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RSS-Feeds einbinden

Schnell und mühelos aktuelle Informationen auf die Website bringen

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 4. Februar 2011
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

Beiträge des Autors als Atom-Feed Atom-Feed: Neues von akademie.de

Anstatt Ihre Homepage mühsam mit eigenen Nachrichten anzureichen, können Sie auch auf die professionelle Hilfe von Nachrichtenlieferanten zurückgreifen. Diese gibt es inzwischen so reichlich und die zugehörige Technik ist so einfach, dass Sie das auch praktisch ohne HTML-Kenntnisse in Ihre Website einbetten können. Lorenz Hölscher gibt Ihnen die nötigen Informationen.

Was sind Feeds?

Das Zauberwort für diese Technik heißt Feed und bedeutet Futter oder Einspeisung. Es gibt derzeit zwei verbreitete Formate, nämlich RSS (Really Simple Syndication = echt einfache Verbreitung) oder ATOM. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um XML-Dateien, deren Formate standardisiert sind. Dadurch können sie automatisch verarbeitet werden.

Das Ergebnis der Verarbeitung ist typischerweise eine listenförmige Anzeige von Informationshäppchen, die mittels integriertem Link zu mehr Details führen. Ein Beispiel sehen Sie schon ganz rechts auf dieser akademie-Seite, wenn Sie den Beitrag eines Autors lesen. Dann erscheinen andere Artikel des gleichen Autors verlinkt daneben:

Eine typische Feed-Anzeige auf der akademie-Seite

Wer stellt Feeds bereit?

Es gibt inzwischen unendlich viele Anbieter, die alle ihre Informationen (und oft auch ihre Werbung) unbedingt loswerden wollen. Das sind schon so viele, dass so ziemlich für jedes Thema etwas dabei sein sollte. Daher existieren inzwischen eigene Websites mit Listen der Feeds (z. B. All4RSS oder Blauer Bote).

Einfacher ist es aber, beim gewünschten Anbieter direkt nach einem Feed-Angebot zu suchen, hier beispielsweise für Infos aus Aachen. Mit der Google-Suche nach "Aachen RSS Feed" führt bereits der erste Treffer zu einem Überblick der Stadt Aachen über deren angebotene Feeds:

Auch Aachen bietet Feeds zu verschiedenen Themen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um Feeds zu nutzen:

  • Ihr Browser kann auch als Feed-Reader arbeiten, solche Feeds also direkt lesbar anzeigen. Dann können Sie einen solchen Feed direkt für sich abonnieren.

  • Oder Sie stellen ausgewählte Feeds auf Ihrer Internetpräsenz dar, dann können die Leser einen beliebigen Browser benutzen.

Wie lesen Sie Feeds?

Das Abonnieren von Feeds ist denkbar einfach, denn irgendwo auf der Anbieterseite gibt es dafür eine "Abonnieren"-Schaltfläche oder einen entsprechenden Link. Für die akademie sieht es so aus:

Klicken Sie auf den Link zum Abonnieren

Wenn Ihr Browser Feeds abonnieren kann, sieht das etwa so aus wie hier in Opera:

Bild vergrößernDieser Feed ist schon lesbar dargestellt

Kann der Browser das nicht, sehen Sie bloß den Originalcode der XML-Datei:

Bild vergrößernDer InternetExplorer bis Version 6 kann leider keine Feeds verarbeiten.

Wie zeigen Sie Feeds auf Ihrer Website?

Unabhängig davon bleibt Ihnen aber immer noch die zweite Möglichkeit, nämlich Feeds auf Ihrer Homepage einzubinden. Damit Sie das nicht selbst programmieren müssen, gibt es auch hier reichlich Anbieter, welche die nötige Technik bereitstellen. Sie geben nur noch die Quell-URL des Feeds an und kopieren den erzeugten HTML-Code in Ihre Website.

Am Beispiel des akademie-Feeds können Sie sehen, wie einfach das ist. Zuerst brauchen Sie einen "Feed-Generator", das ist das Programm, welches aus der ursprünglichen XML-Datei den für das Web nötigen HTML-Code erzeugt. Die Google-Suche danach führt zu einer ausreichenden Auswahl an kostenlosen Angeboten. Dabei müssen Sie nichts installieren, sondern lediglich auf einem Web-Formular (hier von RSS-Import) die Daten eingeben:

Bild vergrößernDer Feed-Generator erstellt aus Ihren Angaben den passenden Code.

Das erste Problem dabei scheint zu sein, die URL des gewünschten Feeds zu ermitteln. Sobald Sie den Link zum Abonnieren aber anklicken, ist er direkt in der Adresszeile Ihres Browsers zu lesen. Für meine Artikel bei der akademie lautet er beispielsweise:

http://www.akademie.de/scripts/atomgen.php?author=56459

Diese URL tragen Sie an der passenden Stelle ein und können bei Bedarf noch ein paar Gestaltungsdetails angeben. Nach Klick auf "Meinen Code anzeigen" generiert die Website einen HTML-Code wie im folgenden Bild:

Bild vergrößernDer Feed-Generator ist fertig mit der Arbeit.

Das Formular des Feed-Generators zeigt meistens auch schon eine Vorschau an, damit Sie die Gestaltung direkt beurteilen können. Den erzeugten HTML-Code bauen Sie in Ihrer Website dort ein, wo die Feeds erscheinen sollen. Das oben gezeigte Beispiel ist in der endgültigen Website natürlich in das dortige Design integriert:

Der Feed ist auf der Website passend integriert.

Fazit

Es ist wirklich leicht, eigene Websites dank Feeds ständig mit neuesten Nachrichten zu versorgen. Mit einem Feed-fähigen Browser können Sie auch selbst von den Vorzügen der Feed-Technik profitieren.

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Kommt es durch das Einbinden von RSS-Feeds in eine Seite zu einer Kopie des

Inhalts? zb von Schlagzeilen oder von Textausschnitten?

mfg

Hallo anonym,

so ganz verstehe ich Ihre Frage leider nicht - ja, natürlich werden die Inhalte des RSS-Feeds, den Sie einbinden, auf der betreffenden Seite wiedergegeben. Gehte es Ihnen um die rechtliche Seite?

beste Grüße
Ihre akademie.de-Redaktion