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Fortbildungs- und Weiterbildungskosten von der Steuer absetzen

Der Finanzamt finanziert viele Fortbildungen mit, wenn Sie die Kosten steuerlich geltend machen.

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Stand: 27. August 2014 (aktualisiert)

Berufsausbildung, Studium sowie Fort- und Weiterbildungen kosten nicht nur Zeit - sie gehen auch ins Geld. Weil die berufliche Qualifizierung die wichtigste Voraussetzung für zukünftige steuerpflichtige Einkünfte darstellt, ist es nur recht und billig, den Fiskus an den Aus- und Fortbildungskosten zu beteiligen. Wir zeigen, worauf dabei zu achten ist.

Stillstand ist Rückschritt: Angesichts der kurzen Halbwertszeit des Wissens sind berufliche Fort- und Weiterbildungen ein Muss. Wer in der Vergangenheit jedoch versuchte, die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen, stieß bei den Finanzämtern oft auf taube Ohren: Was nicht im engsten Sinn der fachlichen Fortbildung im ausgeübten Beruf zwecks Sicherung der Einnahmen diente, durfte nicht in vollem Umfang steuermindernd geltend gemacht werden. Aus- und Weiterbildungskosten konnten - bis zu der geringen Obergrenze - allenfalls unter Sonderausgaben aufgeführt werden.

Fortbildungen von Selbstständigen

Wenn im Folgenden von den "Werbungskosten" die Rede ist, so entspricht das bei Selbstständigen den "Betriebsausgaben". Betrieblich notwendige Fortbildungen von Selbstständigen (wie zum Beispiel die Mitgliedschaft bei akademie.de oder die Teilnahme an Online-Workshops) dürfen im Rahmen der Einnahme-Überschussrechung bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ohne Weiteres als betrieblicher Aufwand geltend gemacht werden. Das Ergebnis ist das Gleiche: Unter dem Strich sinkt das zu versteuernde Einkommen.

Fortbildung oder Weiterbildung?

Die gute Nachricht vorweg: Die anachronistische Unterscheidung zwischen fachlichen Fortbildungen auf der einen und allgemeinen beruflichen Weiterbildungen auf der anderen Seite hat in den letzten Jahren an Bedeutung verloren: Weiterbildungen, die der "Erhaltung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten" sowie der "Anpassung an die Entwicklung der beruflichen Verhältnisse" dienen, müssen in der Regel von den Finanzämtern anerkannt werden, auch wenn sie nicht in direktem fachlichen Zusammenhang mit einem ausgeübten Beruf stehen.

Voraussetzung ist aber nach wie vor der berufliche Bezug. Bei privaten Koch- und Handarbeitskursen an der Volkshochschule dürfte der Nachweis der beruflichen Verwendbarkeit weiterhin schwerfallen. Bei Computer- und Internet-Weiterbildungen, aber auch beim Erwerb von Sprach- und anderen Kommunikations-Qualifikationen lässt sich dagegen der Nutzen für die Sicherung der eigenen Erwerbsfähigkeit jedoch mühelos herstellen.

So stimmten die Richter des Bundesfinanzhofs der Feststellung einer Vorinstanz zu, dass die Computertechnik in alle Bereiche des täglichen Berufslebens Eingang gefunden habe. Nur ständige Fortbildungen stellten vertieftes und erweitertes Wissen der Arbeitnehmer für ihre ausgeübten Tätigkeiten sicher.

akademie.de-Teilnehmergebühren absetzen

Auch akademie.de-Workshops können als Fortbildungen von der Steuer abgesetzt werden.Die Anerkennung beruflicher Weiterbildungen als Werbungskosten gilt selbstverständlich auch für die Mitglieder und Workshop-Teilnehmer von akademie.de: Sofern Sie Ihre Gebühren bislang noch nicht als Werbungskosten geltend gemacht haben, sollten Sie das bereits bei der Einkommensteuererklärung für 2013 unbedingt tun: Online-Fortbildungen werden steuerlich nicht mehr anders behandelt als Präsenzveranstaltungen!

Berufsausbildung oder Fortbildung?

Als Werbungskosten generell voll abzugsfähig sind Ausgaben für die folgenden Qualifizierungsart:

  • Fortbildungen in einem bereits erlernten Beruf,

  • Umschulungen, die einen Berufswechsel vorbereiten sowie

  • Zweit- und Folgestudien, sofern sie "in einem hinreichend konkreten, objektiv feststellbaren Zusammenhang mit der [...] angestrebten beruflichen Tätigkeit" stehen.

Letzteres könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn ein Chemiker in Vorbereitung auf eine in Aussicht gestellte Geschäftsführungsfunktion ein berufsbegleitendes Wirtschafts- oder Jurastudium absolviert.

Lange Zeit umstritten war die steuerliche Behandlung der Ausbildungskosten im ersten Beruf: Nur wenn die Erstausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines bezahlten Dienstverhältnisses erfolgt ("Ausbildungsdienstverhältnis") ist der Werbungskosten-Abzug ohne Weiteres möglich. Ansonsten gehören die Kosten für die erstmalige Berufsausbildung oder das Erststudium nach dem Willen des Gesetzgebers zu den "Kosten der Lebensführung". Sie dürfen grundsätzlich nur als Sonderausgaben von bis 6.000 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

Großzügiger Bundesfinanzhof

Die gute Nachricht: Durch mehrere erfreulich lebensnahe Urteile hat der Bundesfinanzhofs (BFH) verhindert, dass erstmalige Berufsausbildungen und Erststudien in jedem Fall Privatvergnügen sind und allenfalls als Sonderausgaben Berücksichtigung finden können. Mit ihren Entscheidungen tragen die Richter der grundsätzlich veränderten Wissenslandschaft zumindest ansatzweise Rechnung:

  • Im ersten Fall (Az.: VI R 137/01) ging es um das berufsbegleitende Betriebswirtschafts-Studium einer Rechtsanwalts- und Notargehilfin: Um ihre Position als Personalreferentin einer Bank sichern zu können, hatte sie ihr (Erst-)Studium aufgenommen. Die entstandenen Kosten machte sie als Werbungskosten geltend. Zu Recht, wie der BFH entschied: "Aufwendungen für ein berufsbegleitendes erstmaliges Hochschulstudium seien als Werbungskosten zu berücksichtigen, sofern sie beruflich veranlasst sind."

  • Die zweite Entscheidung (Az.: VI R 120/01) betraf eine arbeitslose Industriekauffrau, die sich auf eigene Kosten zur Fahrlehrerin umschulen ließ. Weil das Arbeitsamt die Lehrgangskosten nicht übernehmen wollte, zog die frischgebackene Fahrlehrerin ihre Aufwendungen als "vorab entstandene Werbungskosten" von ihren Einkünften als Angestellte ab. Auch hier hatten die Richter des BFH ein Einsehen: "Aufwendungen für eine Umschulungsmaßnahme, die die Grundlage dafür bildet, von einer Berufs- oder Erwerbsart zu einer anderen überzuwechseln, können vorab entstandene Werbungskosten sein."

  • Das dritte und wichtigste Urteil (Az.: VI R 14/07) stammt aus dem Jahr 2009: Darin ging es um den Fall einer gelernten Buchhändlerin, die nach Abschluss ihrer Ausbildung und einer folgenden Familienpause ein Lehramtsstudium absolviert hatte. Finanzamt und Finanzgericht lehnten die Anerkennung der Ausbildungskosten als Werbungskosten ab. In seiner Leitentscheidung korrigierte der Bundesfinanzhof die Urteile der Vorinstanzen: Aufwendungen für ein Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung können seitdem als Werbungskosten abgezogen werden.

Völlig zu Recht stellten die Richter fest, die bisherige Rechtsprechung stamme "aus einer Zeit, in der es zum Regelfall gehörte, den ursprünglich erlernten Beruf das gesamte Berufsleben lang auszuüben." In der heutigen Zeit hingegen könne ein Arbeitnehmer nicht mehr davon ausgehen, nur eine Berufsausbildung absolvieren zu müssen. Die Arbeitsmarktsituation erfordere es immer häufiger, umzulernen und erforderliche Kenntnisse auch für eine völlig andersgeartete Berufstätigkeit zu erwerben.

Zukünftige und rückwirkende Steuerabzüge

Steuerpflichtige, die während einer solchen Ausbildung oder eines solchen Studiums kein (oder nur ein geringes) Einkommen erzielen, dürfen ihre Ausbildungskosten sogar als "vorab entstandene Werbungskosten" geltend machen: Sie geben während ihres Studiums laufend Einkommensteuererklärungen ab, in denen aufgrund der Ausbildungskosten unterm Strich Verluste ausgewiesen sind. In den Jahren nach Beendigung des Studiums darf der aufgelaufene Gesamtverlust dann in Form eines Verlustvortrags nach und nach von den erzielten steuerpflichtigen Einkünften abgezogen werden.

Mehr noch: Wer im Jahr vor Aufnahme des Studiums gut verdient und Steuern bezahlt hat, kann den Verlust des ersten Studienjahres unter Umständen sogar mit bereits gezahlten Steuern verrechnen - und sich über eine Steuerrückzahlung freuen.

Die wichtigsten Informationen zum Thema Verlustvortrag und Verlustrücktrag finden Sie im Beitrag "Steuererminderung durch Verlustabzug".

Und gleich noch ein Tipp hinterher: Klingen Begriffe wie Werbungskosten, Betriebsausgaben oder Sonderausgaben für Sie wie böhmische Dörfer? Dann lohnt sich für Sie ein Blick in unseren Grundlagen-Kurs zu Lohnsteuer, Lohnsteuerjahresausgleich und Einkommensteuer.

Probieren geht über Studieren!

Bei Berufstätigen ist der Werbungskostenabzug in aller Regel günstiger als der beschränkte Sonderausgaben-Abzug. Falls das bei Ihnen zutrifft, Sie jedoch im Zweifel sind, ob die Ausbildungskosten in Ihrem Fall zu den voll abzugsfähigen Werbungskosten oder nur zu den beschränkt absetzbaren Sonderausgaben gehören, entscheiden Sie sich am besten für die Werbungskosten:

Falls das Finanzamt die Werbungskosten streicht, geht Ihnen der Sonderausgabenabzug nicht verloren. Und sofern die Gerichte bei den zurzeit anhängigen Verfahren zugunsten der Steuerzahler entscheiden, kommen Sie auf diese Weise obendrein nachträglich in den Genuss einer Steuererstattung.

Nichts vergessen?

Die wenigsten Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten lassen sich so komfortabel vom Arbeitsplatz oder heimischen Schreitisch aus absolvieren wie die Online-Kurse und -Workshops von akademie.de: Zu den steuerlich absetzbaren Aufwendungen gehören deshalb keineswegs nur Lehrgangskosten und Prüfungsgebühren: Zu den abzugsfähigen Werbungskosten gehören auch ...

  • Fahrtkosten,

  • Übernachtungs- und Verpflegungskosten (zum Beispiel bei Wochenend-Seminaren oder Exkursionen) sowie

  • Fachliteratur und Lernmittel

Bei längeren Ausbildungen (zum Beispiel berufsbegleitenden Studien) können unter Umständen sogar die Aufwendungen für ein heimisches Arbeitszimmer anerkannt werden. Denken Sie künftig also bei Qualifizierungsmaßnahmen aller Art daran, Quittungen zu sammeln!

Fazit

Angesichts der rasanten Veränderungen in der Informationsgesellschaft opfern viele Menschen beträchtliche Teile ihrer Freizeit, um auf dem Laufenden zu bleiben. Da ist es nur recht und billig, wenn sie nicht auch noch die entstandenen Kosten in voller Höhe aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Politik und Verwaltung täten gut daran, von der Bevölkerung nicht nur ständig die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen zu fordern. Vielmehr sollten sie den Sonntagsreden Taten folgen lassen und endlich alle beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben anerkennen!

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Minusstunden für Weiterbildung steuerlich absetzbar?

Hallo,

wieso hast Du mit den Minustunden einen finanziellen Nachteil?

Überlege doch mal: Wenn Du von Montag bis Donnerstag jeden Tag eine Stunde länger arbeitest, hast Du Freitags 4 Stunden gut und einen halben Tag freimachen. Hast Du bei diesem Vorgang einen finanziellen Nachteil? Ich denke nicht.

Wenn Du jetzt jeden Tag eine halbe Stunde länger arbeitest (Urlaub nicht berücksichtigt), hast Du pro Woche 2,5 Überstunden. Das macht bei 52 Wochen 130 Stunden Gutzeit. Hast Du da einen finanziellen Vorteil? Wenn Du diese Zeit abfeierst? Nein.
Genauso verhält es sich bei Dir. Du hast während Deiner Weiterbildung 120 Überstunden "abgefeiert", die Du jetzt halt im nachhinein ansammeln musst.

Ich hoffe, ich habe Dir das verständlich erklärt.

Grüße

Minusstunden für Weiterbildung irgendwie absetzbar ??

Hallo,

danke erstmal für die schnelle Antwort.

Leider verstehe ich nicht ganz was Sie mit dem Abfeiern meinen. Laut Arbeitsvertrag habe ich eine 37,5 Std./Woche. Diese habe ich auch voll geleistet und zudem nebenbei noch meine Weiterbildung absolviert. Zusätzlich kamen obendrauf noch 120 Stunden Mehrarbeit, die unentgeltlich geleistet wurden. Laut Dienstplan hatte ich vor Beginn der Weiterbildung ein positives Arbeitszeitkonto (Überstunden), direkt nach Start wurden mir 120 Stunden Minus eingetragen, die ich dann in 2 Jahren abarbeiten durfte.

Sprich die 120 Stunden kamen nochmal "On Top" auf die 37,5 Stunden, ohne das ich dafür je Gehalt oder Freizeitausgleich gesehen habe. Also nichts mit Abfeiern ^^(Das war mein Teil der Weiterbildungskosten)

Nochmal kurz erklärt: Der Arbeitgeber hat meinen Teil der Weiterbildungskosten (1/3) zu Beginn meiner Weiterbildung für mich an die Uni Klinik bezahlt und mir als "Ratenplan" 120 Minusstunden gegeben, die ich dann abarbeiten musste. Also habe ich doch einen Finanziellen Nachteil- da mir 120 Stunden nicht entlohnt wurden und ich dadurch ja theoretisch 1/3 selbst finanziert habe. Diese hätte ich aber Steuerlich absetzen können, wenn ich denn einen Beleg dafür hätte. Oder sehe ich das immer noch falsch????

Lieben Gruß

Antwort: Minusstunden für Weiterbildung irgendwie absetzbar ??

Guten Tag,
eine ausführliche Antwort auf Ihre Frage finden Sie weiter unten:
http://www.akademie.de/wissen/fiskus-finanziert-fortbildungen#comment-16457
Viele Grüße
Robert Chromow

Antwort: Minusstunden für Weiterbildung irgendwie absetzbar ??

Guten Tag,
bitte beachten Sie: Eine steuerliche Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein:

Wenn ich die Konstruktion richtig verstanden habe, hat ...
1. ein Arbeitgeber zunächst den Eigenanteil eines Arbeitnehmers in Höhe von 1/3 der gesamten Weiterbildungskosten übernommen,
2. dem Arbeitnehmer anschließend ein Darlehen gewährt und
3. der Arbeitnehmer hat das Darlehen in Form von Überstunden zurückgezahlt.

So in der Art? Wenn der Arbeitgeber das Finanzierungsmodell zusammen mit dem Nachweis der Gesamtkosten dokumentiert und bestätigt, spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine steuerliche Anerkennung. Vorausgesetzt natürlich, dass die Tilgung in dem / den Steuerjahren erfolgt (ist), für das / die noch eine Steuererklärung aussteht.

Aber wie gesagt: Das ist nur meine völlig unmaßgebliche Meinung. Die Details Ihres Einzelfalls besprechen Sie am besten mit einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein in Ihrer Nähe.

Viel Erfolg und lassen Sie uns wissen, was daraus geworden ist.
Freundliche Grüße
Robert Chromow

Fortbildung

Guten Tag,

ich möchte gern eine Vollzeitfortbildung im Bereich Webdesign machen, da ich momentan hauptsächlich als Designerin im Printbereich arbeite. Aber die digitale Welt entwickelt sich so schnell, dass ich Angst habe, dort den Anschluss zu verlieren. Außerdem bin ich auch momentan mit meiner aktuellen Stelle mehr als unzufrieden. Da ich in der Zeit der Fortbildung kein Geld verdiene, müsste ich einen Kredit aufnehmen. Ist es möglich, meine Fortbildungskosten zurückerstattet zu bekommen, wenn ich danach einen neuen Job finde? Ich bin leider mehr als ahnungslos...

Viele Grüße

Antwort: Kosten einer Vollzeitfortbildung im Bereich Webdesign

Guten Tag,
ja, Fortbildungskosten können grundsätzlich als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Und: Dazu zählen durchaus auch die Finanzierungskosten (z. B. die Zinsen eines Weiterbildungsdarlehens).

Falls Ihre Werbungskosten höher sind als das zu versteuernde Einkommen des laufenden Jahres (so dass unterm Strich ein Verlust entsteht), ist ein Verlustrücktrag möglich (= Verrechnung mit Steuern, die Sie im Vorjahr bezahlt haben). Falls die entstandenen Fortbildungskosten auch damit noch nicht komplett verrechnet sind, dürfen Sie die verbliebenen Ausgaben als "vorweggenommene Werbungskosten" geltend machen.

Weitere Informationen zum Thema Verlustrücktrag / Verlustvortrag finden Sie im Beitrag "Verlustabzug: Beteiligen Sie das Finanzamt am Verlust"
http://www.akademie.de/wissen/steueroptimierung-verlustabzug

Die Details Ihres Einzelfalls besprechen Sie am besten mit einem Steuerberater oder Sie fragen bei einem Lohnsteuerhilfeverein nach. Den nächsten Lohnsteuerhilfeverein in Ihrer Gegen finden Sie auf der Website des VLH-Dachverbands:
http://www.vlh.de/

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Kosten einer Vollzeitfortbildung im Bereich Webdesign

Haben Sie vielen Dank!

Studium in den USA - Arbeitgeber bezahlt

Hallo Herr Chromow,

ich werde dieses Jahr für ein paar Monate in den USA studieren. Mein Arbeitgeber übernimmt die Studiengebühren. Kann ich trotzdem Flug und Kosten für Unterkunft steuerlich geltend machen, obwohl ich die Studiengebühren selbst nicht trage?

Vielen Dank vorab & viele Grüße,
Eleonora Pfeiffer

Antwort: Studium in den USA - Arbeitgeber bezahlt

Hallo Frau Pfeiffer,
ja, grundsätzlich ist das möglich. Zu den Aus- und Fortbildungskosten zählen ja nicht nur die reinen Kurs- und Studiengebühren. Aufgrund der vermutlich recht hohen Kosten müssen Sie allerdings damit rechnen, dass das Finanzamt die Aufwendungen besonders kritisch auf eine möglicherweise private Veranlassung der Reise prüft.

Durch die Bereitschaft Ihres Arbeitgebers, die Studiengebühren zu übernehmen, haben Sie aber ein gutes und plausibles Argument für die berufliche Veranlassung auf Ihrer Seite. Am besten besprechen Sie die Details mit einen Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein
http://www.vlh.de/

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Weiterbildungskosten steuerlich absetzen

Guten Tag. Meine Frage wäre: Meine Lebensgefährtin würde die Kosten für meine Weiterbildung übernehmen, kann ich trotzdem als Weiterbildunsteilnehmer die Kosten steuerlich absetzen oder muss meine Lebensgefährtin dies tun? Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar.

Mfg
Schieferle Alexander

Antwort: Weiterbildungskosten steuerlich absetzen

Hallo Herr Schieferle,
Sie meinen "doppelt hält besser"? Ich glaube, die Rechnung haben Sie ohne Ihren Landsmann Schäuble gemacht. ;-)

Im Ernst: Ein und dieselbe Aufwendung mehrfach steuerlich geltend zu machen, gelingt nur in Ausnahmefällen. Ob die Aufwendungen bei Ihrer Lebensgefährtin überhaupt anerkannt werden, bezweifle ich. Wenn überhaupt, handelt es sich um "außergewöhnliche Belastungen", die sich erst ab einer bestimmten Größenordnung steuerlich auswirken.

Vermutlich stehen Sie sich am besten, wenn Sie die Ausgaben bei Ihrer eigenen Steuererklärung als Werbungskosten bzw. "vorweggenommene Werbungskosten" ansetzen. Falls sich das nicht zu lohnen scheint, weil Sie in diesem Jahr zu wenig verdienen, werfen Sie am besten einen Blick auf den Beitrag
"Verlustabzug: Beteiligen Sie das Finanzamt am Verlust"
http://www.akademie.de/wissen/steueroptimierung-verlustabzug

Die Details besprechen Sie am besten mit einem Steuerberater oder Sie fragen bei einem Lohnsteuerhilfeverein nach.

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Wegekosten zum berufsbegleitendem Abendstudium

Hallo zusammen,

vielen Dank erst einmal für die tolle Zusammenstellung der Informationen. So hat man wenigstens einen Ansatzpunkt, um die ersten Infos zu sammeln!

Ich habe dennoch eine Frage, weil ich diese einfach nicht zweifelsfrei beantworten kann: Ich bin gelernter Fachinformatiker, lebe in Düsseldorf, arbeite aber in Bonn. Seit letztem Jahr studiere ich in Abendform an der FOM FOM in Düsseldorf Wirtschaftsinformatik. Die Studiengebühren kann ich ohne Probleme ansetzen. Wie sieht es aber mit den Wegen aus?
Kann ich die Wege voll ansetzen: Von Bonn zur Uni in Düsseldorf und von da aus nach Hause? Oder nur den Weg zu Hause zur Uni und zurück?
Das macht einen kleinen tausender Betrag aus.

Weiß da jemand, was ich ansetzen kann?

Vielen Dank und Grüße

Antwort: Wegekosten zum berufsbegleitendem Abendstudium

Hallo,
ich bin kein Steuerberater und habe mit dem von Ihnen beschriebenen Szenario auch keine eigenen Erfahrungen. Daher nur so viel:

_Ansetzen_ dürfen Sie, was Sie für richtig halten. In diesem Fall zum Beispiel die Kosten der tatsächlich gefahrenen Kilometer. Wenn ich aus zeitlichen Gründen direkt vom Arbeitsplatz zum Ort der Fortbildung (= Uni) fahren muss, wäre das die für mich relevante Wegstrecke. Sollte das Finanzamt das anders sehen, könnten Sie gegen den betreffenden Steuerbescheid immer noch Einspruch einlegen:
http://www.akademie.de/wissen/einspruch-beim-finanzamt

Aber wie gesagt: Wenn Sie (halbwegs) auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie am besten einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein.

Viel Erfolg und freundliche Grüße
Robert Chromow

Wie oben

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Dann habe ich das zumindest nicht völlig falsch verstanden. Ich werde es einfach darauf ankommen lassen.
Es ist tatsächlich so, dass ich aus Zeitgründen direkt von der Arbeit in Bonn zur Universität nach Düsseldorf fahre.
Ich bin gespannt, wie das dieses Jahr abläuft und werde berichten.

Weiterbildungskosten inkl. Nebekosten

Guten Tag,

ich habe im Januar 2014 meinen Logistikmeister, aufbauend auf meine Berufsausbildung, begonnen. Nun bin ich dieses Jahr erstmalig gefragt meine Steuererklärung abzugeben. Nun stellen sich mir folgende Fragen:

1. Meine Kursgebühren als Werbungskosten abzusetzten ist klar. Sind denn meine anderen Anschaffungen im Zuge der Weiterbdilung, in meinem Fall:

Laptop, Schreibtisch, Bürostuhl, Drucker, Fachliteratur und diverse Schreibmaterialine bzw. Büro-Verbrauchsmaterialien

auch als Werbungskosten abzusetzten?

2. In meinem Steuerprogramm ist von einer (ich bin mir nich 100% sicher) 496€ Grenze die reden, alles was drüber geht muss über mehrere Jahre Abgeschrieben werden, ist das hier der Fall?

3. Wie verhält sich das mit den genannten Positionen, als Privat- bzw. Arbeitsgebrauch?

4. Meine Firma hat mir 1400€ auf den Rechnungsbetrag bei gesteuert, dies ist so auch auf der Rechnung dokumentiert. Dennoch habe ich eine Zweitschrift (auch Orignal) wo dies nicht vermerkt ist. Kann ich die Zweitschrift einreichen oder wäre das Steuerbetrug?

Vielen Dank im vorraus und freundliche Grüße!
M. Musel

Antwort: Weiterbildungskosten inkl. Nebekosten

Hallo Frau / Herr Musel,
vorweg: eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich - daher nur ganz allgemein:

zu 1.: Ja, Ausgaben für die genannten Arbeitsmittel können durchaus als Werbungskosten geltend gemacht werden (wenn sie beruflich genutzt werden).

zu 2: Auch das kommt hin: Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu 410 Euro (= bei 19 % Mehrwertsteuer entspricht das einem Bruttobetrag von 487,90 Euro) können im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden. Teurere Wirtschaftsgüter müssen über die "betriebsgewöhnliche Nutzungdauer" abgeschrieben werden. Ausführliche Informationen zum Thema Abschreibung finden Sie im Grundlagenkurs
"Steuer-Abschreibungen sinnvoll nutzen"
http://www.akademie.de/wissen/abschreibung-gwg-afa/abschreibungen
Die Besonderheiten der GWG-Sofortabschreibung werden im GWG-Kapitel erläutert:
http://www.akademie.de/wissen/abschreibung-gwg-afa/gwg

zu 3. Wenn Sie die genannten Einrichtungsgegenstände und Geräte zu mindestens 90 % für berufliche Zwecke verwenden, dürfen Sie sie in voller Höhe absetzen. Anderenfalls müssen Sie ein plausibles Aufteilungsverhältnis glaubhaft machen und belegen. Details besprechen Sie am besten mit einem Steuerberater oder Sie fragen bei einem Lohnsteuerverein nach. Sie können den Komplettabzug aber aber auch einfach vornehmen und das weitere Vorgehen erst nach einem abweichenden Steuerbescheid überlegen.

zu 4. Mal ehrlich: Wie beantwortet Ihr gesunder Menschenverstand diese Frage? Wenn Sie nach kurzem Nachdenken immer noch Zweifel haben, lautet die Antwort: Ja, das Vorgehen wäre rechtswidrig. Zuschüsse Ihres Arbeitgebers müssen Sie gegenüber dem Finanzamt offenlegen.

Freundliche Grüße
Robert Chromow
Robert Chromow

Antwort: Weiterbildungskosten inkl. Nebekosten

Guten Morgen Herr Chromow,

erstmal vielen Dank!! Mir stellen sich dennoch einige Fragen..

zu 1. Bedeutet berufliches Nutzen = Nutzung während der Weiterbildung, in meinem Fall?

zu 2. d.h. in meinem Fall wäre es Sinnvoll nur den Pausch-Betrag von 487,90€ anzugeben, da ich ja nicht Privat Abschreiben kann, oder sehe ich das falsch?

zu 3. würde sich mit Punkt 1 erklären

zu 4. gibts es nicht zu sagen ... :)

Nochmals vielen Dank !!!

Viele Grüße
Marvin Musel

Antwort: Weiterbildungskosten inkl. Nebekosten

Hallo Herr Musel,

zu 1.: ja, die Nutzung während der Weiterbildung stellt eine berufliche Nutzung dar.

zu 2.: Bei den 487,50 Euro handelt es sich nicht um einen "Pausch-Betrag": Sie müssen bei jeder Ihrer größeren Anschaffungen prüfen, ob die Anschaffungskosten über oder unter der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (410/487,50 Euro) liegen. Beispiel Kauf eines Notebooks im Januar 2014 - für ...

a) 395 Euro: Komplettabschreibung der 395 Euro als Werbungskosten ("Arbeitsmittel") im Jahr der Anschaffung (= 2014)
b) 900 Euro: lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei Computern beträgt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer drei Jahre. Abschreibung in 2014: 300 Euro.

Die gleiche Überprüfung müssen Sie bei allen Anschaffungen vornehmen. Die Anschaffungskosten nicht eigenständig nutzbarer Wirtschaftsgüter (wie z. B. des Druckers) werden normalerweise den Kosten des dazugehörigen "Hauptgerätes" (in Ihrem Fall z. B. dem Laptop) zugeschlagen.

Und wie gesagt: Ausführliche Informationen zum Thema Abschreibung finden Sie im Grundlagenkurs
"Steuer-Abschreibungen sinnvoll nutzen"
http://www.akademie.de/wissen/abschreibung-gwg-afa/abschreibungen
Die Besonderheiten der GWG-Sofortabschreibung werden im GWG-Kapitel erläutert:
http://www.akademie.de/wissen/abschreibung-gwg-afa/gwg

Viele Grüße
Robert Chromow

Antwort: Weiterbildungskosten inkl. Nebekosten

Guten Morgen Herr Chromow,

jetzt habe ich es verstanden.

vielen, vielen Dank !!!
Ihre Website bleibt als Leszeichen bestehen, sowas ist immer hilfreich, danke.

Freundliche Grüße
Marvin Musel

Weiterbildung zum Meister in Vollzeit

Hallo Herr Chromow,

im Anschluss an meine Berufsausbildung habe in innerhalb eines Jahres meinen Meister als Vollzeitschule absolviert. Dafür habe ich mich von meinem Ausbildungsbetrieb freistellen lassen und war nur in der Meisterschule. Nach Beendigung der Meisterschule hat mit mein Ausbildungsbetrieb als Vollzeitarbeitsnehmer wieder eingestellt.
Die Kosten für die Schulungsmaßnahme habe ich voll selbst bezahlt. Da ist einiges an Aufwand zusammengekommen.
Nun meine Frage: Kann ich die Kosten für den Meister als vorab entstandene Werbungskosten geltend machen???
Ich hatte ja in der Zeit keine Einnahmen, die Geltendmachung würde zu Verlusten führen, die ich dann (falls absetzbar) rück- oder vortragen kann???
Danke und Gruß
Karin

Antwort: Weiterbildung zum Meister in Vollzeit

Hallo Karin,
das können Sie ganz genau so machen: Die Fortbildungskosten stellen aus meiner Sicht vorab entstandene Werbungskosten dar. Entsteht dadurch ein Verlust, können Sie den zunächst mit bereits versteuerten Einkünften des Vorjahres verrechnen - und so bereits bezahlte Steuern erstattet bekommen (= Verlustrücktrag). Diese Möglichkeit ist aber auf nur ein Jahr beschränkt.

Falls Sie im Vorjahr wegen der Berufsausbildung keine oder nur wenig Steuern bezahlt haben, können Sie den verbliebenen Verlust mit zukünftig zu versteuernden Einkünften verrechnen. Eine zeitliche Befristung gibt es nicht. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beitrag
"Verlustabzug: Beteiligen Sie das Finanzamt am Verlust"
http://www.akademie.de/wissen/steueroptimierung-verlustabzug

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Verbindlichsten Dank. Ihre

Verbindlichsten Dank.
Ihre Ausführungen bestätigen einen Gedankengang.

Fahrtkosten für die Fortbildung absetzen

Guten Abend Herr Chromow,

ich würde gerne die Fahrtkosten für die Fortbildung, die ich seit September besuche, von der Steuer absetzen. Allerdings weiß ich nicht genau wo und wie ich es eintragen soll. Vielleicht unter Anlage N/Werbungskosten/Fortbildungskosten? Muss ich mir die Kosten selbst errechnen? Es sind 41 km von zu Hause bis zum Veranstaltungsort.

Vielen Dank im voraus.

Mfg O.Kurt

Antwort: Fahrtkosten für die Fortbildung absetzen

Guten Abend, Herr / Frau Kurt,
ja, Anlage N/Werbungskosten/Fortbildungskosten (= Zeile 44) passt. Und, ja, Sie müssen / dürfen die Kosten eigenhändig ausrechnen: 0,30 Euro pro _gefahrenem_ Kilometer, bei mir ergäbe das: 41 x 2 x 0,30 = 24,60 Euro pro Veranstaltung.

Aber wie gesagt: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung - steuerlicher Rat ist an dieser Stelle nicht möglich.

Viele Grüße
Robert Chromow

3-jährige Fortbildung in 2012 bar bezahlt, Probl. m. FA

Guten Tag Herr Chromow,

ich habe ein Problem: in 2012 habe ich 4.405 € bar für meine ab 2012 laufende 3-jährige Fortbildung beim Träger bezahlt und dies erstmalig für 2012 beim FA angesetzt. Für 2013 verweigert das Finanzamt die nochmalige Ansetzung der Barzahlung mit der Begründung dies ist mit 2012 abgegolten. Allerdings dauert die Fortbildung gesamt 3 Jahre, warum kann ich die Kurssumme nicht für 3 Jahre ansetzen? Ich verstehe das nicht und hoffe Sie können mir helfen.

Vielen Dank.

Daniela Melzer

Antwort: 3-jährige Fortbildung in 2012 bar bezahlt, Probl. m. FA

Hallo Frau Melzer,
Sie können Ausgaben grundsätzlich nur einmal (und zwar im Jahr der tatsächlichen Zahlung) steuerlich geltend machen. Die Position des Finanzamts klingt daher für mich zunächst einmal plausibel. Aber vielleicht habe ich das Problem bloß noch nicht richtig verstanden: Helfen Sie mir weiter!?

Viele Grüße
Robert Chromow

Hallo Herr Chromow, ich danke

Hallo Herr Chromow,

ich danke für Ihre Antwort und denke doch dass Sie das richtig interpretieren. Mein Fehler war dann wohl, dass ich die Barzahlung von 4.405,- € leistete um den angebotenen Rabatt des Trägers zu bekommen. Wenn ich das jetzt richtig sehe war das ein Fehler, ich hätte die Leistung dann doch auf Ratenzahlung (mit Zinsen dann hätte ich aber einiges mehr zahlen müssen) für die Dauer des Kurses (3 Jahre) abzahlen sollen um jährlich die Raten abzusetzen. Ich ging davon aus, dass, wenn der Kurs 3 Jahre geht ich die Kurssumme die für 3 Jahre kalkuliert ist auch noch im weiteren Jahr ansetzen kann. Das Finanzamt zahlt eh nicht viel dazu, wie es scheint ist die größere Last dann beim einzelnen der sich weiterbildet oder neu orientiert. Das ist bei mir der Fall der Berufszweig soll dann selbstständig ausgeübt werden zum angemeldeten TZ-Job dazu. Lag ich also mit meiner Vermutung komplett daneben?

Antwort: Barzahlung von 4.405,- €

Hallo Frau Melzer,
vorweg: Das Finanzamt zahlt von sich aus _gar nichts_ dazu: Ihre Aufwendungen für die Fortbildung verringert lediglich das zu versteuernde Einkommen. Dadurch fällt Ihre Steuerbelastung niedriger aus als wenn Sie denselben Betrag für einen Kurztrip auf die Seychellen ausgegeben hätten.

In Ihrem Fall lag das zu versteuernde Einkommen im Jahr 2012 4.405 Euro niedriger als ohne die Barzahlung für die Weiterbildung. Mehr können Sie vom Finanzamt leider nicht erwarten.

Viele Grüße und alles Gute
Robert Chromow

Guten Tag Herr Chromow, ich

Guten Tag Herr Chromow,

ich habe ein duales Studium (Bachelor+Ausbildung Immobilienkauffrau) absolviert und der Betrieb möchte mich nun übernehmen und mir ein Masterstudium "Internationales Marketing und Medienmanagement" ermöglichen. Ich werde weiterhin 20 Stunden im Unternehmen arbeiten. Kann das Unternehmen die Studienkosten von der Steuer absetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Rebecca

Antwort: Kosten eines dualen Studiums als Betriebsausgabe

Hallo Rebecca,
aus meiner Sicht spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass ein Unternehmen die Kosten von Qualifizierungsmaßnahmen einer Mitarbeiterin als Betriebsausgabe geltend macht. Die Einzelheiten bespricht Ihr Chef am besten mit seinem Steuerberater.

Alles Gute und viele Grüße
Robert Chromow

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