Überschuldung, Insolvenz, Geschäftsführerhaftung

Die gesetzliche Neuregelung des Überschuldungsbegriffs

Von: Dr. Ellen Ulbricht
Stand: 5. Januar 2009
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Über die Autorin: Dr. Ellen Ulbricht

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Dr. Ellen Ulbricht ist Juristin und Unternehmensberaterin. 15 Jahre war sie in leitender Position im Inkassobereich in der Bearbeitung von Forderungen von Selbstständigen und KMU tätig. Daneben hat sie für namhafte Kreditinstitute Forderungen im Privatkundensektor realisiert. Erfahrungen im Debitorensektor hat sie in der Telekommunikationsbranche im Privat- und Großkundenbereich gesammelt.

Ellen Ulbricht lebt in der Nähe von Wien und berät als Inhaberin der Ulbricht Unternehmensberatung Selbstständige und KMUs in Deutschland und Österreich in Fragen des Forderungsmanagements. Gleichzeitig ist sie als Autorin und Referentin tätig.

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Die Finanzkrise und der damit verbundene Konjunkureinbruch bescheren vielen Unternehmen rote Zahlen. Durch massive Kursverluste, dramatischen Einbußen bei der Bewertung von Immobilien, Konsumflaute und wegbrechende Absatzmärkte weisen selbst bis zur Krise durch und durch gesunde Unternehmen plötzlich eine Überschuldung auf und wären daher bei der derzeitigen Gesetzeslage insolvenzgefährdet.

Wir erklären Ihnen die Definition und die Folgen von Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit und drohender Zahlungsunfähgkeit. Dazu stellen wir dem aktuell geltenden Insolvenzbegriff die durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz geplante Änderung gegenüber. Außerdem befassen wir uns mit Haftungsfragen rund um die Insolvenz und die Haftungsrisiken, die sich für Geschäftsführer einer GmbH in der Krise aus Zahlungen oder verspätetem Antrag auf Insolvenz ergeben können.

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