Spam verhindern: wie Sie digitalem Werbemüll vorbeugen

Von: Alexander Greisle
Stand: 8. März 2010
4.5
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Achten Sie auf Ihre E-Mail-Adresse

Achten Sie auf Ihre E-Mail-Adresse

Ohne bekannte E-Mail-Adresse kein Spam. So einfach diese Formel auch ist, so schwer - bis unmöglich - ist sie in der Praxis einzuhalten. Zu vielfältig sind die Wege, über die ein Spam-Versender an Ihre E-Mailadresse gelangen kann. Machmal gibt man sie sogar freiwillig her, zum Beispiel bei Gewinnspielen (deren einziger Zweck häufig das Datensammeln ist). Manchmal hat man auch gar keinen Einfluss darauf, etwa wenn der PC eines Bekannten, auf dem auch Ihre E-Mail-Adresse gespeichert ist, kompromittiert ist.

Trotzdem, setzt man seine E-Mail-Adressen bewusst ein und beachtet einige Spielregeln, dann kann es durchaus gelingen, die Spam-Flut erst gar nicht anschwellen zu lassen. An dem Tag, an dem dieser Kurs entstanden ist, sind beim Verfasser genau 14 Spam-E-Mails eingetroffen, davon 9 nachts.

Doch nun zu den Tipps:

Separate E-Mail-Adressen

Seien Sie geizig. Geben Sie Ihre geschäftliche E-Mailadresse nur sehr selektiv her. Schließlich ist das Ihre Hauptadresse, bei der wichtige E-Mails nicht in der Flut untergehen sollten.

Häufig benötigt man jedoch eine E-Mailadresse, um bestimmte Dienste nutzen zu können. Seien es interessante Newsletter, Download-Angebote, Diskussionsforen etc. Richten Sie sich dazu separate E-Mailadressen ein, z. B. abos@ihredomain.de oder foren@ihredomain.de.

Natürlich können Sie dazu auch einen Freemail-Dienst wie Google-Mail nutzen. Achten Sie darauf, dass der verwendete Freemail-Dienst bereits einen guten Spamfilter mitbringt. Das ist beispielsweise bei Google-Mail der Fall.

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