Vorgehensweise bei einer ABC-Analyse: in fünf Schritten zum Ergebnis
Schritt 2: Daten bereitstellen
Grundlegend wichtig für die Durchführung der ABC-Analyse ist, dass die Daten sicher nach Perioden abgrenzbar sind und mit eindeutigen Werten vorliegen. Dies ist in modernen EDV-Systemen normalerweise kein Problem. Eine Kontrolle der Plausibilität der Daten ist jedoch notwendig - manchmal existiert der gleiche Kunde mit verschiedenen Kundennummern (z.B. wegen unterschiedlicher Werke oder Umfirmierung), oder Materialnummern sind ausgelaufen und wurden im Beobachtungszeitverlauf durch neue ersetzt; diese Sachverhalte müssen vorab geprüft und ggf. bereinigt werden, damit eine Analyse auch aussagefähige Werte liefert. Auch schadet es nicht, häufige Fehlerquellen auszuschließen - so sollten z.B. bei Kunden die Umsätze abzüglich der erstellten Gutschriften berücksichtigt werden, auch ist sicherzustellen dass beispielsweise bei weltweit ansässigen Lieferanten das Einkaufsvolumen in der gleichen Währung ermittelt wird.
Die Daten müssen schließlich tabellarisch aufbereitet, d.h. in eine auswertbare Form (wie das Excel-Format im Beispiel) gebracht werden. Dazu werden sie aus dem vorhandenen Warenwirtschafts- oder EDV-System exportiert bzw. in ein Standard-Austauschformat wie csv, das Excel einlesen kann, konvertiert.
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