Mehr Links durch Linkwäsche

Linkwäsche: Das Konzept

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Linkwäsche: Das Konzept

Ihre Nische ist heftig umkämpft - z. B., weil Ihre Website sich um die Themen 'Kredite' oder 'Versicherungen' dreht. Mit reiner On-Page-Optimierung erreichen Sie schon lange nichts mehr. Was Sie brauchen, sind viele gute Links - und genau die liefert Ihnen die "Linkwäsche".

Profitechnik!

Dieser Artikel beschreibt eine Profitechnik. Bevor Sie diese Technik ausprobieren, vergewissern Sie sich, dass Sie mit den Risiken und Nebenwirkungen leben können.

Sämtliche bisher erschienenen sowie die geplanten Beiträge aus der Serie "Profi-Tricks in der Suchmaschinen-Optimierung" finden Sie in der Artikel-Übersicht.

Was ist Linkwäsche?

Die Suchmaschinen möchten nicht, dass Sie Links kaufen oder tauschen. Zumindest nicht, wenn es darum geht, dadurch höhere Positionen in den "natürlichen Suchergebnissen" zu erreichen. Sie erwarten von Ihnen, dass Sie ausschließlich aus den nobelsten Beweggründen heraus handeln und Links nur auf die Seiten setzen, die Sie wirklich toll finden.

Wenn das in der Realität jeder so machen würde, dann wäre das Internet ein besserer Ort auf Erden. Nur schade, dass die Realität so nicht funktioniert. Da die Suchmaschinen Seiten abstrafen, wenn diese Links aus "niederen Beweggründen" erhalten, muss sich der gewiefte Webmaster dagegen zur Wehr setzen. Gerade bei stark umkämpften, kommerziellen Suchen findet sich schließlich nicht automatisch die beste Website unter den Top 10.

Mit "ehrlichen" Mitteln schaffen Sie das heutzutage nur noch selten. Unter Umständen konkurrieren Sie mit Unternehmen, die Millionensummen für ihr Marketing ausgeben. Ich möchte jedoch nicht vorschlagen, dass Sie unehrliche Mittel verwenden. Sie sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass Ihre Konkurrenz u. U. keine Probleme damit hat, harte Bandagen anzulegen.

Linkwäsche funktioniert im Grunde wie Geldwäsche: Die Herkunft eines "gewaschenen Links" lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen. Die Linkwäsche ist ein Mechanismus, bei dem Links getauscht werden, ohne dass jemand nachvollziehen kann, woher diese Links kommen oder dass sie überhaupt getauscht wurden.

In meinem Einführungsartikel zu den Profitricks habe ich bereits beschrieben, dass sich ein Profitrick oft nur durch den Grad der Automatisierung von einem Nichtprofitrick unterscheidet. Dieser Grundsatz gilt auch hier. Linkwäsche lässt sich auch manuell betreiben. Dazu brauchen Sie nur zwei verschiedene Websites. Sie verlinken mit der ersten Website auf die Seite Ihres Freundes, Ihr Freund verlinkt auf Ihre zweite Website. Dann haben Sie erfolgreich einen Link "gewaschen".

Wie können wir dieses Prinzip "professionalisieren"?

Linkwäsche in der Praxis

Sie betreiben ein Portal für Versicherungsvergleiche: Website X. Obwohl Ihre Seite um ein Vielfaches besser ist als die des Marktführers, haben Sie mit den üblichen Mitteln (On-Page-Optimierung) keine Chance, gleichzuziehen. Diese Nische ist einfach zu hart umkämpft. Sie warten jetzt schon seit zwei Jahren und haben langsam die Nase voll.

Sie beschließen: Ich brauche jede Menge Links. Also beginnen Sie damit, Links mit anderen Websites zu tauschen. Sie stellen fest, dass das kaum was bringt. Der Grund: Suchmaschinen entwerten jeden Link auf eine Website, wenn diese auf die verlinkende Seite zurückverlinkt. Die Fachwelt hat für einen solchen Link einen Begriff: der "reziproke Link". Reziprokes Verlinken ist out. Es wurde zu stark missbraucht. So wie die Meta-Keywords.

Außerdem macht es auch irgendwie Sinn, solche Links zu entwerten, denn sie sagen nicht wirklich etwas über die Popularität und Qualität einer Website aus. Was ist Ihrer Meinung nach populärer:

  • Eine Website A, die 100 Links von jeweils 100 anderen Websites erhält (ein Link pro Website), von denen jeder einzelne Link wieder auf Website A zurückverlinkt (reziprok), oder

  • eine Website B, die ebenfalls 100 Links erhält, wobei Website B auf keine von diesen Websites verlinkt?

Profis sprechen hierbei von "Einweglinks". Offensichtlich genießt Website B eine viel höhere natürliche Popularität als Website A. Die verlinkenden Webmaster stecken augenscheinlich nicht "unter einer Decke".

Linkwäsche funktioniert am besten und sichersten, wenn Sie zum Waschen der Links keine Websites verwenden, die Sie optimieren wollen. In diesem Fall wäre das Website X, das Portal für Versicherungsvergleiche. Website X soll nachher von der Linkwäsche profitieren. Sie bleibt aber bei dem Linkwäsche-Schema erstmal außen vor. Wir brauchen also eine Website Y. Wie soll diese Website Y aussehen?

Inhalte für Linkwäscheseiten

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Die Möglichkeiten sind endlos. Ein paar Beispiele:

  • Eine Website mit lustigen Videos.

  • Ein Softwareverzeichnis für Freeware, Shareware und Open-Source-Software.

  • Ein Lexikon zu einem Thema, in dem Sie sich gut auskennen: Finanzlexikon, Diätenlexikon, Filmlexikon.

  • Eine Fanseite für TV-Serien und deren Stars.

  • Eine Shoppingvergleichsseite.

  • Ein Forum zu einem populären Computerthema, z. B. einem Computerspiel.

Für alle Ideen gilt folgender Grundsatz: Je mehr Massenappeal, desto besser. Das Thema von Website Y hat idealerweise nichts mit dem Thema der Website X zu tun. Der entscheidende Faktor ist, dass Sie ein Thema wählen, das selbst nicht zu kommerziell ist, so dass es

  • für andere Webmaster einfach ist, auf Sie zu verlinken, und

  • andere Webmaster auch gerne von Ihnen einen Link haben möchten.

Mit anderen Worten: Wenn Sie eine Website zum Thema Versicherungen von der Linkwäsche profitieren lassen möchten, dann bringt es wahrscheinlich nichts, wenn Sie eine Website zum Thema Kredite aufbauen. Da wird Ihr Kampf nämlich genauso kompliziert sein, wie im ersten Markt. Und das ergibt natürlich keinen Sinn.

Die Linkfreundlichkeit können Sie noch weiter erhöhen, wenn Sie in der Anfangsphase komplett auf Werbung verzichten. Das Linkwäscheportal soll ja keine primäre Einnahmequelle sein, sondern nur einen speziellen Zweck erfüllen: so viele Links wie möglich zu generieren. Das heißt natürlich nicht, dass die Website selbst lieb- und leblos sein soll. Ganz im Gegenteil: Je besser Ihr Linkwäscheportal für die anvisierte Zielgruppe ist, desto besser für Ihre eigenen Ziele. Und wenn Sie nachher mit Ihrem Linkwäscheportal mehr Geld verdienen als mit Ihrer Hauptseite - herzlichen Glückwunsch.

Ausbau der Website

Nachdem Sie sich für ein Thema entschieden haben, fangen Sie mit dem Ausbau der Website an. Oder Sie kaufen eine, wenn Sie dafür ein Budget haben. Sie brauchen für diese Website einigermaßen gute Positionen und auch eine ordentliche Anzahl an Besuchern. Sobald die neue Website läuft, kommt der eigentliche Trick, die Linkwäsche.