Fazit: Verhältnismäßigkeit wahren
Den Schuldenprofi werden Sie, gleich bei welchem Anbieter, über eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt nur in seltenen Fällen finden. Wesentlich besser stehen die Chancen schon beim Abgleich mit externen Datenbanken, denn auch der "verschollene" Schuldner wird unter Umständen unvorsichtig und konsumiert unter seinem richtigen Namen und unter Angabe einer neuen Anschrift.
Der absolute Profi hinterlässt allerdings auch in diesen Datenbanken keine Spuren, denn er bedient sich seines persönlichen Umfeldes und bestellt auf den Namen der Großmutter, der Kinder oder der Lebensgefährtin. Dann kommen Sie ihm nur auf Umwegen über diese Personen und deren Zahlungsverhalten auf die Spur.
Unter dem Strich bleibt festzuhalten: Es ist schwierig, jemanden zu finden, der nicht gefunden werden will. Schon vor diesem Hintergrund macht es Sinn, die Kosten für die Suche im Verhältnis zur geschuldeten Summe zu sehen (so weh das vielleicht tut) - in der Betriebswirtschafstlehre gibt es nicht umsonst den Grundsatz, "schlechtem" Geld kein "gutes" hinterherzuwerfen. Einen kleinen positiven Lichtblick hat aber auch dieser "Verzicht": In den meisten Fällen können Sie die Forderungen ausbuchen und somit Steuern sparen.
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