Selbstpräsentation: So setzen Sie sich bei Ihrem Auftraggeber gekonnt in Szene

Wie Sie ein überzeugendes, authentisches und professionelles Erscheinungsbild abgeben

Von: Hans-Jürgen Borchardt
Stand: 16. Februar 2012 (aktualisiert)
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Über den Autor: Hans-Jürgen Borchardt

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über 20 Jahren veröffentlicht H.-J. Borchardt zudem Fachbeiträge.

H.-J. Borchardt war Gründer und Präsident des Marketingclubs Nordhessen und war 22 Jahre Beauftragter des Landes Hessen für Ausbildungsfragen für Werbekaufleute. Neun Jahre leitete er die Akademie für Absatzwirtschaft. Parallel dozierte er an der Fachhochschule Fulda und hielt Marketing-Seminare für den RKW Hessen und die IHK Kassel. H.-J. Borchardt erhielt die Ehren-Plakette der IHK Kassel für die Förderung des Nachwuchses.

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Mitarbeiter beteiligen

Präsentationsaufbau und -ablauf zur Gewinnung von Kapitalgebern

Diese Präsentation ist weitgehend identisch mit der vorhergehenden. Nur die Inhalte, die darzustellen sind, unterscheiden sich deutlich. Den Kapitalgeber interessiert es weniger, was Sie gemacht haben und was Sie können, sondern er will wissen, ob das Geld, das er investieren soll, sicher angelegt ist. Deshalb ist es sinnvoll, die acht Rating-Beurteilungsfelder von Basel II als Grundlage für die Präsentation zu nehmen.

Mitarbeiter beteiligen

Optimieren Sie Ihre Präsentation dadurch, dass Sie Ihre Mitarbeiter am Sammeln der Argumente beteiligen. Ihre Mitarbeiter haben eine andere Sicht auf viele Dinge, haben andere Kontakte und Eindrücke und verfügen oft auch über Spezialwissen.

Damit spreche ich ein generelles Thema an: Viele Unternehmer sehen in Ihren Mitarbeitern nur Handlungsgehilfen und Auftragserfüller. Mit dieser Einstellung verschenken sie jedoch Know-how, Motivation und Wissen der Mitarbeiter. Sie machen sich nicht bewusst, dass Mitarbeiter, die so behandelt werden, sich ganz sicher nicht die Ziele des Unternehmens zu Eigen machen.

Überlegen Sie, was Sie alles gewinnen, wenn Ihre Mitarbeiter für Ihre Firma ebenso arbeiten, wie Sie selbst. Machen Sie sie zu Mit-Arbeitern. Fangen Sie mit einer einfachen und leichten Aufgabe wie dieser an und fragen Sie Ihre Mitarbeiter, wie man sich und den Betrieb am besten präsentiert. Sagen Sie jetzt nicht: "Was versteht denn mein Lehrling davon?", weil es darauf nicht ankommt. Es geht darum, dass Sie

  1. Ihren Mitarbeitern sagen, dass sie ein Team sind und sich jeder an der erfolgreichen Bewältigung der Zukunft beteiligen kann (muss).

  2. Ihren Mitarbeitern das Gefühl geben, dass sie sich bei Ihnen einbringen können - und in irgendeiner Form materiell oder sonst wie honoriert werden.

  3. Ihren Mitarbeitern das Gefühl geben, dass sie nicht nur Mittel zum Zweck sind.

Mitarbeiterführung

Klar ist: Den einen richtigen Führungsstil gibt es nicht. Je nach Lage der Dinge kann in einem Fall der flexible, auf Moderation bedachte Führungsstil erforderlich sein, während in einem anderen Fall der autoritäre Habitus preußischer Prägung gefragt ist. Entscheidend ist, dass Ihr Stil Mitarbeiter zu erfolgsorientiertem Handeln bewegt: "So entwickeln Sie Ihren eigenen Führungsstil".

Um Mitarbeiter zu motivieren, sind neben Lohn/Gehalt und gesundem Betriebsklima auch andere Leistungsanreize sinnvoll: "Materielle und immaterielle Leistungsanreize".

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Ein sehr guter Beitrag. Der Dienstleister und der Handwerker hätten es aber nur im Aufzug eines Hochhauses geschafft oder noch viel schneller reden müssen als ich :-)))