Ihre Selbstpräsentation beim Auftraggeber

So verkaufen Sie sich selbst

Von: Hans-Jürgen Borchardt
Stand: 26. Februar 2009
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Über den Autor: Hans-Jürgen Borchardt

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über 20 Jahren veröffentlicht H.-J. Borchardt zudem Fachbeiträge.

H.-J. Borchardt war Gründer und Präsident des Marketingclubs Nordhessen und war 22 Jahre Beauftragter des Landes Hessen für Ausbildungsfragen für Werbekaufleute. Neun Jahre leitete er die Akademie für Absatzwirtschaft. Parallel dozierte er an der Fachhochschule Fulda und hielt Marketing-Seminare für den RKW Hessen und die IHK Kassel. H.-J. Borchardt erhielt die Ehren-Plakette der IHK Kassel für die Förderung des Nachwuchses.

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Aufbau und Ablauf

Sie müssen Ihr Unternehmen und/oder sich selbst vorstellen? Etwa, weil Sie einen Auftrag gewinnen oder einen Kapital-/Kreditgeber überzeugen möchten? Da Ihr Gegenüber naturgemäß nicht viel Zeit und Muße hat, sollten Sie Ihre Selbstpräsentation kurz halten. Hans-Jürgen Borchardt erklärt, wie Sie schnell auf den Punkt kommen.

Präsentationsaufbau und -ablauf

Die Grundidee der Kurzpräsentationen basiert auf dem "Elevator Pitch". Hier muss in kurzer Zeit (ca. 30 Sekunden, der Zeit für eine Fahrstuhlfahrt) entweder eine Idee, ein Angebot oder ein umfassender Leistungsnachweis so dargestellt werden, dass eine Zusage erreicht bzw. ein Auftrag erteilt wird (hierzu auch das Beispiel der Motivationstrainerin, weiter unten).

Bei einer Kurzpräsentation ist das Ziel das Gleiche aber die Zeit von fünf bis maximal zehn Minuten sollte nicht überschritten werden.

Die Struktur für eine Kurz-Präsentation zur Gewinnung eines Auftrages sollte in etwa so aussehen:

  1. eigene Vorstellung

  2. Vorstellung der Firma

  3. Warum das eigene Unternehmen speziell für diesen Auftrag prädestiniert ist

  4. die Vorteile, die das eigene Unternehmen auszeichnen und der Nutzen für den Auftraggeber

  5. das Erreichen des Abschlusses

  6. SoftSkills: Einfühlungsvermögen, Rhetorik, Metaphorik

Zu 1.: eigene Vorstellung
Die eigene Vorstellung muss so individualisiert werden, dass sich die Kompetenz, die Erfahrung und das Wissen, die für die Realisierung des Projektes wichtig sind, herausschälen. Die eigene Lebensgeschichte interessiert nicht; das einzige, was zählt, ist eine klare Darstellung in drei bis fünf Sätzen.

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Ein sehr guter Beitrag. Der Dienstleister und der Handwerker hätten es aber nur im Aufzug eines Hochhauses geschafft oder noch viel schneller reden müssen als ich :-)))