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WordPress: Benutzerverwaltung und WordPress erweitern

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Stand: 25. Mai 2014

Die Benutzerverwaltung von WordPress

Die Benutzerverwaltung

Im Bereich "Benutzer" finden Sie die Benutzerverwaltung von WordPress. Eine differenzierte Benutzerverwaltung ermöglicht die Einbindung anderer Autoren in die Betreuung Ihrer WordPress-Seite: Nicht nur, dass mehrere Autoren unter ihren Namen Artikel verfassen können, Sie können auch den verschiedenen Autoren unterschiedliche Rechte zuweisen.

Bild vergrößernAbbildung 13: Die Benutzerverwaltung

Somit beherrscht WordPress auch einen rudimentären Workflow (Arbeitsablauf), da es möglich ist, dass bestimmte Autoren zwar Artikel verfassen, aber nicht veröffentlichen können, und vor allem, dass der Admin das "letzte Wort" hat.

Damit haben Sie in Ihrem Weblog die Möglichkeit, eine hierarchische Struktur zu organisieren: Erfahrene Benutzer mit mehr Rechten stehen den Benutzern mit etwas weniger Erfahrung und auch weniger Rechten gegenüber, aber auch hilfreich zur Seite.

Hier die Auflistung der Benutzerbezeichnungen und der entsprechenden Rechte:

  • Administrator – hat Zugang zu allen Optionen ("Big-Boss").

  • Redakteur – darf Seiten und Artikel verfassen und kann eigene und Artikel anderer Benutzer verwalten und freigeben ("Geschäftsführer").

  • Autor – darf Artikel verfassen sowie eigene verwalten und freigeben ("Angestellter").

  • Mitarbeiter – darf zwar eigene Artikel verfassen, kann diese aber nicht freigeben ("Praktikant").

  • Abonnent – bekommt zwar den Zugang zum Admin-Bereich, kann aber dort nur sein Profil vervollständigen und das Dashboard (die Startseite des Admin-Bereichs) einsehen. Wenn Sie die Kommentarfunktion nur für registrierte Leser freigegeben haben, hat dieser Benutzer das Recht Kommentare abzugeben ("Besucher").

Tipp:

Wenn Sie näheres zu den einzelnen Benutzergruppen erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Artikel Wer darf was? Benutzergruppen in WordPress. Dort werden die Möglichkeiten der einzelnen Gruppen detailliert beschrieben. Außerdem gibt es ein PDF-Dokument mit einer übersichtlichen Zusammenfassung.

Bild vergrößernAbbildung 14: Eine mögliche Benutzerliste sortiert nach Rechten

Die obere Abbildung stammt noch aus WordPress 2.3, daher sieht das Layout ein bisschen anders aus. Aber das macht nichts, weil es besser als in der aktuellen Version die Rechte der einzelnen Benutzer visualisiert und erklärt.

Lassen Sie sich zudem nicht von den identischen E-Mail-Adressen für die einzelnen Benutzer verwirren. Dies ist mit der aktuellen WordPress-Version nicht mehr möglich! Jeder Benutzer braucht eine eigene E-Mail-Adresse.

Den Admin-Account anpassen

Sie können jetzt ihren Account anpassen und die Angaben (z.B. biographische Angaben) ergänzen, indem Sie auf den verlinkten Benutzernamen bzw. den Bearbeiten-Link anklicken, der erscheint, wenn Sie mit der Maus über die entsprechende Zeile fahren:

Bild vergrößernAbbildung 15: Ausschnitt aus der Profilverwaltung

Neben einigen weiteren Angaben können Sie auch entscheiden, welcher Name angezeigt werden soll, wenn Sie unter diesem Account einen Artikel oder eine Seite erstellen. Achten Sie hierbei bitte darauf, dass der Benutzername nicht als Anzeigename im Frontend (Öffentlicher Name) fungiert (ist leider Standardeinstellung), weil dadurch ein möglicher Angreifer direkt auch den Loginnamen erkennen kann.

Tipp:

Ich möchte Ihnen noch einen weiteren sicherheitsrelevanten Tipp auf den Weg geben, wenn sie öfters mal von unterwegs (Internet-Cafe, offenes W-Lan etc.) in Ihrer WordPress-Installation Artikel oder Seiten verfassen. Erstellen Sie sich einen weiteren Account mit weniger Rechten, z. B. Redakteur oder Autor, am besten mit einem gänzlich anderen Passwort und nutzen Sie diesen, wenn Sie unterwegs arbeiten müssen.

Tipp:

Noch mehr wertvolle Tipps, um Ihre WordPress-Installation sicherer zu machen, erfahren Sie in Peruns Artikel WordPress installieren und sicherer machen.

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