Businessplan für Existenzgründer

Einleitung

Vorwort

Rund 350.000 Deutsche machen sich jedes Jahr selbständig. Neben einer großen Zahl von hochinnovativen Start-ups aus dem Bereich Neue Medien gibt es eine beachtliche Zahl von Gründern in den klassischen Sektoren Handel, Handwerk, Dienstleistung und produzierendes Gewerbe, die bereits nach kurzer Zeit mit großem Erfolg ihr Marktsegment besetzen. Fast scheint es, als sei in den neunziger Jahren Selbständigkeit per se ein Trend geworden zu sein, denn die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 1990 und 2000 kontinuierlich von 3,0 auf 3,6 Millionen erhöht. Gleichermaßen gestiegen ist der Anteil der Existenzgründerinnen: Rund ein Drittel aller Start-ups werden inzwischen von einer Frau geleitet.

Mit einer angestrebten Selbständigkeit werden typischerweise eine Reihe von Zielsetzungen verbunden: Neben der größeren wirtschaftlichen Freiheit spielen persönliche Faktoren eine nicht unerhebliche Rolle: "etwas eigenes Aufbauen", "selbst gewählte Ziele verwirklichen", "freie Zeiteinteilung nach persönlichem Rhythmus" und sich "nie mehr über den Chef ärgern" sind nur einige der Motive, die typischerweise für eine Selbständigkeit genannt werden. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sind Existenzgründungen von enormer Bedeutung. Die Mehrzahl der Existenzgründer zahlt bereits nach kurzer Zeit Steuern und nicht zuletzt werden mit jeder Existenzgründung im Durchschnitt 6 weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Damit die zündende Idee nicht zu einem Luftschloss wird, sondern auf einem soliden Fundament steht, bedarf es vor allem der sorgfältigen Planung. Hierfür hat sich der Businessplan zu einem zentralen Instrument entwickelt. Ein Businessplan zwingt den Existenzgründer, die wesentlichen Elemente seines Vorhabens abzubilden und ermöglicht einem Außenstehenden sich ein konkretes Bild zu machen sowie auf Schwächen und ggf. Handlungsbedarf hinzuweisen. Leistungsangebot, Zielgruppen, Konkurrenzanalyse, strategische Ausrichtung, Marketing sowie Finanz- und Personalplanung sind feste Bestandteile eines Businessplans. Unzählige Firmenpleiten hätten verhindert werden können, wenn das Vorhaben zunächst systematisch strukturiert und durchdacht worden wäre.

Die neuen Medien, vor allem aber das Internet, können den angehenden Existenzgründer bei seinem Vorhaben nachhaltig unterstützen. Das Internet bietet ein gewaltiges Informationsreservoir, welches schnell und vergleichsweise preisgünstig genutzt werden kann. Virtuelle Informationsplattformen wie

www.dta-gruenderzentrum.de oder

www.akademie.de oder

www.focus.de

sollte jeder Existenzgründer kennen. Darüber gibt es eine Fülle weiterer Möglichkeiten, deren Nutzung vielfach noch in den Anfängen steckt. Eine zukunftsweisende Möglichkeit sind virtuelle Trainingsangebote. Die Teilnehmer eines Online-Coachings werden weitgehend unabhängig von Zeit und Raum, was unter anderem den unschätzbaren Vorteil bietet, die bei Existenzgründern und Unternehmern in der Regel sehr knappen Ressourcen Zeit und Geld optimal einzusetzen.

Als angehender Existenzgründer verfügen Sie über eine innovative Geschäftsidee oder haben ein noch nicht besetztes Marktsegment erkannt, aber es fehlt Ihnen ein Instrument, um die wesentlichen "Bausteine" Ihres Vorhabens abzubilden und systematisch zu durchdenken? Vielleicht haben Sie auch bereits mit Ihrer Bank über einen Kredit gesprochen und Ihr Bankberater fragte Sie gleich zu Beginn des Gesprächs nach einem Businessplan. Möglicherweise verfügen Sie nicht über die kaufmännischen Kenntnisse, um einen gut strukturierten und aussagekräftigen Businessplan selbst zu erstellen. In allen Fällen wird dieser Kurs Ihr Problem lösen!

Mitglied werden, Vorteile nutzen!

  • Sie können alles lesen und herunterladen: Beiträge, PDF-Dateien und Zusatzdateien (Checklisten, Vorlagen, Musterbriefe, Excel-Rechner u.v.a.m.)
  • Unsere Autoren beantworten Ihre Fragen

Inhalt

Downloads zu diesem Beitrag

Newsletter abonnieren