Umsatzsteigernde Verkaufstechniken

Drei Verkaufstechniken, die den Umsatz steigern: Leistungsübertragung, Folgeaufträge, Angebotserweiterung

Von: Hans-Jürgen Borchardt
Stand: 26. Oktober 2011 (aktualisiert)
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Über den Autor: Hans-Jürgen Borchardt

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über 20 Jahren veröffentlicht H.-J. Borchardt zudem Fachbeiträge.

H.-J. Borchardt war Gründer und Präsident des Marketingclubs Nordhessen und war 22 Jahre Beauftragter des Landes Hessen für Ausbildungsfragen für Werbekaufleute. Neun Jahre leitete er die Akademie für Absatzwirtschaft. Parallel dozierte er an der Fachhochschule Fulda und hielt Marketing-Seminare für den RKW Hessen und die IHK Kassel. H.-J. Borchardt erhielt die Ehren-Plakette der IHK Kassel für die Förderung des Nachwuchses.

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Leistungen auf den Kunden übertragen

Mit Zusatz- und Sonderleistungen kurbeln vor allem Elektronikmärkte und Möbelgeschäfte ihren Verkauf an. Weil das Erfolg verspricht, kopieren viele Kleinunternehmer dieses Konzept. Doch ein pfiffiger Kleinunternehmer ködert seine Kunden nicht allein mit kostenlosen Gimmicks. Vielmehr setzt er auf weniger verbreitete, aber ebenso effektive Instrumente zur Umsatzsteigerung.

Der klassische Verkauf ist das Übereignen einer Dienstleistung oder Ware gegen Entgelt. Das war früher weitgehend der Normalfall, Produkt gegen Geld, Punkt. Gegenwärtig sind diese "normalen" Verkaufsaktivitäten jedoch nicht mehr ausreichend. Um den Verkauf anzuleiern, werden zunehmend mehr Zusatzleistungen, Rabatte und Boni angeboten.

In der Zwischenzeit haben sich viele Verbraucher an diese Sonderleistungen derart gewöhnt, dass diese teilweise als selbstverständlich vorausgesetzt werden - kostenfreie Inspektionen beim Autokauf, Handyverträge mit 1-Euro-Handies, Einbauküchen mit Null-Prozent-Finanzierung usw.

Auch viele Kleinunternehmer wenden diese Verkaufstaktiken in der einen oder anderen Form an. Nicht, dass das grundlegend falsch wäre. Aber es gibt noch weitere Instrumente zur Umsatzsteigerung, die - zu Unrecht - in Vergessenheit geraten sind:

  • Leistungsteilung bzw. Leistungsübertragung auf den Kunden

  • Kundenbindung durch (notwendige) Folgeaufträge

  • Erweiterung des eigenen Angebots durch Diversifikation

Leistungsteilung bzw. Leistungsübertragung auf den Kunden

Das Leistungssplitting oder die Übertragung von Leistungen auf den Kunden ist im Alltag nicht mehr wegzudenken: Die bekannteste Form ist die Selbstbedienung. Dieses Grundprinzip ist allgegenwärtig:

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