Die Google-Webmaster-Tools

Links und Sitemaps

∅ 4 / 4 Bewertungen

Links und Sitemaps

Links

Externe Links

Hier wird es nochmal richtig spannend: Google zeigt fein säuberlich sortiert unsere Links von anderen Websites.

50633_05-gwt-11-externe-links.gif

Externe Links

Ich habe also 259 Links auf meinen Angebots-Artikel. Ein Klick darauf enttäuscht allerdings ein wenig, denn von den angezeigten Links sind viele von derselben Domain.

50607_05-gwt-12-externe-links-beispiel.gif

Beispiel für externe Links

Das sollte Google doch besser können. Ich kann die Liste der Links auch komplett herunterladen, um die Daten beispielsweise in Excel zu bearbeiten. Dabei kann ich dann auch sehr leicht die unerwünschten Mehrfacheinträge entfernen. Oft stößt man dabei auch auf Diskussionen in Blogs oder Foren, an denen man dann teilnehmen kann. Da kann man dann bei Bedarf auch gleich nochmal mit dem richtigen Linktext verlinken. ;)

Interne Links

Warum sollte ich meine internen Links kennen? Die Antwort auf diese Frage ist besonders wichtig, denn gerade Ihre interne Verlinkung hilft dem Googlebot dabei, Ihre Seiten besser aufzufinden. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Seite von wo und von wie vielen anderen Seiten intern verlinkt ist. Je öfter Sie eine Seite intern verlinken, desto wichtiger muss sie wohl sein. Daran hält sich auch der Googlebot. Versuchen Sie das einmal mit einer Seite, die Sie gerne besser positionieren würden. Vielleicht wird diese Seite intern nur von 1-2 anderen Seiten verlinkt. Nehmen Sie die Seite in die seitenweite Navigation auf und beobachten Sie die Positionen.

50608_05-gwt-13-interne-links.gif

Interne Links

Wie Sie sehen können, haben die Seiten, die über die seitenweite Navigation verlinkt werden, die meisten Links. Das sind typische Seiten, wie die Startseite, das Impressum, Über uns, Referenzen etc. Worauf ich hier achten würde, sind die Seiten, die intern nur sehr selten verlinkt sind. Manchmal spielt das vielleicht keine Rolle, ein anderes Mal vielleicht doch. Am besten, Sie probieren das einfach mal aus. Was passiert wohl, wenn Sie gewisse Seiten besser bzw. öfter verlinken? Vielleicht bringt das schon den gewünschten Effekt und hebt Sie von Nummer 2 auf die 1.

Sitemaps

Die Google Sitemaps, mittlerweile ein allgemeiner Suchmaschinenstandard, sind XML-Dateien, die eine Alternative zur normalen Verlinkung darstellen. Sie sollten eigentlich nicht notwendig sein: Die Google Sitemaps sind aus der Not heraus geboren, weil manche Websites technische Parameter haben, die eine sauber zu erkennende Verlinkung verhindern. Mit einer Sitemap können Probleme in der URL-Struktur umgangen werden.

50609_05-gwt-14-sitemaps.gif

Sitemaps anlegen und bearbeiten

Das Thema Sitemaps ist für diesen Artikel etwas zu umfangreich. In der Regel sollten Sie auch keine brauchen. Eine Daumenregel ist: Wenn Sie wissen, dass Sie 1000 Produkte in Ihrem Online-Shop haben, aber nur 100 davon in Google wiederfinden (auch in den GWTs), dann sollten Sie sich darüber informieren, wie Sie für Ihre Situation am besten eine erstellen. Sie sollten dennoch dafür sorgen, dass Sie in Zukunft keine mehr brauchen.

Fazit und Ausblick

Die Google Webmaster Tools sind eine brauchbare Sammlung von Werkzeugen. Sie bieten viele Informationen, die Sie nur dort finden können. Nehmen Sie sich mal die Zeit, um zu verstehen, welche Möglichkeiten Ihnen diese Werkzeuge bieten.

Außerdem werden die Werkzeuge ständig verbessert und erweitert, wie die (noch) projektverantwortliche Vanessa Fox in einem kürzlichen erschienenen Interview erzählt. Ein Tipp von Eric Enge aus dem Interview (frei übersetzt):

"Ein Sache, die ich wirklich mag, ist der Seite-nicht-gefunden-Report. Manchmal verlinken Leute mit einem falschen Link auf meine Seite. Sobald ich das sehe, kann ich einfach eine permanente Umleitung (301 permanent redirect) auf die korrekte Adresse einrichten."

Und wie werden Sie die Google Webmaster-Tools in Zukunft zu Ihrem Vorteil einsetzen?