Selbstständig als Coach

Von: Mareike gr. Darrelmann
Stand: 12. März 2012
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Über die Autorin:

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Mareike gr. Darrelmann ist Kommunikations-Wissenschaftlerin und seit 2008 als selbständige Trainerin in Düsseldorf tätig. Zu ihren persönlichen Schwerpunkten gehören Kommunikationstrainings, Potenzia ...

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Achtung, Fallstricke!

Hüten Sie sich vor folgenden Fallstricken:

  • Vermeiden Sie eine zu optimistische Herangehensweise: Erstellen Sie auf jeden Fall einen Businessplan, auch wenn Sie keinen Kredit aufnehmen müssen. Im Businessplan beschäftigen Sie sich noch einmal ausführlich mit allen relevanten Fragen der Existenzgründung. An diesem Punkt ist es auch noch nicht zu spät, gewisse Nachbesserungen Ihrer Geschäftsidee vorzunehmen.

  • Setzen Sie für jedes Coaching einen Coachingvertrag auf. In diesem sollten Fragen zum Umfang, Stundensatz, Räumlichkeiten und Zahlungsmodalitäten geklärt werden. Lassen Sie sich von Ihren Kunden nicht vertrösten, sondern bestehen Sie auf der Unterzeichnung im Vorfeld. Somit haben Sie wenigstens eine schriftliche Grundlage bei mangelnder Zahlungsmoral.

  • Coach statt Therapeut: Einige Menschen scheuen sich davor, mit Ihren Problemen zum Therapeuten zu gehen. Coach klingt doch viel besser. Prüfen Sie beim Erstgespräch genau, ob das Anliegen des Kunden in Ihren Kompetenzbereich fällt. Sichern Sie sich auch vertraglich ab und weisen Sie darauf hin, dass Sie nur mit gesunden Menschen arbeiten und Coaching kein Therapieersatz ist. Nur ausgebildeten Therapeuten ist eine Behandlung von psychisch kranken Menschen vorbehalten. Beim Überschreiten Ihres Kompetenzbereiches können Sie juristisch belangt werden.

  • Wunderpille statt Veränderungswille: Viele Kunden wollen von Ihnen nur die Wunderpille haben. Ihr Kunde möchte kurz und knapp von Ihnen wissen, was er in Zukunft zu tun hat, sodass es ihm wieder besser geht. Der Kunde zeigt keine Veränderungsbereitschaft und übernimmt auch nicht die Verantwortung für seinen Coaching-Prozess. Beides sind Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Coaching. Machen Sie Ihrem Kunden bereits im Erstgespräch klar, was Sie von ihm erwarten.

  • Hauptberuflich Vertriebler - nebenberuflich Coach: Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, dass Sie in den ersten Jahren mehr Zeit mit Marketing und Vertrieb verbringen als mit dem Coaching selber. Sollten Sie kein guter Vertriebler sein, so haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie entwickeln diese lebensnotwendige Fähigkeit - oder Sie suchen sich jemanden, der den Vertrieb und die Akquise für Sie erledigt.

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