Brauche ich einen Steuerberater? Teil 2: Selber machen - oder machen lassen?

Ab wann lohnt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Von: Robert Chromow
Stand: 8. März 2010 (aktualisiert)
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Über den Autor: Robert Chromow

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Wer seine Einkommensteuererklärung als Angestellter eigenhändig erstellt hat, kann das grundsätzlich auch als Selbstständiger tun. Früher oder später wird der Steuer-Dschungel jedoch undurchdringlich: Wir zeigen, was Steuerberater leisten und kosten, wofür man die Steuerprofis wirklich braucht, wo und wie man den passenden findet. Der zweite Teil unserer kleinen Steuerberater-Serie liefert Antworten auf die Frage: "Selbst machen oder auslagern?"

Zur Erinnerung: Im ersten Teil der Mini-Serie ging es darum, welche Leistungen Steuerberater erbringen und was sie dafür verlangen können. In Teil 3 erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl des passenden Beraters achten sollten.

Outsourcen oder Do-it-yourself-Verfahren?

Ob, und wenn ja, in welchem Umfang Sie die Unterstützung eines Steuerberaters benötigen, hängt von vielerlei Faktoren ab, wie z. B.

  • Ihren eigenen Buchhaltungs- und Steuerkenntnissen,

  • Umfang und Komplexität Ihrer betrieblichen Aktivitäten,

  • Anzahl und Wechselwirkungen Ihrer Einkunftsarten oder auch

  • Familienstand und ggf. Einkunftsarten von Ehepartnern.

Bei der Frage, welche Teile Ihrer Buchführungs- und Steuerpflichten Sie an Dienstleister auslagern, kommt es aber auch auf Ihr eigenes Zeitbudget und Ihren Auslastungsgrad an. So dauert bei Ihnen die "nebenberufliche" Buchhaltung unter Umständen unverhältnismäßig lange und Sie können in dieser Zeit keine eigenen Aufträge erledigen.

Wenn Sie sich in Steuersachen auf Bordmittel verlassen, müssen Sie sich außerdem Zeit für die "laufende" Weiterbildung nehmen: Anderenfalls laufen Sie Gefahr, wichtige Steueränderungen durch Gesetze, Verordnungen und Urteile zu ignorieren und dadurch Steuervorteile zu Ihren Gunsten zu übersehen oder aber Fehler zu produzieren, die Sie bei späteren Betriebsprüfungen teuer zu stehen kommen.

Kombi-Lösung

Bewährt hat sich daher in vielen Fällen eine Kombinationslösung:

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