Vereinsverwaltung zum Nulltarif

Kostenloses Verwaltungsprogramm für kleine Vereine

Von: Robert Chromow
Stand: 10. Juli 2007
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In jedem noch so kleinen Verein müssen Mitgliederadressen und Beiträge verwaltet, Einnahmen und Ausgaben aufgezeichnet und Rundbriefe verschickt werden. Mit der schlichten, aber funktionalen und vor allem kostenlosen Windows-Software "Vereinsverwaltung" sind die bürokratische Seiten des Vereinslebens im Handumdrehen erledigt. Für die Verantwortlichen kleiner Vereine (bis 250 Mitglieder) kann die "Vereinsverwaltung" eine echte Hilfe sein.

Im "Leitfaden für Vereinsgründer" erklärt Rechtsanwältin Ana Marija Mihelcic-Bethge, wie ein Vereinsgründung formal abläuft und welche Voraussetzungen dafür gelten.

Leider ist es in der Praxis mit dem Formulieren einer Satzung, dem Einberufen einer Gründungsversammlung, der Wahl eines Vorstandes und der Eintragung ins Vereinsregister längst nicht getan: Ein Verein will auch verwaltet sein. Damit der Laden läuft, müssen nach Abschluss der Gründungsprozedur eine ganze Reihe administrativer Aufgaben erledigt werden:

  • angefangen beim Führen einer Mitgliederdatei,

  • über das Inkasso der Mitgliedsbeiträge und

  • das Versenden von Rundschreiben per Post oder E-Mail

  • bis hin zum Aufzeichnen von Einnahmen und Ausgaben.

Zwar mangelt es im Computerzeitalter nicht an leistungsfähigen Programmen. Für kleine Vereine ohne erfahrene Verwaltungskräfte ist deren Funktionsumfang jedoch häufig völlig überdimensioniert - von den anfallenden Anschaffungskosten ganz zu schweigen.

Vereinsverwaltung - der Name sagt alles

Logo VereinsverwaltungFür Vereine mit bis zu 250 Mitgliedern, maximal 250 jährlichen Einnahme- und Ausgabevorgängen sowie nicht mehr als fünf Einnahme- und acht Ausgabekategorien bietet Harald Weinands ebenso schlichte wie praktische Windows-Freeware "Vereinsverwaltung" Abhilfe.

Durch diese Vorgaben eignet sich das Programm zwar nur für recht kleine Vereine - aber davon gibt hierzulande bekanntlich genug."Vereinsverwaltung" richtet sich von Hause aus an Sportvereine - kann aber auch von allen anderen Einrichtungen genutzt werden.

Nach dem Download (417 KB) kommt die Software ohne großen Installationsaufwand aus: Sie wird in den Ordner "verein" im Windows-Wurzelverzeichnis entpackt.

Abgesehen von Vista läuft das Programm auf allen gängigen Windows-Plattformen. Die Oberfläche wirkt auf den ersten Blick ein wenig angestaubt:

Bild vergrößernDie nüchterne und funktionale Programm-Maske

Statt schicker Schnörkel hat der Autor Wert auf intuitive Nutzung und universelle Schnittstellen gelegt. Dadurch ist bei Bedarf der Datenaustausch mit gängigen Text-, Datenbank- und Tabellenkalkulationen möglich:

Bild vergrößernÜber kommagetrennte Textdateien (= CSV-Dateien) werden ausgewählte Datenbestände an Standardprogramme wie etwa Excel übergeben.

Vielseitig und flexibel: Die Funktionen

Sämtliche Funktionen sind über Schaltflächen oder über den (einzigen!) Menüpunkt zu erreichen. Über eine Suchfunktion greifen Sie gezielt auf bestimmte Mitglieder zu. Suchen können Sie zum Beispiel nach bestimmten Namen, Wohnorten, (nicht) bezahlten Beiträgen oder Geburtstagen. Außerdem erstellen Sie Mitgliederlisten, schicken E-Mails an alle Mitglieder oder auch nur den Vorstand, verfassen Serienbriefe und drucken (Einzel-)Bankeinzugsbelege. Wer will, kann sogar die Soll-, Ist- und Fehlstunden von Vereinsarbeitszeiten überwachen.

Über die "Konfig"-Schaltfläche im Hauptfenster gelangen Sie zum Konfigurations-Dialog. Dort

  • machen Sie die grundlegenden Vereinsangaben (Vereinsname, Anfangsvermögen),

  • wählen die Vorstandsmitglieder aus der zuvor eingegebenen Mitgliederliste,

  • passen Sie die Bezeichnungen der Einnahme- und Ausgabenkategorien an die Verhältnisse Ihres Vereins an und

  • ändern bei Bedarf Pfade zu Serienbrief- und Berichtsdateien.

Bild vergrößernDer Konfigurations-Dialog

Fazit

Mit der Windows-Freeware "Vereinsverwaltung" können kleine Vereine den bürokratischen Aufwand schnell und ohne großen Einarbeitungsaufwand erledigen. Weniger ist oft mehr: Ein Versuch lohnt sich jedenfalls.

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Das Programm krankt vorallem an der fehlenden Möglichkeit, Bestände zu verwalten, zB. Möbel, Geräte,Instrument usw. Dieses Option fehlt leider bei den meisten Programmen dieser Art. Was soll ich dann damit???
.hs

Die freeware ist wirklich nur etwas für sehr kleine Vereine. Man stößt schnell an die Grenzen und muss dann nochmal in einem professionelleren Programm von vorn anfangen. Aus meiner Erfahrung muss ich sagen, dass hier weiniger wirklich zu wenig ist.

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