Reisekosten 2014: Steuern sparen bei der Reisekostenabrechnung für Dienstreisen

Reisenebenkosten

Reisenebenkosten sind die tatsächlichen Aufwendungen z.B. für

1. Beförderung und Aufbewahrung von Gepäck,

2. Ferngespräche und Schriftverkehr beruflichen Inhalts mit dem Arbeitgeber oder dessen Geschäftspartner,

3. Straßenbenutzung und Parkplatz sowie Schadensersatzleistungen infolge von Verkehrsunfällen, wenn die jeweils damit verbundenen Fahrtkosten als Reisekosten anzusetzen sind,

4. Verlust auf der Reise abhanden gekommener oder beschädigter Gegenstände, die der Arbeitnehmer auf der Reise verwenden musste, wenn der Verlust aufgrund einer reisespezifischen Gefährdung eingetreten ist. Berücksichtigt wird der Verlust bis zur Höhe des Wertes, der dem Gegenstand zum Zeitpunkt des Verlustes beigemessen wird.

Reisenebenkosten können vom Arbeitgeber in der nachgewiesenen oder glaubhaft gemachten Höhe steuerfrei ersetzt werden. Reisenebenkosten sind ab 2014 weiterhin als Werbungskosten zu berücksichtigen.

Keine Reisenebenkosten sind die Aufwendungen z.B. für

  • private Ferngespräche,

  • Massagen,

  • Minibar oder Pay-TV,

  • Tageszeitungen,

  • Ordnungs-, Verwarnungs- und Bußgelder, die auf einer Dienstreise verhängt werden,

  • Verlust von Geld oder Schmuck,

  • Anschaffungskosten für Bekleidung, Koffer oder andere Reiseausrüstungsgegenstände, weil sie nur mittelbar mit einer Auswärtstätigkeit zusammenhängen.

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Über den Autor:

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Josef Ellenrieder, Jahrgang 1943, Diplom Betriebswirt FH, lehrt an diversen Fachhochschulen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern die Themen: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechnungs ...

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