Verkaufsargument "Kundennutzen"

Von: Heide Liebmann
Stand: 15. Oktober 2008
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Dritter Schritt: Kaufargumente finden

Sie kennen Ihre Zielgruppe jetzt bereits ziemlich gut. Nun geht es darum, die konkreten Probleme zu benennen. Dafür nutzen wir die Methode der Satzergänzung. Nehmen Sie bitte den Satzanfang "Ein typisches Problem meiner Zielgruppe ist, dass ..." und ergänzen diesen Satz 10-15 Minuten lang mit allem, was Ihnen dazu einfällt.

Wichtig dabei ist, dass Sie nicht zu lange nachdenken, sondern einfach weiter schreiben. Wenn Ihnen gerade keine neue Idee kommt, schreiben Sie einfach den Satzanfang noch einmal.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass Sie damit das Wissen, das in Ihrem Unterbewussten gespeichert ist, nutzbar machen. Durch den Schreibfluss steigen auch Ideen an die Oberfläche, auf die Sie sonst möglicherweise gar nicht gekommen wären.

Beispiel: Marcus W. ist Webdesigner. Als Kernzielgruppe hat er Architekten und Ingenieurbüros identifiziert. Seine Problemanalyse könnte so aussehen:

Ein typisches Problem meiner Zielgruppe ist, dass...

  • Architekten und Ingenieure zu technisch denken

  • Architekten und Ingenieure nicht wissen, wie sie ihre komplexen Modelle im Netz darstellen können

  • Architekten und Ingenieure zu viele Details aufführen und ihre Kunden damit verwirren

  • Architekten und Ingenieure scheinbar austauschbare Leistungen anbieten und sich zu wenig differenzieren

  • ...

Sie sehen, es hilft auch hier, die Probleme möglichst konkret zu benennen. Wenn Ihnen das schwer fällt, haben Sie möglicherweise Ihre Zielgruppe zu ungenau erfasst. Versuchen Sie dann, sie noch präziser einzugrenzen.

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