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Selbstmarketing für Freiberufler und Selbstständige

Zur Strategie bündeln: Facetten des Selbstmarketings

Experte werden, Experte sein ist ein kontinuierlicher Prozess.

Sie haben die verschiedenen Instrumente des Selbstmarketings kennen gelernt: Website, Prospekt, Anzeigen, PR, Artikel, sich auf Veranstaltungen als Experte präsentieren.

Jede der einzelnen Maßnahmen entspricht einer Facette des Selbstmarketings. Und alle haben das Ziel: Sie als Experte in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Experte sein, ist dabei kein einmal erreichtes Ziel, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Er könnte so aussehen.

  1. Der erste Schritt: Man hat Interesse und Motivation für ein bestimmtes Thema. Man erwirbt Kenntnisse darin bzw. bildet sich fort.

  2. Man entscheidet sich dafür, der Öffentlichkeit mitzuteilen, welchen Schwerpunkt man gewählt hat und worin man Experte sein möchte. Man erstellt seine Grundausstattung.

  3. Man hat erste Kunden. Und diese sind zufrieden mit der Arbeit.

  4. Dann investiert man in weitere Mittel wie z.B. eine Website, will sich bekannter machen. Dadurch teilt man allen potentiellen Kunden noch einmal mit - das ist mein Schwerpunkt.

  5. Potentielle Kunden, die jetzt nach Experten auf diesem Gebiet suchen, finden Sie.

    Sie bekommen neue Aufträge. Die Kunden sind zufrieden. Das spricht sich herum. Gutes Selbstmarketing bewirkt, dass Sie gefunden werden.

  6. Sie setzen neue Instrumente ein, um sich noch bekannter zu machen und auf andere Art und Weise als Experte darzustellen.

    Je unterschiedlicher die Mittel sind, die Sie einsetzen, umso größer ist die Möglichkeit, neue Kunden anzusprechen. Denn an unterschiedlichen Orten (Buch, Zeitschrift, Zeitung, Veranstaltung, Internet usw.) treffen Sie auf unterschiedliche Zielgruppen/Kunden.

    Um Bekanntheitsgrad aufzubauen, ist es wichtig, seine Leistung so oft wie möglich an so vielen verschiedenen Stellen wie möglich zu kommunizieren. Jeder Kontakt trägt dazu bei, Ihr positives Image zu festigen und Sie als Experte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

  7. Inzwischen wissen Sie genau, wo Ihre Kunden Problemlösung benötigen und können diese mit Ihrem Wissen unterstützen. Sie können Ihr Wissen z.B. in einem Fachartikel (Fachbuch) weitergeben oder per Weblog.

    Sie werden einem größeren (Fach-) Publikum bekannt, Sie werden zu Vorträgen eingeladen oder sollen ein Seminar geben. Je häufiger Sie angefragt werden, umso bekannter werden Sie. Bereits ein gut und interessant geschriebener Artikel in einer (Fach-) Zeitschrift - kann der Auslöser für eine ganze Kettenreaktion sein und Sie so immer bekannter machen.

  8. Die Kunden sehen, aha, diese Person hat Kompetenz, die ist Expertin. Die weiß, wo es evtl. Probleme geben kann und sie versucht eine Lösung zu finden. Neue Kunden kommen dazu. Neue Aufträge kommen dazu.

  9. Sie setzen weitere Instrumente ein. Sie werden auf Veranstaltungen eingeladen, geben selbst Seminare, halten Vorträge, schreiben neue Artikel.

  10. Jede Maßnahme schafft positives Image und macht Sie bekannter. Vorausgesetzt: Sie gehen das Ganze wohlüberlegt an. Keine Schnellschüsse. Sonst geht der Schuß vielleicht nach hinten los. Selbstmarketing ist kein Stückwerk, sondern benötigt eine Strategie.


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Über die Autorin:

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Christine Krieb ist Trainerin und Coach mit dem Schwerpunkt Selbstmarketing und Akquise. Sie berät Kunden darin, sich erfolgreich als Spezialist auf einem bestimmten Gebiet zu etablieren. Dabei gibt s ...

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