inhaltliche Fallstricke
E-Mail-Inhalte, die Spamfilter misstrauisch machen
'Kopf'-Angaben
Ihre E-Mail wird daraufhin geprüft, ob die IP-Adresse des versendenden Mailservers einen gültigen Domainnamen hat, und von wem die versendete E-Mail eigentlich stammt. Achten Sie daher darauf, dass die Mailserver, über die Sie Ihre Mailings versenden, entsprechende Angaben hinterlegt haben (Sender-ID, SPF). Fragen Sie im Zweifel Ihren Provider danach und lassen Sie den Absender-Domainnamen auf den Mailservern eintragen.
Bestimmte Mailserver haben zudem eine gute Reputation, weil über sie nur seriöse E-Mails versandt werden oder der Betreiber des Servers aktiv gegen Spams vorgeht. Ist der Mailserver für das Versenden von vielen Spams bekannt, wird er dagegen schnell auf so genannten "Blacklists" eingetragen, während seriöse Mailserver auf "Whitelists" eingetragen werden können.
Versenden Sie deshalb Ihre Newsletter nur über vertrauenswürdige Mailserver. Eine Art von Zentralregister mit Punktekonto-Auskunft finden Sie unter senderbase.org.
Absender und Datum
Viele Spamfilter kontrollieren, ob die Absender-E-Mailadresse und die Replyadresse gültig - also wirklich vorhanden - sind.
Geben Sie daher nur existierende Adressen an und verwenden Sie dabei zudem 'sprechende' Absender-Adressen: Einträge wie "5xy3467@web.de" werden häufiger von Spammern verwendet und sind deshalb verdächtig.
Frau Mustermann richtet deshalb schnell eine neue E-Mail-Adresse ein: helga.mustermann@firma.de - und schon hat sie wieder einen Punkt weniger auf der Spam-Skala erreicht.
Auch das Sendedatum wird meist überprüft: Stellen Sie am besten sicher, dass Ihr Versandsystem das Versanddatum mitliefert und dass dieses richtig eingestellt ist.
Betreffzeile
Besonders starkes Augenmerk legen Spamfilter auf die Betreffzeile. Hierfür (wie auch für den Rest der E-Mail) gilt: Verwenden Sie keine mehrfachen Sonderzeichen, wie z. B. vier Ausrufezeichen hintereinander - auch GROSSBUCHSTABEN sollten hier vermieden werden. Verzichten Sie im Zweifel in der Betreffzeile auf eine Personalisierung - viele Spammer benutzen in ihren E-Mails den Empfängernamen.

Schon während der Anmeldung sollte man fragen, ob der Empfänger HTML- oder Text-Mails bekommen möchte. Eine Text-Mail schont nicht nur den Leser; sie senkt auch das Risiko, in Spamfilter zu landen.