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WordPress: Benutzerverwaltung und WordPress erweitern

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Stand: 25. Mai 2014

Interessante Erweiterungen im Detail

Im Folgenden stelle ich Ihnen einige ausgewählte Erweiterungen vor, die Ihnen helfen, Ihre Website noch komfortabler mit WordPress zu managen.

Simple Page Ordering: viele Seiten im Griff behalten

Mit dem Plugin Simple Page Ordering haben Sie eine komfortable Möglichkeit, die Rang- und Reihenfolge der Pages via Drag & Drop (Klicken und Ziehen) zu verändern.

Suchen Sie also das Plugin auf der Seite "Plugins/Installieren", geben Sie Ihre Verbindungsdaten an und lassen Sie WordPress den Rest für Sie erledigen.

Nach dem Aktivieren des Plugins können Sie auf der Übersichtsseite der Seiten ("Seiten/Alle Seiten) bequem die Reihenfolge der Seiten festlegen, indem Sie diese mit der Maus an ihre gewünschte Position schieben.

Bild vergrößernAbbildung 7: Mit der Maus die Pages bzw. Seiten ordnen

XML-Sitemap: Den Suchmaschinen die Indizierung der Website erleichtern

Mit Hilfe von Google XML Sitemaps wird eine Sitemap-Datei im xml-Format erstellt. In dieser Datei werden Informationen untergebracht, die vor allem für Google interessant sind bzw. sein könnten: Welche Unterseiten wichtig sind, wie oft und wann bestimmte Unterseiten geändert wurden etc. Hier die offizielle Erklärung von Google:

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In einer Sitemap-Datei informieren Sie uns über die Seiten Ihrer Website und gegebenenfalls über weitere Details, z B., welches die wichtigsten Seiten sind und wie oft diese geändert werden. Indem Sie eine Sitemap-Datei bei uns einreichen, können Sie den ersten Teil des Crawling- und Indizierungsprozesses selbst steuern: die Entdeckung Ihrer Seiten.

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Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn Ihre Website dynamischen Content enthält oder Seiten, die nicht so leicht durch das Verfolgen von Links gefunden werden, oder wenn es sich um eine neue Website handelt, auf die noch nicht so viele Links verweisen.

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Mittlerweile hat das Plugin nicht nur eine Benachrichtigungsfunktion für Google, sondern auch für Bing .

Bild vergrößernAbbildung 8: Die Optionen von XML-Sitemap

Damit die Sitemap auch erstellt wird, müssen Sie eine leere sitemap.xml und eine sitemap.xml.gz erstellen. Erstellen Sie dafür jeweils eine leere Textdatei und benennen Sie diese in sitemap.xml bzw. sitemap.xml.gz um. Dann laden Sie die Dateien in das Hauptverzeichnis bzw. auf die Ebene, wo sich die wp-config.php befindet, hoch und machen Sie beide beschreibbar (CHMOD 666). So kann das Plugin bei Änderungen Ihrer Website die Sitemap aktualisieren und die vier Suchmaschinen benachrichtigen.

Es gibt keine Garantie, dass die Sitemap eine bessere Platzierung bei den Suchmaschinen zur Folge hat. Sie erleichtert aber auf jeden Fall der Suchmaschine die Indizierung Ihrer Website.

Statify: Besucherstatistik für WordPress

Hand aufs Herz, neugierig sind wir alle. Da hat man WordPress installiert, angepasst, mehrere Artikel veröffentlicht und nun will man auch wissen, wie man ankommt, wie viele Besucher vorbeikommen und vor allem, woher sie kommen. Werkzeuge zur Auswertung gibt es viele, aber manchmal will man etwas ganz unkompliziertes haben um sich schnell einen Überblick zu verschaffen und genau hier setzt das Plugin Statify an.

Bild vergrößernAbbildung 9: Die Statistik-Übersicht

Das Plugin zeigt den aktuellen Verlauf der Seitenaufrufe und gibt eine Liste mit den häufigsten Verweisquellen und den meist aufgerufenen Zielseiten im Blog aus. Fährt man über den dunkelgrauen Balken am oberen Ende so erscheint ein Konfigurations-Link. Hier kann man noch die Anzahl der Tage für Statistiken einstellen sowie die Anzahl der angezeigten Referrer und Top Ziele.

Also im Grunde genommen nichts Besonderes und nichts, was zig andere Webdienste nicht auch anbieten, aber das Plugin integriert sich sehr gut in die Admin-Oberfläche und ist einfach zu installieren, da Veränderungen an Template-Dateien nicht notwendig sind.

Ganz wichtig ist auch, dass hierbei keinerlei personenbezogene Daten wie z.B. IP-Adressen gespeichert werden. Ein wichtiger Aspekt wenn es um das Thema Datenschutz geht.

Contact Form 7: Kontaktformular für WordPress

Mit dem Plugin Contact Form 7 haben Sie eine sehr komfortable Möglichkeit Kontaktformulare zu erstellen. Nach der Aktivierung des Plugins erscheint der neue Menüpunkt "Formular":

Bild vergrößernAbbildung 10: Das Kontaktformular erstellen

Unter "Kontaktformular 1" steht bereits ein vorgefertigtes Formular. Sie können aber auch neue Formulare hinzufügen.

Unter Punkt 1 in der Abbildung sehen Sie in dem Feld, welche Teile das Formular von Anfang an besitzt: Pflichtfeld für den Namen des Absenders, Pflichtfeld für seine E-Mail, Betreff und natürlich die Textbox für die Nachricht … und logischerweise ein Sende-Button. Ich wage zu behaupten, dass für 95% der Fälle so ein Formular völlig ausreichend ist.

Möchten Sie dennoch weitere Elmente hinzufügen, z.B. ein weiteres Feld oder einen Spamschutz (Captcha), klicken Sie einfach "Generate Tag" (Nr. 2 im Bild) und suchen Sie sich das passende Element aus. Das Plugin generiert einen Code, welchen Sie dann in das Feld (Nr. 1 in der Abbildung) einbauen müssen.

Unter 3 (nicht komplett in der Abbildung) sehen Sie, in welcher Form die Nachricht an Sie geschickt wird. Vordefiniert sind zwei Möglichkeiten. Darunter können Sie außerdem die Meldungen für den Benutzer des Formulars bearbeiten, die erscheinen falls Probleme auftreten sollten (Pflichtfelder nicht ausgefüllt etc.).

Bei 4 befindet sich der generierte Code-Schnipsel, den Sie so innerhalb des Inhaltes einer Page einfügen können:

[contact-form 1 "Kontaktformular 1"]

Hierbei ist es erfreulicherweise egal, ob Sie den visuellen oder den Code-Editor einsetzen. Und so sieht das Ergebnis im Frontend aus:

Bild vergrößernAbbildung 11: Das fertige Formular

Exec-PHP: PHP-Code in Artikeln und Seiten ausführen

Das Plugin Exec-PHP ermöglicht es, in Artikeln und Seiten PHP-Code ( <?php … ?> ) ausführen zu lassen. Dieses Plugin funktioniert nur wenn Sie im Menüpunkt "Einstellungen / Schreiben" die Option "WordPress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren." deaktivieren. Vorteilhaft ist es auch, wenn Sie den visuellen bzw. den WYSIWYG-Editor in der Benutzerverwaltung ("Benutzer » Dein Profil"") ausschalten. Nur so können Sie verhindern, dass Sie versehentlich Code zerstören, wenn Sie zwischen den Modi umschalten. Den PHP-Code selber müssen Sie nämlich im Code-Editor einfügen und nicht im WYSIWYG-Editor.

Bild vergrößernAbbildung 12: PHP-Code im Artikel

Wenn Sie Exec-PHP aktivieren, können Sie nicht nur in den Artikeln und Pages den PHP-Code ausführen lassen, sondern auch in den Text-Widgets für die dynamische Sidebar.

In der Plugin-Beschreibung ist vermerkt, dass dieses Plugin nur bis zur Version 2.8 kompatibel sei. Ein Test zeigt aber, dass es auch mit Version 3.1 funktioniert.

Das war es erstmal mit den Plugins. Ich habe Ihnen hier Plugins vorgestellt, die Ihnen den Umgang mit den Pages erleichtern, einige weitere Plugins runden die WordPress-Installation ab, so dass alles vorhanden ist was eine kleine bis mittelgroße Website braucht: Kontaktformular, Statistik und eine XML-Sitemap.

Aufgabe: Fragen zur Selbstprüfung

1. Wohin müssen Plugins hochgeladen werden, wenn man sie manuell installiert?

2. Worauf muss man achten und welche Voraussetzungen muss man schaffen, wenn man innerhalb der Artikel und Pages PHP-Code ausführen will?

3. Suchen Sie nach Plugin-Alternativen für die Besucher-Statistik und für das Kontaktformular. Suchen Sie bitte im offiziellen Plugin-Verzeichnis.

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