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Interne Word-Befehle ersetzen und Ereignisse abfangen

Word-Befehle abfangen

Damit sind wir auch schon bei der nächsten Möglichkeit automatischer Makros. Diese werden nicht wie bisher ohne ausdrückliches Zutun des Benutzers aufgerufen, sondern im Gegenteil durch Klick auf Menüs oder Symbolleisten oder durch entsprechende Tastenkürzel.

Alle Word-eigenen Befehle lassen sich durch eine gleichnamige Prozedur abfangen. Deren Namen finden Sie am einfachsten mit Extras/Anpassen auf der Registerkarte Befehle in der Kategorie Alle Befehle, wie im folgenden Bild zu sehen.

Anzeige aller Word-internen Befehle

Ein Makro DateiDrucken wird also dann automatisch aufgerufen, wenn der Benutzer das Menü Datei/Drucken anklickt oder Strg+P drückt. Das Makro wird jedoch nicht (!) ausgelöst durch Klick auf das Drucken-Symbol, denn dafür gilt der interne Name DateiDruckenStandard!

Wie im folgenden Code ließe sich damit das Ausdrucken eines bestimmten Dokuments unterdrücken:

Sub DateiDrucken()
	DruckenDeaktivieren
End Sub

Sub DateiDruckenStandard()
	DruckenDeaktivieren
End Sub

Sub DruckenDeaktivieren()
	MsgBox "Dieses Dokument darf nicht gedruckt werden!"
End Sub

Das ist allerdings nur ein sehr schwacher Schutz, weil diese Technik bereits mit deaktivierten Makros nicht mehr greift oder der Dokument-Inhalt in ein anderes importiert werden könnte.

Englische Befehle bevorzugen

Die deutschen Befehlsnamen funktionieren auch nur in der deutschen Version. Wenn die Datei mit einem englischen Word geöffnet wird, heißen die Befehle FilePrint und FilePrintDefault. Da die englischen Bezeichnungen international immer zusätzlich zu den jeweils landessprachlichen gelten, ist dringend zu empfehlen, direkt nur die englischen Namen einzusetzen.

Leider sind diese im deutschen Word nicht zu ermitteln. Mit ein wenig Englisch-Kenntnissen, Fantasie und Ausprobieren lassen sich die meisten übersetzen (oder Sie fragen in einer Newsgroup wie microsoft.public.de.word nach, wo häufig jemand mit einer englischen Word-Version aushelfen kann).

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