Zeit ist Geld! Selbst- und Zeitmanagement für Arbeitswütige

Von: Ursula Vormwald
Stand: 11. Januar 2008
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Die Planung

Ganzheitliche Planung

Strategische Planung

Bei der ganzheitlichen Planung geht es jetzt nicht mehr nur darum, wie der Tagesablauf zu steuern ist, sondern diese umfasst das ganze Leben, das Berufs- und das Privatleben. Diese Planung wird auch als strategische Planung bezeichnet.

Dies setzt voraus, dass Sie sich genau mit Ihren Zielen auseinandergesetzt haben. Richten Sie sich wöchentliche eine "Stille Stunde" ein, während der Sie sich mit dieser umfassenden Planung befassen. Während es bei der normalen Planung um einzelne Tage geht, betrachten wir jetzt Zeiträume: Wochen, Monate, Jahre, also das langfristige Ergebnis.

Hierzu finden Sie einige Planungshilfen. Da es sich um übergeordnete Planungstools handelt, sehen Sie, dass diese nicht den gewohnten Terminkalendern entsprechen. Befassen Sie sich einmal im Monat intensiv mit der ganzheitlichen Planung. Reservieren Sie sich hierzu ausreichend Zeit in Form eines Termins mit sich selbst.

Für die strategische Planung ist der Blick auf die Vergangenheit die Basis für die Zukunft. Für die persönliche und unternehmerische Entwicklung ist es wichtig zu erkennen, was gut war und so bleiben kann und was nicht wie gewünscht lief und in Zukunft zu ändern ist. Aus beiden Gesichtspunkten entwickeln Sie sodann Strategien für die Zukunft.

Die Jahres- und die Monatsplanung beinhalten jeweils einen Rückblick auf den zurückliegenden Zeitraum und einen Ausblick auf den folgenden Zeitraum. Im Rückblick befassen Sie sich mit den positiven und den weniger guten Aspekten des vorangegangenen Zeitraums.

Im Ausblick erarbeiten Sie sich die Ziele für den nächsten Zeitraum. Da Ganzheitlichkeit alle Lebensbereiche umfasst sind hier Beruf, Privat, Weiterbildung, Gesundheit und Familie miteinbezogen. Die Erkenntnisse, die aus dem Rückblick gewonnen wurden, werden bei notwendigen Veränderungen berücksichtigt. Um Veränderungen wirksam umsetzen zu können, ist es wichtig, sich über deren Auswirkungen klar zu werden.

Die Jahresplanung

Sie beginnen mit der Jahresplanung. Befassen Sie sich mit den Zielen, die Sie im nächsten Jahr erreichen möchten. Beginnen Sie mit einer Ideensammlung und nehmen Sie sich maximal 5 Ziele heraus, die Sie wirklich umsetzen möchten. Im Laufe des Jahres können sich weitere Ziele ergeben oder aufgrund veränderter Umweltbedingungen Anpassungen notwendig werden. Bei der Formulierung Ihrer Ziele denken Sie an die UPDATE-Formel.

Die Monats/- Wochenplanung

Die Monatsplanung bildet die Basis für die Wochenplanung. Hier finden Sie die Highlights (wichtigste Aufgaben mit der höchsten Priorität versehen) der Woche, wichtige Aufgaben als To-Dos und eine grobe Terminplanung. Halten Sie wöchentlich fest, was gut war und was zu verbessern ist.

Die Tasgesplanung

Erst wenn Sie die Planung für eine Woche aufgestellt haben, übertragen Sie die einzelnen Daten auf den jeweiligen Tag. Das einzige was jetzt noch zu tun ist, ist für jeden Tag ein spezielles Highlight zu vermerken, das am jeweiligen Tag zu erledigen ist.

Sehen Sie jeden größeren Zeitraum als Verbindungslinie der engeren Zeiträume: also Jahr für Monate, Monate für Wochen, Wochen für Tage. Die großen Zeiträume beinhalten vorrangig langfristige Ziele, Prioritätenüberblick, Wesentliches vor Dringlichem, Lebensperspektive.

Perspektiven

Die strategische Planung ist kein Ersatz für die Tagesplanung, sondern ergänzt diese. Sie ist wesentlich zeitintensiver, da es sich nicht um Terminplanung, sondern um Zielplanung handelt. Ein wesentlicher Vorteil, wenn Sie die strategische Planung bei sich integrieren, ist, dass Sie immer wieder auf die Kernthemen zurückgeführt werden. Plant und arbeitet man nur von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, so ändert sich nichts Wesentliches. Arbeiten Sie auf Ihre Ziele hin, prüfen diese regelmäßig, analysieren Situationen und setzen entsprechende Maßnahmen ein, bewirkt dies eine Veränderung und Zielerreichung.

Die Planungstools dienen als Anhaltspunkte und Hilfsmittel. Sie könne diese jederzeit an Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse anpassen. Nicht nur berufliche Ziele und Zeiten sind zu planen, auch der private Bereich sollte mit einbezogen werden.

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