Word: die 5 beliebtesten Anfängerfehler

Fünf typische Fehler, fünf Lösungswege

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 4. Juli 2011
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Über den Autor: Lorenz Hölscher

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Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

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Word gehört zu den Programmen, bei denen man meint, sich ohne große Vorkenntnisse einfach vor den Rechner setzen und munter drauflos schreiben zu können. Oft wird Word wie eine mechanische Schreibmaschine benutzt: am Ende jeder Zeile ein manuell eingefügter Umbruch und einzeln von Hand eingegebene Seitenumbrüche.

Irgendwie wird es schon klappen und es funktioniert ja auch. Aber es geht deutlich besser.

Office-Experte Lorenz Hölscher zeigt Ihnen die fünf beliebtesten Stolperfallen in Word - und deren Lösung.

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Sehr gut, ziemlich genau die Tipps, die es braucht. Vielleicht noch _eine_ weitere "Macke", die man beachten sollte:
Zeitverschwendung durch Wechsel zwischen Tippen und Formatieren
Es sollte immer zuerst getippt bzw. zuletzt formatiert werden.
'Strukturiert' wird nämlich in aller Regel bereits durch simple manuelle Zeilenschritte - dort, wo sie hingehören:
z.B. durch das Setzen von (unformatierten) Textzeilen als Überschriften
durch Zeilenschritte zum Abheben der einzelnen Textabschnitte voneinander
durch Zeilenschritte zwischen Teilen einer Aufzählung
etc.

Am Ende weiß man viel eher, wie viele Überschriftentypen ein Text benötigt und kann sich bei der Erstellung von Formatvorlagen gleich danach richten - etwa durch adäquat abgestufte Schriftgrößen. Man weiß, welche Aufzählungstypen sinnvoll erscheinen, ob grafische Elemente erforderlich wurden usw.
Wer insbesondere als ungeübter Texter bereits während der Eingabe formatiert, ändert das Formatierungsschema komplexer Texte garantiert mehrmals und hat garantiert einige Mehrarbeit zu bewältigen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das probeweise Aufsetzen des eigenen Lebenslaufes. Erstellen Sie ihn zuerst, indem sie nach jeder Zeile die etwaige Formatierung vornehmen und zählen Sie jede nachträgliche Änderung eines Formats mit.
Danach tippen Sie Ihren Lebenslauf in einem neuen Dokument einfach "runter" und machen Sie lediglich Zeilenschritte für die grobe Struktur - keine mehrfachen Zeilenschritte.
Wenn Sie nun die Formatierung vornehmen wollen, wissen Sie bereits oder sehen Sie viel schneller, was zur Formatierung erforderlich ist.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Neelmeyer

Ja, Sie haben Recht: der beliebteste Fehler besteht darin, schon zu formatieren, bevor der Text fertig ist. Entweder hat man die Formatvorlagen vorher schon fertig oder man macht es ganz am Schluss.

Mit freundlichen Grüßen,
Lorenz Hölscher