Newsletter: Spamfilter umgehen

So vermeiden Sie, dass Ihr Newsletter im digitalen Mülleimer landet

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Von: Uta Kroder
Stand: 23. August 2012 (aktualisiert)

Seriöses E-Mail-Marketing

10 - 20 Prozent aller seriösen Newsletter werden zu Unrecht als Spam eingestuft. Und dies spiegelt nur die serverseitig blockierten E-Mails wieder - wie viele Sendungen bei den Empfängern weggefiltert werden, ist hier noch gar nicht eingerechnet. So ist die Zustellproblematik mittlerweile (neben Darstellungsproblemen) eines der Hauptprobleme im E-Mail-Marketing. Wir geben Hinweise, wie Sie die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass Ihr Newsletter in Spamfiltern hängen bleibt.

Live Benchmarks ChartDeutsche Marketing-Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent aller seriösen Newsletter weggefiltert werden. Das "Live Benchmarks Chart" (Abbildung rechts) von "Delivery Watch" - einem Zustellbarkeits-Controlling-Tool des renommierten E-Mail-Marketing-Dienstleisters Emarsys - zeigt das Dilemma: Am 13.08.2012 wurden sieben Prozent der ausgesendeten E-Mails als Spam zurückgewiesen, von weiteren sechs Prozent gibt es keine Rückmeldung - sie wurden vermutlich blockiert.

Die Zustellproblematik ist mittlerweile eines der Hauptprobleme im E-Mail-Marketing.

Die Gründe für die sogenannten "False Positives" - fälschlich als Spam eingestuften E-Mails - lassen sich nachvollziehen. E-Mail-Provider stehen im doppelten Zugzwang: Verbraucher erwarten, vor unerwünschten E-Mails geschützt zu werden. Gleichzeitig bedeuten Spamwellen oft eine bedrohliche Last für die E-Mail-Systeme - um Ausfälle zu vermeiden, müssen Spam-E-Mails erkannt und schon vor dem Eindringen in die E-Mail-Systeme abgewiesen werden. Alle größeren E-Mail-Provider sind daher mit teilweise recht "strengen" Spamfiltern ausgerüstet.

Um dennoch sicherzustellen, dass die (seriösen) Werbemails Ihrer Kunden sicher bei den Empfängern ankommen, stehen E-Mail-Marketing-Agenturen i. d. R. in ständiger Verbindung mit den E-Mail-Providern: Sie lassen sich dort als seriöser Newsletter-Anbieter in sogenannte 'Whitelists' eintragen. Die in diesen Listen genannten Absender (IP-Adressen) werden dann von den E-Mail-Systemen 'unbesehen' durchgewunken.

Einzelpersonen aber können sich kaum in eine Whitelist eintragen lassen - allen, die über das eigene Versandsystem E-Mail-Marketing betreiben, bleibt dieser "bequeme" Weg durch die Filter damit verschlossen. Was kann man aber als Einzelperson tun, um mit eigenen seriösen E-Mails oder Newslettern nicht fälschlicherweise in Spamfiltern zu landen?

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Über die Autorin:

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arbeitete als klassische Webdesignerin zunächst in den Bereichen E-Learning und E-Commerce. Seit Anfang 2004 ist sie selbständig mit dem Netzwerk internetgarden.de, der Dienstleistungen rund um die Themen Corporate Design und Online-Marketing anbietet.

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