Der Franchise-Vertrag - Rechtliche Grundlagen
Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisses
Erfolgreiches Franchising setzt ein besonderes Vertrauensverhältnis voraus. Rechte und Pflichten sollten sich unbedingt in einem ausgewogenen Verhältnis befinden. Das ist besonders wichtig, da der Franchise-Nehmer in der Regel der wirtschaftlich Schwächere ist.
Der Franchise-Geber hat eine besondere Verantwortung, da der Franchise-Nehmer große finanzielle Belastungen auf sich nimmt, um eine gewinnbringende Existenz zu gründen. Der Franchise-Geber darf keine überhöhten Eintrittsgebühren verlangen und das Risiko der Existenzgründung mit diesem System allein dem Franchise-Nehmer überlassen. Soweit ein Franchise-Nehmer als wirtschaftlich schwächerer Vertragspartner in wirtschaftlich unzumutbarer Weise geknebelt wird, kann ein Vertrag sittenwidrig und damit nichtig sein.
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