Perfekte Kunden-E-Mails

Von: Robert Chromow
Stand: 7. November 2010
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Die Botschaft: Mit "Wording" zum Mailing

Besonders akribisch rückt der Kommunikationsexperte Hans-Peter Förster dem Unternehmens-Schreibstil zu Leibe: Das beginnt mit einer eigenen Philosophie des "Corporate Wording", reicht über Seminare und Bücher bis hin zu Software-Tools.

Im Mittelpunkt steht ein "Farbleitsystem", mit dem sich Wort- und Argumentations-Wirkungen subjektiv beurteilen lassen.

  • Blau steht für sachliche, wertfreie Botschaften ("Informationsfunktion")

  • Rot für die Beziehungsebene ("Kontaktfunktion")

  • Grün für Sicherheit und Verpflichtung ("Obligationsfunktion")

  • Gelb für Erlebnisse, Impulse ("Erlebnisfunktion") und

In welcher Zusammensetzung und mit welcher Akzentuierung die verschiedenen Eigenschaften in schriftlichen Botschaften vorkommen, das kann und soll durchaus je nach Branche und unternehmerischem Selbstverständnis schwanken. Wichtig ist nach Försters Auffassung jedoch, dass ein "ausgewogenes Sprachklima" herrscht und nach Möglichkeit alle Ebenen genutzt werden.

Für das Verfassen von Mails und das Anlegen von Text-Bausteinen heißt das ganz praktisch:

  • Reduzieren Sie sich trotz gebotener Kürze nicht auf die pure Sach-Botschaft.

  • Tragen Sie auch dem Beziehungs- und Sicherheitsbedürfnis Ihres Adressaten Rechnung.

  • Sorgen Sie für anregendes "Futter" zum Beispiel in Form von Links, Tipps oder auch Hinweisen auf weiterführende Lektüre.

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