Vergessen Sie den PageRank!

Was macht Links wirklich wichtig?

Von: Saša Ebach
Stand: 19. Juni 2007
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Saša Ebach ist der viSEOcoach. Unter www.viSEOcoach.de bietet er seinen Lesern im Videoformat Tipps und Tricks zum Thema Suchmaschinenoptimierung. In Deutschland bisher einzigartig ist seine Videobera ...

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Weitere Faktoren

Signal 4: Angenommenes Besucherpotenzial vorqualifizierter Besucher

Die ersten drei Faktoren sind in der Regel die wichtigsten. Manchmal gibt es aber auch Signale, die auf den ersten Blick weniger wichtig sind, aber geschäftlich einfach mehr Sinn machen. Beispielsweise könnte ich mir eine Website 3 vorstellen, die gar nicht so gut in den Rankings ist. Sie schwirrt bei vielen Begriffskombinationen auf der zweiten Seite zwischen Platz 10 und 20 herum. Aber Website 3 hat etwas Besonderes: Jede Menge vorqualifizierte Besucher. Ein vorqualifizierter Besucher ist jemand, der sich vielleicht jetzt schon für Ihre Produkte und Dienstleistungen interessiert und auch schon Kaufbereitschaft signalisiert hat.

Nehmen wir an, Sie verkaufen Modellhubschrauber. Das Thema von Website 3 ist ein Vergleich von aktuellen Modellhubschrauberangeboten. Die Website wird von einem Enthusiasten betrieben, der drei verschiedene Modelle langwierig getestet hat, die Tests ausführlich beschreibt und zum Schluss eine klare Empfehlung für Modell X ausspricht. Die Fanseite bekommt ihre Besucher vor allem aus diversen Foren. Zum Zeitpunkt unserer Recherche hat die Seite allerdings alles andere als gute Positionen in den Suchmaschinen, weil sie noch sehr neu ist. Das wird sich vielleicht in Zukunft ändern.

Hier ist Ihre Chance, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand bei Ihnen kauft, steigt dramatisch, wenn Besucher über eine solche Seite zu Ihnen kommen. Jetzt spielen der PageRank der Seite und all die oben genannten Signale nur noch eine sehr geringe Rolle. Das ist purer GMD ...

Bessere Positionen bringen im Schnitt mehr Besucher. Aber wollen Sie wirklich mehr Besucher? Wollen Sie nicht eher mehr Käufer - oder Kunden, potenzielle Käufer, kaufbereite Interessenten, mehr Wähler, mehr Fans, mehr Spender oder wie auch immer Sie für Ihre Seite einen "Käufer" definieren? Leute, die sich zwei Seiten Ihrer Website angucken und dann enttäuscht wegklicken, weil sie nicht das gefunden haben, wonach sie suchten, brauchen Sie dagegen auf keinen Fall. 1000 Besucher am Tag und ein Verkauf ist weniger wert als 100 Besucher am Tag und zehn Verkäufe. Es geht letzlich nicht um das Ranking, sondern um die richtigen Besucher.

Signal 5: Vorsicht vor Negativsignalen

Hier und da einen Link zu kaufen oder zu verkaufen ist OK. Vor allem, wenn es Besucher - und zwar die richtigen - bringt. Aber bitte achten Sie darauf, dass die verlinkende Website nicht in zwielichtige Aktivitäten verwickelt ist. Wenn Sie sehen, dass die betreffende Seite im Grunde nur eine "Farm" für gekaufte Links ist, dann sollten Sie besser die Finger davon lassen. Wenn Google dahinter kommt, dann werden Sie wahrscheinlich zusammen mit der verlinkenden Website abgestraft. Google wird von Tag zu Tag besser darin, solche Seiten und Links zu erkennen. Wenn auf jeder Seite der betreffenden Website offensichtlich gekaufte Links zu finden sind, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Linkfarm. Wenn ein Link zu Ihrer Modellhubschrauberseite neben Links zu Poker- und Viagraseiten steht, dann wird es Ihre Seite nicht sonderlich weiterbringen. Auch wenn diese Seite einen PageRank von 8 hat oder sonst exzellent ist - das ist sie wahrscheinlich nur temporär.

Fazit

Zugegeben, den Linkwert einer Seite zu ermitteln ist viel einfacher, wenn man sich nur auf den berühmten grünen Balken verlässt. Zahl ablesen, fertig! Das ist schön einfach - aber auch schön falsch. Das merken Sie spätestens an Ihren Ergebnissen. Dann nämlich zum Beispiel, wenn Sie einen teuren Link mit PageRank 7 oder 8 kaufen, der nicht zu Ihrer Seite passt und sich dann wundern, warum nichts passiert oder Ihre Positionen gar fallen, weil sich der Link in der falschen "Nachbarschaft" befindet.

Die genannten "5 Signale" sind nicht alle Faktoren, die bei der Beurteilung der Qualität eines Links herangezogen werden, aber durchaus die wichtigsten im Sinne der 80/20 Regel. Es gibt noch viele "leisere" Signale, die in ihrer Kombination vielleicht auch noch eine Relevanz haben. Sie spielen jedoch nur dann eine Rolle, wenn nach der Evaluation der fünf Hauptsignale nicht genügend Unterschiede auftauchen. Das ist sehr selten der Fall und nur dann wichtig, wenn es um extrem hart umkämpfte Branchen geht.

Und wie finde ich Sites, deren Links mir nützen?

Woran Sie erkennen, ob der Link von einer bestimmten Website Ihnen nützt, das wissen Sie jetzt. Wie finden Sie aber möglichst viele gute Link-Quellen?

Die Antwort lautet: Mit Fleiß und Kreativität. Eine ausführliche Version samt Anleitung anhand eines Praxisbeispiels gibt der nächste Beitrag in dieser kleinen Serie:

"Per Google zu Links auf die eigene Website kommen"

Seien Sie kreativ und versuchen Sie, ein ganzheitliches Bild davon zu entwickeln, worauf es in Ihrem Sektor ankommt. Verschwenden Sie nicht zu viel Energie und Geld an den grünen Balken. Akquirieren Sie Links, wenn sie Sinn machen, und nicht, weil eine Zahl draufsteht. Achten Sie auf Relevanz und Themenzugehörigkeit. Das ist heute schon sehr wichtig und wird in Zukunft immer wichtiger.

Quellensammlung

Ich muss zugeben, es hat mir ein bisschen davor gegraut, all die Quellen herauszusuchen, die ich im Laufe der Jahre zum Thema PageRank gelesen habe. Umso besser, dass das SmashingMagazine (auf Englisch) gerade eine superbe Quellensammlung veröffentlicht hat: Google PageRank: What Do We Know About It? Da ist alles drin, worauf ich Sie verwiesen hätte und dann noch ein paar Dutzend weitere Links - sehr gut für Leute, die tief in das Thema eintauchen möchten.

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Zustimmung zu: Vergessen Sie den Pagerank

Saša Ebach's Einschätzung ist - wenn auch aus 2007 - noch heute zutreffend. An einem einfachen Beispiel läßt sich das zeigen. Schauen wir uns dazu die Google-Suchergebnisse zu einem gewissen "Michael Turgut" an. Unter den Top 10 befindet sich nicht nur an erster Stelle die Webseite von Michael Turgut, sondern auch die Webseite einer Kanzlei Hogrefe, die jedoch im Vergleich zu allen anderen Webseiten, die auf der ersten Ergebnisseite von Google zu dem Suchbegriff "Michael Turgut" angezeigt werden, einen Pagerank von null hat. Auch die Anzahl des Keywords "Michael Turgut" ist bei den anderen Suchergebnissen nicht viel niedriger als bei der Kanzlei Hogrefe. Der wesentliche Unterschied liegt im Content und in dessen Aktualität über "Michael Turgut". Google bewertet also die Informationen über den Suchbegriff "Michael Turgut" auf Webseiten höher, wenn sie regelmäßig ergänzt werden und inhaltlich für Nutzer interessant oder wichtig zu sein scheinen.

Der Pagerank ist tot... es lebe der Pagerank

Immer wieder liest man in den einschlägigen Foren daß der Pagerank überhaupt keine Bedeutung mehr hat und auch keinen Einfluss auf das Ranking. Ich habe jedoch andere Erfahrungen gemacht. Auf der Seite
crazy-list.de wurde aktiv Linktausch betrieben. Mittlerweile hat die Seite PR5 und laut Hochrechnung beim nächsten Update PR6.

mag sein ,dass das Bild welches die Platz 1 Position darstellt, merkwürdige Wortkombinationen zeigt. Trotzdem sind die gemachten Ausführungen von der Sache her richtig, würde ich sagen. Sogar sehr richtig!
Wenn ich einen Webmaster, der eine solche gute Seite hat (also der perfekte Link für mich)frage, ob er für 100 Euro einen Link auf die Startseite z.B. setzt, und er macht's. Dann ist das OK und Google vollkommen Wurscht. Also wenn ich zum Beispiel Sportklamotten verkaufe, und adidas.de setzt einen Link von mir auf deren Seite, dann ist das einfach genial. Nur für 100 Euro nicht zu machen, leider..;-)

Vielen Dank für diesen informativen Artikel! Sicher sind manche Bedenken an einigen Stellen angebracht. Doch insgesamt sollte es für jeden, der ein wenig nachdenkt, nachvollziehbar sein, dass eben der von Google angezeigte PageRank-Wert ("grüner Balken") tatsächlich nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein kann. Dafür sagt dieser Wert zu wenig aus (was nützt einer Schreibwaren-Seite ein Link von www.mueseum.de, selbst wenn die Domain einen PR von 10 hätte).

Ich konnte hier viele nützliche Infos finden und bin sicher, dass diese mir bei meiner Optimierung sehr helfen werden. Danke!

(Und bloß nicht offline nehmen, diesen Artikel, ich hab ihn grad gebookmarked ;-))

sehr schön schlüssig und bündig erklärt. dankeschön!

Ein "toller" Tipp zur Suchmaschinenoptimierung:

http://www.larskasper.de/webdesign/tips/meta-pagerank/

"Es ist möglich, den PageRank™-Wert einer Seite unabhängig von den eingehenden Links festzulegen. Dafür muß man ein META-Element folgender Art und mit gewünschtem ganzzahligen Wert von 0 bis 10 im HEAD-Bereich der einzelnen HTML-Seite eingeben:

"

:-)

hi zusammen, denke auch dass herr ebach nicht nur 'werbung in eigener sache' betreiben will sondern doch eine gewisse hilfestellung bieten möchte und als solches habe ich zumindest den artikel auch wahrgenommen. es ist doch selbstverständlich dass jeder autor auch das ziel verfolgt mit seiner meinung zu dem was er berichtet bekannt zu werden und das ist in meinen augen auch vollkommen legitim !! ..also dem anonymen kommentator sei gesagt ...dass es ihm ja keiner verbietet nicht auch mit artikel auf sich oder das was er anbietet aufmerksam zu machen ..so wie das auch bereits hr. ebach getan hat. das ist meine meinung zur diskussion (und das sage ich obwohl ich mich auch beruflich mit den neuen medien insbesondere aber auch mit seo beschäftige und es nicht auszuschliessen ist dass ich vielleicht in irgendeiner art und weise zumindest in gewisser hinsicht mit herrn ebach in konkurrenz trete ?!) gruss christian b.

Einige Informationen in diesem Artikel sind völlig korrekt und können helfen, der PageRank-Hysterie Herr zu werden. Andererseits fallen zentrale Faktoren unter den Tisch oder werden aus meiner Sicht nicht ganz korrekt dargestellt. Insofern liegt die "Wahrheit" (wenn es denn eine solche gibt) irgendwo in der Mitte zwischen Anonymus-Kommentar (klar, wo gibts hier ein Feld zur Namens- oder gar URl-Eingabe?) und der Meinung des Autors.
Loewenherz
www.seo-scene.de

Sehr interessant! Bisher wunderte ich mich mitunter über Google-Suchergebnisse und Rankinganzeigen. Jetzt blick ich schon ein wenig mehr dahinter.

Huch, ich meinte natürlich

- dann haben Sie gewisse wirtschaftliche Realitäten NICHT erkannt

Ihr Sasa Ebach

Lieber Anonym,

danke für die deutliche Kritik. Ich will mal auf ein paar Kritikpunkte Bezug nehmen.

1) Starke Schwankungen

Ich habe das in den letzten ca. 5 Jahren schon öfter erlebt. Gerade als der PageRank noch eine stärkere Bedeutung hatte, so ca. 2003. Da hatte ich Seiten, die hatten einen PR von 2 oder 3. Dann bekamen sie von einem Blog mit PR 7 einen Link von der Startseite und Ruck Zuck ist der PR der Seite nach oben gegangen. Sogar das Ranking hatte sich damals stark verbessert. Bis der Link von der Startseite des Blogs ins Archiv gegangen ist. Das alles passierte innerhalb der Zeit, in der sich auch der Toolbar-PageRank aktualisiert hatte, sodass ich das schön beobachten konnte.

Dieses Phänomen beobachte ich heute nicht mehr. Dennoch, auch wenn die Zahlen in dem Beispiel ein wenig "dramatisch" sind, so ist doch was Wahres dran. Es steht ja auch nirgendwo, dass ich Anspruch auf absolute Wahrheit für diese Zahlen beanspruche, denn wenn es um den PageRank geht, dann raten wir alle!

2) Zum Widerspruch. PageRank sei kein Indikator für die Linkqualität. Lieber Anonym, wenn du eine bessere Quelle hast als den Chef des Suchalgorithmus (N.Y. Times), dann immer her damit. Zu behaupten etwas stimme nicht und dann nicht sagen warum, ist ein bisschen unfair. Wir sind doch auch alle neugierig darauf, ob es bessere Informationen/Quellen gibt ;)

3) Google möchte keinen Linkkauf. Gääähn. Nur weil Google etwas sagt, muss das nicht jeder befolgen. Google bestimmt doch nicht, wie das Internet aussehen soll. Zumindest nicht bei mir. Links werden gekauft, sogar ganze Websites werden aus "Rankinggründen" gekauft. Das ist halt so. Wenn das Ihr Konkurrent macht und Ihnen dadurch 40 % Ihrer Kunden "klaut" und Sie daraufhin nichts unternehmen, dann ist das Ihre Entscheidung. Ihr Konkurrent wird sich freuen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch lieber keine Links kaufen müssen.

4) Bei Top-Suchbegriffen gibt es keine Seiten mit PageRank 2 auf Platz 1. Ich bezweifle, dass Sie das selbst getestet haben. Der Kollege Johannes Sistrix hat dazu anschauliche Daten veröffentlicht - Google Ranking Faktoren. Das Ergebnis scheint Ihre Vermutung auf den ersten Blick zu bestätigen. Aber bedenken Sie: Nur weil höher positionierte Seiten einen höheren PageRank haben, heißt das nicht automatisch, dass der PageRank dafür verantwortlich ist. Ich zitiere mal Herrn Sistrix

"Der PageRank von Seiten, die besser ranken ist deutlich höher als der von weiter hinten gefundener Seiten. Ob dies nun daran liegt, dass der PageRank kein natives Rankingkriterium ist, sondern erst von Google aus Quali- und Quantität der eingehenden Links berechnet wird und sich somit direkt von der letzten Grafik ableitet, oder, ob dem PageRank eine eigene Wertigkeit als Rankingfaktor zugemessen wird, ist unklar."

Bitte bleiben Sie kritisch.

5) Der wahre Grund für diese Publikation. Wenn Sie noch nicht verstanden haben, dass jeder Autor, der für eine Publikation schreibt, damit auch (in welcher Form auch immer) Marketing betreibt, dann haben Sie gewisse wirtschaftliche Realitäten erkannt. Jeder Autor - hier und auch in allen anderen Publikationen - schreibt um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Selbst wenn es sich um einen Kommentar in einem Forum zu einem reinen Hobbythema handelt, so will der Autor vermutlich seine Agenda weiter voranbringen: z.B. seine "Meinung verkaufen".

Trotzdem, ich will ja fair sein. Wenn Sie mir die Adresse Ihrer Website mitteilen, dann schreibe ich im nächsten Artikel über Sie.

Ich habe als Beispiel die eigene Homepage genommen, um eben niemand anderem "auf die Füße zu treten".

6) Google geht streng dagegen vor und hat vor kurzem sogar versprochen, dass entsprechende Hinweise, die über Googles Webmastertool-Account kommen, sogar von Menschen ausgewertet würden. Ja, das ist mal wieder typisch für Google. Dem kleinen Webmaster wieder Angst machen. Wir wissen doch schon, wie das funktioniert. Die Kleinen werden abgestraft und die Großen dürfen machen, was sie wollen. Oder glauben Sie etwa, dass Google im Ernst Seiten wie eBay (für den Subdomainspam) oder Amazon (für die duplizierten Inhalte) aus dem Index schmeißt?

Wenn in Zukunft mehr Menschen daran arbeiten gekaufte Links zu erkennen, dann wird es Zeit, dass Sie nur noch solche Links kaufen, die eben von Menschen nicht als solche erkennbar sind. Wie das geht? Darauf werde ich in einem zukünftigen Artikel auch noch eingehen. Bis dahin ein Tipp: Statt einfach nur einen Link zu kaufen, schreiben Sie einen kleinen Artikel und lassen Sie diesen bei einer anderen Website nahtlos integrieren. Das könnte eine Art Empfehlungsartikel sein. Unmöglich zu erkennen, wenn es richtig gemacht wird, denn die Google-Mitarbeiter können schließlich nicht in die Köpfe der Linkverkäufer schauen.

7) Ich habe Ihre Kritik vorsichtig zur Kenntnis genommen ;)

Ihr Sasa Ebach

Der Beitrag widerspricht sich an zentralen Stellen:
Es heisst:
>[..Die PageRank-Formel. Für sie zählt nicht nur die Menge der Links, sondern vor allem auch deren Qualität..] (was im übrigen nicht richtig ist!)
dann ein paar Sätze weiter unten:
>[...nur ein einziges Signal berücksichtigt, nämlich die Linkpopularität...]
Linkpopularität bedeutet nur, wie viele Links auf eine Seite gehen, das hat mit der Qualität nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Der Artikel lautet: "Vergessen Sie den PageRank..." und selber schreibt der Autor:
[...lediglich eine Annäherung an den echten Wert]
Wer sich schon länger mit der Thematik "Google" beschäftigt und sein Geld wirklich (!) mit Suchmaschinenoptimierung verdient, weiß, dass die beschriebenen starken Schwankungen Unsinn sind. Wir alle (naja, fast) wissen, dass der Toolbarwert "alt" ist. Wir wissen aber auch, dass er sich langsam und relativ stabil bewegt. Wir wissen auch, dass bei Top-Suchbegriffen keine Seiten mit PageRank 2 auf Platz 1 stehen (zumindest sieht man nach dem nächsten Toolbar-Update, dass der PR kräftig gestiegen ist).

Der extra Kasten, in dem der Autor jammert, dass er mit Linkkäufen und -verkäufen Probleme hat, weil sein PR sinkt, drängt einem den wahren Grund für derartige Publikationen auf. Wer das erste Bild seiner "Platz 1" Position genauer ansieht, wird den spammigen Text erkennen, den er in Google hinterlassen hat. Keine empfehlenswerte Arbeit. Schade, dass akademie.de nicht mehr auf Ihre Autoren achtet :-(

Und noch ein letztes: Zu behaupten, Linkkauf (oder -verkauf) sei OK, der werfe einen Blick in die Hinweise für Webmaster bei Google oder in einschlägige Blogs von Google-Mitarbeitern. Google geht streng dagegen vor und hat vor kurzem sogar versprochen, dass entsprechende Hinweise, die über Googles Webmastertool-Account kommen, sogar von Menschen ausgewertet würden.

Alles zusammengenommen würde ich daher persönlich den Artikel inhaltlich eher vorsichtig zur Kenntnis nehmen und ihn eher in der Richtung sehen, was er wahrscheinlich sein soll: Ein Werbebeitrag eines Webdesigner aus Köln... ;-)

Mir war der pagerank von google noch nie ausreichend als Qualitätsbeurteilung; deshalb habe ich mir außerdem die compete toolbar installiert, die vielseitigere Auswertungen anbietet.
hajota

Da wird sich Google aber freuen, da man ja gekaufte Links derzeit rausfiltern möchte und dementsprechend in den Suchergebnissen bestrafen möchte.

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