Reden halten
Geredet wird viel - gute Reden sind selten
Reden gehören zu unserem Alltag, im Beruf ebenso wie im Privatleben: Auf der Weihnachtsfeier, beim Stadtfest und im Verein werden ebenso Reden gehalten wie im Bundestag oder auf Beerdigungen.
Gute Reden sind leider selten. Viel häufiger sind Reden eintönig, langatmig oder - noch schlimmer - unverständlich.
Wenn Sie sich selbst als Redner an ein Publikum wenden müssen, sollten Sie es auf jeden Fall anders machen! Sie müssen sich bei Ihrer Rede nicht etwa an alle Regeln der klassischen Rhetorik halten. Sie können sogar ausdrücklich darauf pfeifen. Einige wichtige Punkte sollten Sie bei Ihrer Rede aber in jedem Fall beachten.
Die Vorbereitung Ihrer Rede: Was wollen Sie mit Ihrer Rede erreichen - und bei wem?
Zu einer guten Rede gehört zwingend eine gute Vorbereitung. Wenn Sie die drei folgenden Fragen beantworten können, sind Sie auf dem richtigen Weg:
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Wer sind Ihre Zuhörer?
Machen Sie sich vor (!) Ausarbeitung der Rede klar, wer Ihr Zuhörerkreis ist. Sprechen Sie vor Ihren Mitarbeitern, wichtigen Kunden oder langjährigen Geschäftspartnern? Vor Ihrer Familie oder vor einem Fachpublikum?
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Was wollen Sie erreichen?
Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Rede, welche Einsicht möchten Sie Ihren Zuhörern vermitteln? Reden Sie vor Ihren Mitarbeitern und möchten Sie Motivation, Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit dem Unternehmen stärken? Sprechen Sie vor wichtigen Kunden, denen Sie einen Einblick in Ihre Tätigkeit und "Ihre Seite" des Geschäfts eröffnen wollen? Möchten Sie langjährigen Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit danken und die zurückliegenden Erfolge, aber auch die überwundenden Probleme würdigen?
Wissen Sie, was Sie Ihrem Publikum sagen möchten? Was sind Ihre Botschaften?
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Wie müssen Sie das Thema behandeln, um Ihr Ziel zu erreichen?
Wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, sind Sie schon einen guten Schritt weiter. Nun gilt es, Ihre Zuhörer zu überzeugen. Um sich vor dem Schreiben einen Überblick über Ihr Thema zu verschaffen, versetzen Sie sich am Besten in die Rolle Ihres Publikums: Welche Aspekte der Sache kennen die Zuhörer bereits? Was möchten sie noch wissen und in welcher Reihenfolge sind die einzelnen Informationen am verständlichsten? Welche Art von Argumenten, Beispielen oder Anekdoten werden das Publikum am leichtesten erreichen?
Vor dem Schreiben: Die Stoffsammlung
Sie wissen, was Sie wem vermitteln wollen - aber das ist natürlich noch lange nicht alles, was Sie benötigen. Für Ihre Rede brauchen Sie außerdem den passenden Redestoff.
