Datenschutzkonforme Social-Media-Buttons für WordPress-Websites

Mehr Reichweite durch Soziale Netzwerke - ohne Datenschutz-Ärger

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Stand: 20. Juli 2016

Buttons für Facebook, Twitter, Instagram etc. lassen sich in WordPress ganz leicht einbinden. Das Problem: Der Datenschutz darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Wir zeigen, wie Sie Social-Buttons einfach und rechtssicher in WordPress integrieren.

Datenschutzkonforme Social-Buttons für (WordPress-) Websites

Dass die Schaltflächen zum Weiterempfehlen der Seite in diversen Social-Media-Netzwerken so beliebt sind und vor allem auf größeren Websites selten fehlen, hat einleuchtende Gründe. Durch die Einbindung von Leisten mit Social-Media-Buttons lässt sich mit einfachen Mitteln mehr Reichweite gewinnen, d. h., zusätzliche Leser für die eigenen Inhalte.

Nicht jeder Webnutzer ist im Umgang mit den diversen Browser-Erweiterungen, eingebauten Share-Funktionen und Bookmarklets so versiert, dass er einen gelesenen Artikel problemlos selbstständig weiterempfehlen kann. Und auch wer es kann, denkt vielleicht nicht daran. Wenn Sie eine Social-Button-Leiste auf Ihrer Website unterbringen, kommen Sie den Leuten entgegen, die technisch nicht so versiert sind, und erinnern andere daran, Ihren Artikel weiterzuempfehlen. So nutzen Sie die sozialen Verbindungen Ihrer Leser, um zusätzliche Leser zu gewinnen, die Sie auf andere Art wohl nur sehr schwer erreicht hätten.

Kein Wunder also, dass Social-Buttons sehr verbreitet sind, auch bei WordPress-Websites. Allerdings sollte man beim Einbau nicht den Datenschutz aus den Augen verlieren.

Social-Buttons in WordPressBild vergrößernHier sind die Social-Buttons unter dem WordPress-Artikel eingebunden.

Die Einbindung von Social-Media-Buttons und ihre Problematik

Die Einbindung der Social-Buttons der einzelnen Netzwerke ist für einen halbwegs erfahrenen Webmaster kein Problem. Jedes größere soziale Netzwerk hält Anleitungen bereit, wie man Buttons auf der eigenen Website einbinden kann. Ein Beispiel ist diese Anleitung von Facebook.

Diese Vorgehensweise ist jedoch nicht immer ganz unproblematisch. Ein großes Thema ist dabei der Datenschutz. Vielfach kommunizieren die Buttons nämlich mit dem eigenen Netzwerk und melden gewissermaßen Nutzungsdaten nach Hause – ohne dass man als Besucher oder auch als Betreiber der Website Einfluss darauf hat. Es ist auch keineswegs immer ersichtlich, was genau kommuniziert wird, welche Erkenntnisse über Ihre Besucher also gewonnen und weitergegeben werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema liefern der Beitrag "Metadaten, Verbindungsdaten und soziale Netzwerkanalyse (SNA)" sowie ein Artikel auf Datenschutzbeauftragter.info.

Besucht man Websites, die Social-Media-Buttons integriert haben, dann hinterlässt man Spuren und ermöglicht es, dass ein Nutzerprofil erstellt wird. Das Mindeste an Daten, die gesammelt werden können, ist: Wie oft wurden welche Websites aufgerufen und zu welcher Uhrzeit geschah das? In der Realität muss man aber von sehr viel komplexeren Erhebungen ausgehen, die auch Surfgewohnheiten feststellbar machen.

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