Was tun, wenn Projekte ins Stolpern geraten?

Wie Sie kränkelnden Projekten wieder auf die Beine helfen

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Stand: 21. Februar 2012

Probleme ...

Mitunter arbeitet man an einem Projekt, das nicht vorankommt. Gelegentlich sind solche halbgaren Projekte sicher zu verschmerzen. Aber zum Dauerzustand sollten sie nicht werden. Lorenz Hölscher weiß, wie Sie liegengebliebenen Projekten Beine machen.

Projekte verbessern

Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. Diese tröstliche Erkenntnis stammt von Konfuzius und ist über 2.500 Jahre alt. Und auch Projekte stolpern oft über Kleinigkeiten, die manchmal lächerlich gering anmuten angesichts des Gesamtaufwands.

Typisches Beispiel ist eine neu zusammengesetzte Projektgruppe für die Einrichtung einer firmeninternen Datenbank, die abgelaufene Projekte archivieren soll. Die Grundidee: alle Projekte auf einen Blick und das Vermeiden von Mehrfacharbeit, weil Kollege A nicht weiß, dass Kollege B schon genau dasselbe erforscht hat.

Nun sitzt in der Projektgruppe auch ein externer Mitarbeiter. Für den Administrator bringt das Probleme: Zum einen darf der Externe nicht auf das Netzwerk zugreifen (Betriebsgeheimnisse!) und zum anderen ist es viel zu aufwändig, ein getrenntes Netz nur für die Arbeitsgruppe einzurichten. Ergebnis: Die gemeinsamen Daten werden per USB-Stick hin- und herkopiert. Das erzeugt natürlich nicht bloß eine ausgeprägte Sicherheitslücke, sondern führt immer wieder zu abweichenden Versionen angeblich gleicher Dateien.

Ressourcenmangel

Damit sind wir beim ersten Problem stolpernder Projekte: Die technischen, fachlichen oder menschlichen Voraussetzungen sind nicht erfüllt. Wie leicht werden in größeren Firmen Mitarbeiter immer wieder in andere Büros umquartiert, damit sie entsprechend der neuen Firmenstruktur zusammensitzen. Und dann hat jemand vergessen, den Abteilungsdrucker einzurichten.

Oder die Betriebsratswahlen werden von einer Firma mit dem Einscannen der Wahlzettel unterstützt. Als der Scanner mit einem Defekt ausfällt, stellt sich heraus, dass kein einziges Ersatzgerät bereitgehalten wurde.

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