Projektplanung: Termin-, Kosten- und Ressourcenplanung
Wie kalkuliere ich die Kosten meines Projekts?
Vorgehensweise bei der Kostenplanung
Im nächsten Schritt können Sie nun die Ergebnisse der Arbeitspaket-Beschreibung und der Terminplanung mit den Ergebnissen Ihrer Kostenschätzung zusammenführen. In der Kostenplanung geht es hier vor allem darum, dass Sie sich darüber klar werden, welche Kosten Ihr Projekt verursachen wird. Genau wie bei der Terminplanung gibt es grundsätzlich zwei Verfahren der Kostenplanung (vgl. Abbildung):
Top-Down-Methode: Bei diesem Verfahren gehen Sie von einem festen Budgetrahmen aus und verteilen diese Mittel auf Ihre Arbeitspakete. Der Vorteil liegt darin, dass Sie mit der Verteilung der Mittel Prioritäten auf das zu erreichende Projektziel setzen können. Auf der anderen Seite wird der zur Verfügung stehende Budgetrahmen in der Regel nicht ausreichen und es besteht die Gefahr, dass Arbeitspakete unterfinanziert werden.
Bottom-up-Methode: Wenn Ihnen bereits eine detaillierte Arbeitspaketbeschreibung vorliegt, können Sie aus den Kosten der einzelnen Arbeitspakete die voraussichtlichen Gesamtkosten berechnen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Sie von realistischen Planungsprämissen ausgehen. Andererseits besteht die Gefahr, dass Sie für Ihr Projekt einen Kostenrahmen kalkulieren, der weit außerhalb des Budgetrahmens bzw. der Preiszahlungsbereitschaft des Marktes liegt.
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