Unternehmensnachfolge und Geschäftsübernahme: Chancen nutzen, Risiken erkennen, Fahrplan erstellen

Von: Joachim Brüser
Stand: 8. Juli 2011
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Planungshinweise bei der Unternehmensnachfolge

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Formen einer Nachfolgeregelung:

  • die Familiennachfolge

  • der vollständige Unternehmensverkauf

  • die Trennung von Eigentum und Unternehmensführung

1. Die Familiennachfolge

Fast die Hälfte aller zur Nachfolge anstehenden Unternehmen (vorwiegend die große Zahl der mittelständischen oder kleineren Betriebe) wird innerhalb der Eignerfamilie übergeben. In diesem Fall ist sowohl ein Verkauf wie auch eine Schenkung bzw. eine Regelung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge möglich. Da in vielen Fällen der Betrieb eine wesentliche Basis der Altersversorgung für den Unternehmer darstellt, fließen auch oft Versorgungsrenten in die Überlegungen ein.

Bei jeder denkbaren Konstellation gibt es zahlreiche weitere Überlegungen, die nur im Einzelfall entschieden werden können:

  • Gibt es bereits frühzeitig eine schrittweise gesellschaftsrechtliche Beteiligung des Nachfolgers?

  • Und wenn, dann im Rahmen einer Schenkung oder eines Verkaufs?

Beide Varianten wiederum haben unterschiedliche steuerliche Auswirkungen und es werden Haftungsfragen tangiert.

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