vCards: Virtuelle Visitenkarten
Das vielseitig nutzbare vCard-Format erleichtert die Übermittlung von Adress- und Telekommunikationsdaten ungemein. Wir zeigen, wie Sie den vcf-Standard nutzen, um eigene und fremde Kontaktdaten via E-Mail und Internet-Download zu verbreiten und übernehmen.
Noch vor 20 Jahren ließ sich die Zahl der Adress- und Telefonangaben von Verwandten, Freunden und Kollegen problemlos an den Finger zweier Hände abzählen. Mittlerweile haben sich die Kontaktkanäle vervielfacht. Außer Name, Anschrift und Telefon gehören im Informations- und Kommunikationszeitalter unter anderem zum guten Ton ...
Faxnummer,
E-Mail-Adresse,
Mobilfunk-Rufnummer,
Website-URL,
Links zu Netzwerk-Profilen (wie Xing oder Facebook) und Publikations-Plattformen (wie Twitter) oder auch
Instant-Messaging-Konten.
Und das zu allem Überfluss in oft mehrfacher Ausfertigung - zum Beispiel für private und geschäftliche Zwecke. Um einen kompletten Kontaktsatz zu übernehmen, bedarf es eines beträchtlichen Erfassungsaufwands. Fehler beim Eintippen von Bandwurm-Zahlen kommen noch dazu.
Datei-Austauschformat
vCard-SymbolWas liegt da näher als ein Daten-Austauschformat zu definieren, mit dessen Hilfe sich die Eintragungen aus Adressbüchern in der Art virtueller Visitenkarten zwischen Computernutzern austauschen lassen. Genau diesen "Personal Data Interchange (PDI)" ermöglicht die virtuelle Visitenkarte, die vCard.
Die genauen Spezifikationen der von allen gängigen E-Mail-Programmen und Adressverwaltungen unterstützten vCard-Version 2.1 finden Sie auf den Seiten des Internet Mail Consortium, zum Beispiel als Word-Datei (194 KB).
