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Stressfrei ins Vorstellungsgespräch

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Stand: 16. Juli 2007

Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Selbstanalyse: Stärken und Schwächen

Die erste Hürde auf dem Weg zum neuen Job haben Sie geschafft - nach der erfolgreichen schriftlichen Bewerbung sind Sie zu einem Vorstellungsgespräch bei Ihrem Wunscharbeitgeber eingeladen. Sie bekommen die Chance, Personaler und zukünftige Vorgesetzte von Ihrer Qualifikation und Persönlichkeit zu überzeugen. Damit Sie auch diese Hürde meistern, ist eine gute Vorbereitung wichtig.

Kernpunkt nicht nur der Bewerbungsunterlagen, sondern auch des Vorstellungsgesprächs ist Ihre Qualifikation. In einem Vorstellungsgespräch müssen Sie in der Lage sein, klar und deutlich zu formulieren, was Sie drauf haben. Machen Sie Ihre berufliche Entwicklung nachvollziehbar - und zwar anhand der folgenden Punkte. Damit Sie sich Ihre Ergebnisse besser einprägen können, sollten Sie sich die Punkte aufschreiben:

Fachliche Qualifikation

Schwerpunkte Ihrer Ausbildung bzw. Ihres Studiums, Aufbau- oder Ergänzungsausbildung. Welche Kenntnisse haben Sie außerhalb Ihrer Ausbildung erworben, haben Sie auf Grund der bearbeiteten Themen/Schwerpunkte besondere Qualifikationen, die Sie von ähnlich ausgebildeten Bewerbern unterscheiden?

Berufliche Qualifikation

Welche beruflichen Tätigkeiten haben Sie bislang ausgeübt - auch vor, während und nach Ihrer Ausbildung? Welche privaten und ehrenamtlichen Tätigkeiten, welche Praktika, welche Aufgaben haben Sie bearbeitet? In welchen Projekten, was haben Sie eigenständig bearbeitet, welche Probleme konkret gelöst?

Persönliche Qualifikationen

Soziale Kompetenzen wie Teamorientierung, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Aufgeschlossenheit, Begeisterungsfähigkeit, Integrationsvermögen, Freundlichkeit, Leistungsbereitschaft erkennt man u.a. an Ihrem Durchhaltevermögen, Ihrer Frustrationstoleranz, Ihrer Selstbständigkeit, Eigeninitiative, Belastbarkeit, Zielstrebigkeit, Arbeitsmotivation oder Ihrem Verantwortungsbewusstsein.


Machen Sie dazu folgende Übung: Schreiben Sie auf, welche Ihrer Wesenzüge Ihnen in Ihrem Berufsleben nützlich waren. Wo und wann kommen diese Eigenschaften zum Einsatz? Woran können Außenstehende erkennen, dass Sie teamorientiert oder aufgeschlossen sind? Überlegen Sie sich Situationen, in denen Ihre Eigenschaften zum Tragen gekommen sind. Wenn Sie sagen: "Ich bin teamorientiert und aufgeschlossen", dann hat das längst nicht die nötige Überzeugungskraft. Schildern Sie stattdessen eine Situation, ein Projekt, eine Aufgabe so, dass für Ihre Gesprächspartner klar wird: Wenn Sie nicht teamorientiert und aufgeschlossen wären, hätten Sie diese Aufgabe oder Situation gar nicht bewältigen können!

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Über die Autorin:

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Dorothee Köhler M.A. ist Germanistin und betreibt seit 1997 das Redaktionsbüro Scriptics. Thematische Schwerpunkte ihrer Arbeit als Autorin verschiedener Bücher und Fachartikel sind Beruf und Karrie ...

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