Versumpft! - Steckengebliebene Projekte wieder auf Erfolgskurs bringen

Wie Sie halbfertige Projekte wieder flott kriegen

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 10. November 2011 (aktualisiert)
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

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Stimmen die Voraussetzungen?

Es wäre zu schön, wenn alle Projekte von Anfang bis Ende schnurgerade durchliefen. Nur leider ist das selten der Fall: Viele Projektarbeiter geraten mit ihren Arbeiten früher oder später ins Stolpern. Lorenz Hölscher zeigt klassische Fußangeln und gibt Tipps, wie Sie diese umgehen.

Der Anfang: Stimmen die Voraussetzungen?

Endlich haben Sie den Auftrag bekommen und jetzt kann es auch gleich losgehen?

Kann es nicht! Und sollte es auch nicht. Denn bevor Sie sich übereilt in die Arbeit stürzen, prüfen Sie besser, ob überhaupt alle Voraussetzungen erfüllt sind. Sind alle benötigten Unterlagen vorhanden? Haben Sie alle relevanten Informationen? Haben Sie den benötigten Zugang samt Zugangsdaten zum Intranet der Firma? Ansonsten nämlich verplempern Sie Ihre teure Arbeitszeit mit Telefonieren, Hinterherlaufen und Warten.

Legen Sie die Voraussetzungen fest

Am besten verabreden Sie bei größeren Projekten die Erstellung eines Pflichtenhefts. Im Beitrag "Pflichtenheft erstellen: So legen Sie die Details eines IT-Projekts verlässlich und professionell fest" finden Sie Hinweise, wie das am besten geschieht.

Wenn zwischen erster Anfrage, Ihrem Angebot und dem nun erfolgten Zuschlag ein längerer Zeitraum liegt (wie das bei größeren Firmen oft der Fall ist), wäre ein erneuter Blick in die ursprünglichen Unterlagen sehr hilfreich: Wie viel ist von den damaligen Ideen noch übrig geblieben? Welche Parameter haben sich im Laufe der Verhandlungen unauffällig verändert? Stehen gar noch Termine zur Debatte, die längst verstrichen sind?

Gerade bei größeren Projekten, die über einige Monate laufen und mehrere Fachabteilungen einbinden, passiert es schnell, dass Sie unterschiedlichen Anforderungen zugestimmt haben, die sich nun plötzlich doch irgendwie als unverträglich herausstellen.

Sehr beliebt ist etwa die Forderung des firmenseitigen Projektleiters, dass eine Software so einfach wie möglich sein soll. Da werden dann alle Bedienungselemente auf ein Menü mit drei Einträgen zusammengestrichen. Gleichzeitig gibt es aus der Technik eine Liste mit tausend Optionen und Extra-Funktionalitäten, die alle aufgerufen werden wollen.

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