Vorgehensweise bei einer ABC-Analyse: in fünf Schritten zum Ergebnis
Schritt 4: Ermittlung der Klassen A - B - C
Für die Einteilung in Klassen gibt es keine festen Vorgaben, die auf alle möglichen Fragestellungen gleichermaßen passen würden. Deshalb wird bei der Definition der Klassen vom höchsten, mittleren und niedrigsten Wertanteil - im Verhältnis zur Datenmenge - gesprochen und keine pauschalen Prozentsätze genannt.
Die Klassifizierung hängt immer von dem tatsächlichen Datenbestand ab, den man analysiert. Dabei kann man sich - wenn man überhaupt keine Anhaltspunkte hat - an der Pareto-Regel (80/20-Regel) orientieren, d.h. die Grenze der A-Teile wird bei 20% der Menge gezogen. Der Rest ist in B und C so aufzuteilen, dass die C-Teile den unteren 20%-Wertanteil bilden. Bei den Kunden im Beispiel wurden zwei Ansätze betrachtet: Zunächst wurde nach Rücksprache mit dem Vertrieb ermittelt, dass deren wichtigste Kunden diejenigen mit einem Umsatzvolumen von mindestens 50.000 EUR im Jahr sind.
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