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Marketing- und Werbe-Ideen für Handwerker und den Einzelhandel

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Stand: 27. Juli 2006

Werbung und Marketing für Handwerker und den Einzelhandel: Eye-Catcher für das Geschäft

Werbung und Marketing für Handwerker und den Einzelhandel: Schilder und Symbole

Ein Firmenschild an der Einfahrt zum Betrieb ist für jeden Handwerker/Fachhändler ein absolutes Muss, denn der Kunde soll den Betrieb möglichst leicht finden können. Mit relativ einfachen Mitteln, Farbe und Licht kann das Firmenschild in der Regel schnell wesentlich auffälliger gestaltet werden, damit der Kunde nicht vorbei fährt.

Angesichts der übermäßigen Werbeflut in Zeitungen und im Fernsehen sind die Kunden mit klassischer Werbung immer schwieriger zu erreichen. Es ist daher sehr empfehlenswert, zusätzliche regionale Aufmerksamkeit zu erzielen, zum Beispiel durch Hinweisschilder am Straßenrand oder auf Privatgrundstücken. Leider sind viele Gemeinden sehr zurückhaltend, wenn es um die Genehmigung von solchen Werbeschildern geht.

Hinweisschild Dabei wären auffällige Schilder oder Plakate in der Umgebung sehr nützlich, denn es kann psychologisch gut möglich sein, dass der Handwerksbetrieb/Fachhändler in der Erinnerung mancher Ortsansässiger etwas in den Hintergrund gerückt ist und durch diese Werbemaßnahme neue Aufmerksamkeit geweckt wird. Die Reaktion wird dann als nachbarliche Neugier aufgefasst und nicht als Reaktion auf eine Werbung. Das erleichtert es manchen Interessenten, sich den Handwerksbetrieb (wieder) neu anzusehen.

Manche Handwerker/Fachhändler schreiben nur unklar auf ihre Schilder, was sie eigentlich anzubieten haben und worin sie besonders gut sind - oder sie schreiben viel zu viel auf eine elendig lange Liste! Es wäre deshalb ideal, wenn ein Produkt aus dem Hause, ein bekanntes Symbol dafür oder das eigene Logo - möglichst groß an der Hauswand zu sehen wäre. Nachts sollte es auch immer beleuchtet sein, um aufzufallen.

Statt: "Handwerksarbeiten aller Art" besser: "Wir montieren Ihre XYZ ..."

Plakatwerbung und Folien

Eine ähnliche Werbeanregung wäre Plakatwerbung. Sie wird im Allgemeinen in Zusammenarbeit mit der Ströer-Gruppe, früher Deutschen Städtemedien GmbH, durchgeführt. Sie hat über ein Verbundnetz Zugriff auf fast alle Werbeflächen in Deutschland. Es ist aber sehr schwierig, Einzelflächen anzumieten. Das geht nur, wenn nicht gerade ein Großkunde alle Flächen gemietet hat. Für einen Handwerker/Fachhändler ist das meistens zu teuer. Wesentlich günstiger wäre eine große Bildwerbung, wenn dafür die Immobilie des Handwerkers/Fachhändlers (die Giebelwand oder das Dach) entsprechend gestaltet werden könnte.

Mit einem Plakat wäre es möglich, ein gelungenes Foto (mit Menschen!) in einer besonders schönen Darstellung auf Plakatgröße zu drucken und dann auf einer Platte wetterfest aufzubringen und als Großplakat irgendwo im Landkreis anzubringen, wo ein Bauer für wenig Geld seine Scheunenwand vermietet.

Die Großflächenplakate 356 cm x 252 cm werden je Motiv ("Wo ist die Nase?") in vier, sechs oder neun Einzelplakaten gedruckt und dann vom Plakatkleber auf der Fläche zusammengepuzzelt. Die Druckkosten (Digitaldruck) betragen pro Plakat ab 100 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Fotograf und Atelier. (Angebote gibt es im Internet.)

Eine Wand- oder Dachbemalung ist sehr teuer. Außerdem verschmutzt sie durch den Regen bald und ist dann auch nicht mehr aktuell. Besser wäre deshalb eine große Folie, die mit Verschnürungen auf der Dach- oder Wandfläche angebracht wird. Außerdem könnten auf solch einer Folie auch Fotos verarbeitet werden. Die Kosten dafür liegen auch bei 6 x 6 m großen Folien noch unter 1.000 Euro. (Angebote gibt es im Internet.)

Mit relativ wenig Aufwand könnte diese Bildfläche auch nachts beleuchtet werden. Insbesondere an stark befahrenen Durchgangsstraßen wäre dies eine preisgünstige, aber sehr wirkungsvolle Werbung, weil zugleich auch der Standort des Geschäftes kommuniziert wird.

Sonstige Hingucker

Am Tage würden flatternde Fähnchen und Wimpel die Augen der potentiellen Kunden auf die Folie lenken. Eventuell könnte die Folie auch saisonbedingt gewechselt und bei dieser Gelegenheit auch gereinigt werden. Wichtig ist die professionelle Verschnürung am Dach durch einen Fachmann (Dachdecker), damit die Folie nicht zum Segel wird!

Von allen Fotos könnten auch Dias gemacht werden, die dann mit einem lichtstarken Diaprojektor an die Hauswand geworfen werden. Das funktioniert auch auf dunklen Wänden - allerdings würde eine weiße oder gelbe Wand zweifellos eine bessere Darstellungsqualität ermöglichen. Diese Bilder könnten mit einem speziellen Diaprojektor oder Beamer für den Außenbetrieb und einem runden Wechselmagazin oder einer CD regelmäßig wechseln.

Alternativ könnte beispielsweise an jedem Abend vom Dunkelwerden bis Mitternacht oder später ein anderes Dia gezeigt werden. Das wäre für viele vorbeifahrende potentielle Kunden aus der näheren Umgebung ein echter "Hingucker".

Der Diaprojektor müsste einfach in einem wetterfesten Kasten mit Stromanschluss untergebracht werden, der leicht installiert werden könnte. Wenn konsequent alle Neuheiten fotografiert werden, sind die entsprechenden Dias schnell zusammen. Zugleich werden dadurch immer die aktuellsten Modelle gezeigt.

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Über den Autor:

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Dr. phil. Joachim von Hein wurde 1953 in Hamburg-Wandsbek geboren und ist in St. Andreasberg im Oberharz aufgewachsen und zur Schule gegangen.

Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften, Volkswi ...

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