1&1, Edicy
Die 1&1 Do-It-Yourself-Homepage
Seit März 2009 bietet der Branchenriese 1&1 eine "Do-It-Yourself-Homepage" für Firmen und Vereine an, die 9,99 Euro im Monat kostet (Stand 1/2012).
Das Wichtigste vorweg: Die 1&1 Branchen-Homepage basiert auf einer etwas abgespeckten Version von Jimdo. Detaillierte Informationen zum Funktionsumfang sind auf der Website von 1&1 nicht zu finden, aber anscheinend fehlen in dem Angebot Funktionen wie zum Beispiel Blog, Gästebuch, Kommentarfunktion und Seitenstatistiken, die bei Jimdo bereits in der kostenlosen Version enthalten sind (Quelle: cms-testlabor.de).
Hinzugekommen sind bei 1&1 viele bereits für bestimmte Branchen vorgefertigte Layouts und eine Seitenstruktur. Einige Texte sind auch schon vorgegeben, sodass sich die Erstellung der Site auf ein absolutes Minimum reduziert.
Fazit: Wenn Sie sowieso schon 1&1-Kunde sind oder Ihnen eines der Layouts gefällt, schauen Sie sich die Branchen-Homepage einmal an. Ansonsten bekommen Sie beim Original auf jimdo.com unterm Strich mehr fürs Geld.
Edicy.com
Edicy kommt aus Estland und ist in unglaublich vielen Sprachen erhältlich, unter anderem auch auf deutsch. Auf der Startseite gibt es ein kurzes Video, das die Besonderheiten von Edicy zeigt.
Auch auf Edicy arbeiten Sie direkt in der Webseite. Die Symbolleiste mit dem Hauptmenü befindet sich unten. Zur Bearbeitung der Elemente klicken Sie einfach in das gewünschte Feld:
So bearbeiten Sie eine Webseite mit Edicy.
Mit Edicy können Sie bereits in der kostenlosen Version mehrsprachige Websites erstellen. Fertige Sites sind unter "benutzername.edicypages.com" erreichbar, aber eine eigene Domain gibt es nur in der Pro-Version, deren Preis abhängig ist von der Vertragslaufzeit und zwischen 6 und 12 Euro monatlich beträgt (Stand 01/2010). Für 12 Monate kostet Edicy Pro momentan 8 Euro im Monat, was angesichts des geringeren Funktionsumfangs etwas oberhalb des Preises der Konkurrenten liegt.
Fazit: Edicy hat eine Menge Potential, kann im Moment beim Preis/Leistungsverhältnis aber nicht mit Konkurrenten wie Webnode oder Jimdo mithalten.
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Hab das Webnode gleich mal auf die Schnelle probiert.
Danke für diese übersichtliche Auflistung der Baukästen!
Habe soeben "Webnode" probiert.
Klappte alles super
-Anmeldung ganz schnell
-Auswahl Design
-einfacher übersichtlicher Aufbau
-Publizieren-fertig
Eine Frage:
Wie kann ich auf diese Subdomain weiterleiten?
Gruß thomas
~~~~~~~~~~~~
> Wie kann ich auf diese Subdomain weiterleiten?
Sie meinen, wie man eine eigene Domain auf benutzername.webnode.com weiterleitet? Das geht, wenn eine Domain bereits bei einem anderen Webhoster registriert ist.
Eine Antwort finden Sie in der Webnode Hilfe ((http://www.webnode.com/de/faq/):
Can I use my domain (www.mydomain.com) with my Webnode website?
Yes. Use the Domain name management tool in your Webnode administration page and follow the instructions in the wizard.
Nach der Anmeldung bei Webnode auf der Übersichtsseite (bevor Sie in den "Websiten-Gestalter" gehen) unten auf "Domain Namen" klicken. Auf der folgenden Seite gibt es genaue Anleitungen. Sie müssen die DNS-Einstellungen bei Ihrem aktuellen Webhosting-Service (also NICHT bei Webnode) ändern. Dort muss der aktuelle Domainname auf benutzername.webnode.com weitergeleitet werden. Am besten kopieren Sie die Anleitung (die Geschichte mit dem "cname") von Webnode und bitten den Support Ihres Webhosters das zu erledigen.
Eine DNS-Einstellung ist kein trivialer Eingriff, aber es ist ungewöhnlich, das Webnode diese Möglichkeit überhaupt anbietet. Ein eigener Domain-Name wird sonst fast überall nur bei kostenpflichtigen Accounts angeboten.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Müller
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das hatte ich nicht gefunden.
Das Hauptproblem bei vielen solcher Baukästen ist, dass man entweder ein komplett fertiges Layout übernehmen muss, an dem man fast nichts ändern kann, oder gleich selber programmieren muss. Der HTML- und CSS-Code des Vorlagen-Layouts wird nicht angezeigt, so dass man da auch nicht eingreifen und z.B. eigene Rahmen, Hintergrundbilder, Modulanzahl oder ähnliches einfügen kann. Die eigenen Layouts wiederum sind zu kompliziert für den Unerfahrenen, es muss das gesamte HTML erstellt werden. Wünschenswert wäre diesbezüglich, dass die CSS der Vorlagen angezeigt werden und bearbeitet werden können (wie z.B. bei NING).
So sind diese Baukästen wirklich nur zu empfehlen, wenn man nichts Individuelles will. Denn wer HTML und Co. beherrscht, wird sich wohl eher gleich die ganze Seite selbst machen.
Meine Meinung: Website-Baukästen sind sehr häufig sehr schlecht für kleine Unternehmen.
(Bezieht sich nicht auf die technischen Möglichkeiten von Baukästen.)
Die Werbung suggeriert dem Unternehmer, schnell und preiswert eine Firmen-Website zu bekommen, mit der er sich darstellen kann und die ihm neue Kunden bringt.
In der Praxis geht es aber nicht schnell und auch nicht preiswert, wenn der Unternehmer seine eigene Zeit berechnet, in der er auch anderweitig für sein Unternehmen tätig sein könnte.
Neue Kunden bringt die Website auch nicht, da ihm niemand gesagt hat, wie er mit Metatags und Texten im Hinblick auf das Suchmaschinenranking umzugehen hat. Es wurde ihm auch nicht gesagt, dass die Seiten auch nicht mehr ganz so schick, sondern irgendwie seltsam aussehen, nachdem er seine unbearbeiteten Fotos und Grafiken dort untergebracht hat.
Was bleibt, ist der trügerische Eindruck, alles was möglich ist gemacht zu haben, der Stolz, eine eigene Website online gestellt zu haben und die Gewissheit, dass der ganze Wirbel um’s Internet quatsch ist, denn bei ihm ist noch kein Kunde über die Website gekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Grubert