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Schlagfertigkeit lernen

Drei populäre Irrtümer über Schlagfertigkeit

Irrtum Nr. 3: Schlagfertige Antworten sind immer spontane Einfälle

Die Blitzidee gibt es natürlich, doch sie ist eher der Glücksfall. Die beste Schlagfertigkeit ist die, die gut vorbereitet ist. Und dafür ist es, wie gesagt, auch notwendig, Situationen nachzubereiten.

Beispiel:

Der Politiker Franz-Josef Strauß wurde vor Jahren gefragt, was er von den Grünen hält. Seine Antwort war: "Grüne sind Rote, die noch nicht reif sind." Das klingt natürlich genial, aber glauben Sie bloß nicht, dass Herr Strauß spontan auf diese Antwort gekommen wäre. Er hatte damit gerechnet, dass man ihm diese Frage irgendwann stellen würde, und hatte sich darauf vorbereitet. Tun Sie das auch!

Aufgabe:

Tragen Sie Ihr Notizbuch stets bei sich und schreiben Sie sich alle schönen Formulierungen und gut gelungenen Standardantworten auf. Egal, wo die Ihnen begegnen, sei es im Fernsehen oder im Radio, auf einer Party, in der U-Bahn, in einem Buch, einem Comic, einer Zeitung oder Zeitschrift. Das Finden und Aufschreiben ist die erste Hälfte. Um die Antworten dann im richtigen Moment greifbar und präsent zu haben, ist es zudem notwendig, sie zusätzlich noch ein paar mal laut auszusprechen. Damit verankern Sie die Antworten im Gehirn und haben diese für den Ernstfall zur Verfügung.

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Über die Autorin:

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Petra Schächtele, Jahrgang 1958, ist Beraterin für Fach- und Führungskräfte, studierte Diplom-Informatikerin, Rhetorikerin und Soziologin (M.A.). Weitere Ausbildungen absolvierte sie in Dialektik, NL ...

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