Selbstständig als Coach

Von: Mareike gr. Darrelmann
Stand: 12. März 2012
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Über die Autorin:

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Mareike gr. Darrelmann ist Kommunikationswissenschaftlerin und zertifizierte Trainerin sowie Coach aus Düsseldorf. Seit 2008 ist sie als Business Coach und Begleiterin in Veränderungs-, Erkenntnis- u ...

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Was kann und will ich? - eigene Motivation klären

Als Erstes sollten Sie für sich klären, aus welcher Motivation heraus Sie eigentlich Coach werden möchten.

Die weit überwiegende Zahl an Coaches lässt sich ihrer Motivation nach in drei Gruppen unterteilen:

  • Die erste Gruppe interessiert sich besonders für Menschen, Kommunikation und Weiterentwicklung, und das bereits ein Leben lang. Die Allermeisten haben in irgendeiner Weise schon im sozialen und/oder kommunikativen Bereich gearbeitet. Der Grundstein wurde bereits mit der Wahl des Studienfachs gelegt: Psychologie, Sozial- oder Kommunikationswissenschaft oder Pädagogik.

  • Die zweite Gruppe blickt zurück auf eine Karriere als Manager und/oder Führungskraft und sucht nach neuen Herausforderungen. Auslöser für eine zweite Karriere als Coach ist bei dieser Gruppe der Wunsch, das eigene Wissen und die eigenen Erfahrungen weiterzugeben.

  • Die dritte Gruppe will - meist aufgrund eigener positiver oder negativer Erfahrungen im Berufsleben - etwas verändern und bewegen. Einfach gesagt: Zugehörige dieser Gruppe wollen die Welt ein Stückchen besser machen. Da das bisherige berufliche Umfeld nicht geeignet oder offen für derartige Veränderungen war, suchen sie nach anderen Möglichkeiten, selbstständig ihre Ideen umzusetzen.

Und zu welcher Gruppe gehören Sie?

Ich selbst zähle mich sowohl zur ersten wie auch zur dritten Gruppe. Kommunikation und Lernen gilt seit jeher mein Grundinteresse; ich habe Kommunikationswissenschaft studiert und mich regelmäßig weitergebildet. Entscheidend für den Schritt in die Selbstständigkeit war allerdings die Erkenntnis, dass ich immer dann besonders gut und erfolgreich bin, wenn mir die Arbeit Spaß bereitet. Während meiner Zeit als Angestellte wurden mir einige unnötige "Spaßbremsen" vorgesetzt. Also suchte ich ein Umfeld, in dem ich meine Energie, Ideen und Fähigkeiten ausleben und zugleich andere unterstützen konnte.

Ich kann niemandem empfehlen, aus der Not heraus Coach zu werden. Coach ist kein Beruf, sondern vielmehr Berufung. Wer kein Interesse an Menschen und/oder deren Weiterentwicklung hat, sollte die Finger von ihnen lassen.

Damit Sie wissen, worin Ihre Stärken liegen (und worin nicht), sollten Sie sich über Ihr persönliches Potenzial klar werden. Was treibt Sie an, was können Sie - und was nicht? - "Machen Sie doch, was Sie wollen! So finden, entwickeln und nutzen Sie Ihr unternehmerisches Potenzial".

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