Selbstmanagement
Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben
Es gibt Aufgaben, die schiebt man so lange vor sich her, bis sie einfach nicht mehr ignoriert werden können. Am Schluss erfolgen "Hauruck-Aktionen" um das ganze vom Tisch zu haben. Mit sehr viel Glück erledigen sich manche Dinge auch von alleine. Doch darauf gehen wir hier nicht ein. Wir konzentrieren uns darauf, zu starten und zu beenden.
Woran sind aufgeschobene Arbeiten oder der Unwille, sich mit etwas zu befassen, nun zu erkennen? Sobald Sie sich mit einer dieser ungeliebten Aufgaben beschäftigen, gibt es verschiedene typische Worte, Gefühle, Verhalten, die sich augenblicklich einstellen.
Typische Worte und Sätze: Nicht heute, Morgen, hat Zeit, ist jetzt doch nicht so wichtig, kann warten, keine Lust.
Typische Gefühle, die sich einstellen: Hunger, Kopfweh, Kaffeedurst, Bedürfnis nach frischer Luft, Übelkeit und Magenschmerzen, wenn es ganz besonders schlimm ist.
Typische Aktionen: die Eben-Mal-Schnell-Tätigkeiten.
Eben-mal-schnell-Tätigkeiten
Wie oft passiert es, dass Sie eben mal schnell zum Kopierer gehen, bei dem Kollegen persönlich vorbeischauen, Unterlagen in die Buchhaltung bringen.....
Haben Sie einmal analysiert, wie viel Zeit diese anscheinend kleinen Tätigkeiten wirklich in Anspruch nehmen? Vor allem, aus welchem Grund sind Sie der Meinung, dass diese unwichtigen Dinge jetzt Priorität haben? Sie sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Sie gerade dabei sind, Ausreden dafür zu erzeugen, weshalb Sie sich nicht an die wichtige Aufgabe setzen. Passiert Ihnen dies in Zukunft, hinterfragen Sie sofort, was Sie wirklich machen sollten und was Sie davon abhält.
Woran liegt es nun, dass wir Aufgaben vor uns her schieben? Die vielen Möglichkeiten können wir auf sechs Hauptursachen zurückführen:
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