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Strategien für den Linkaufbau: So bekommen Sie Links auf Ihre Website

Es gibt jede Menge Methoden, um Links auf Ihre Seiten zu erhalten - Sie brauchen nur Ideen - und Fleiß.

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Stand: 22. April 2008

Grundsätzliches zum Linkaufbau

Welcher Aufwand ist nötig?

Wie viele Links braucht man für ...

Wie viele Links brauchen Sie, um Ihre Wunschposition zu erreichen? Das lässt sich nicht vorhersagen. Ich habe schon erlebt, dass ein einziger Link ausreicht. Manchmal braucht man über 100 Links. Bei manchen Begriffe braucht man sogar noch viel mehr.

Setzen Sie sich ein Ziel - "jeden Monat 20 neue Links für Seite domain.xy/meine-seite.html" - und versuchen Sie, dieses Ziel auch zu erreichen. Früher oder später wird es klappen.

Hören Sie mit dem Linksammeln nicht auf, wenn Sie Ihre Zielposition erreicht haben. Der Nächste versucht bestimmt schon, Sie von dort zu verdrängen. Ein wenig Vorsprung schadet nie.

Wie viel Aufwand ist nötig?

Prinzipiell gilt: Linkaufbau ist nicht schwer, aber zeitintensiv. 100 Links zu beschaffen kann durchaus mehrere Wochen Vollzeitarbeit bedeuten - vor allem, wenn Ihnen das Grundlagenwissen noch fehlt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Liste mit unterschiedlichen "Linkbeschaffungsmethoden". Wenn Sie daraus die für Sie passenden herausgesucht haben, können Sie den Aufwand eher abschätzen.

Ob es sich lohnt, Ihre Zeit zu investieren, können nur Sie selbst entscheiden. Wenn Ihnen der Aufwand über den Kopf wächst, können Sie sich auch von einer Agentur helfen lassen. "Linkbuilding" ist seit jeher eine Kerndienstleistung der Anbieter für Suchmaschinenoptimierung. (Eine Vorstellung davon, was das an Kosten für Sie bedeutet, vermittelt der Beitrag "Was kostet Suchmaschinenoptimierung?".)

Geben, um zu nehmen

  • Baue eine Beziehung auf mit dem potenziellen Linkgeber.

  • Biete etwas Nützliches an, was den Linkgeber bei seinen Zielen voranbringt.

  • Biete etwas Wertvolles an, worüber sich der Linkgeber freut.

"Geben, um zu nehmen" - dieses Prinzip zieht sich wie ein roter Faden durch alle Techniken zum Linkaufbau hindurch.

Wenn Sie Ihren Link einfach irgendwo "reinknallen" oder kommentarlos bei der ersten Anfrage um einen Link "betteln", gilt das als Linkspamming. Ihr Link wird erstens gelöscht und kann sie zweitens ganz ungewollt ins Rampenlicht befördern, wenn sich die Blogger auf Sie einschießen.

Fragen sie niemals nur nach einem Link oder bieten einfach nur den Tausch an. Sie müssen eine Beziehung herstellen. Das kann durchaus bedeuten, dass Sie erst nach der zweiten, dritten oder vierten E-Mail tatsächlich um einen Link bitten. Manchmal müssen Sie dann auch gar nicht mehr als Bittsteller auftreten, weil Sie mittlerweile etwas Nützliches für den anderen Webmaster erledigen: Sie schreiben einen Artikel, der prima auf seine Website passen würde - und bieten ihn gegen einen Link an. Haben Sie etwas zu verschenken? Auch gut! Sind Sie fit in Rechtschreibung und können Korrekturen seiner Texten anbieten? Eine Hand wäscht die andere!

Nutzen Sie Ihr Umfeld

  • Freunde, Bekannte, Verwandte, Partner

    Hier existiert die Beziehung ja bereits - Ihr persönliches Umfeld können Sie einfach nach einem Link fragen. Man muss es aber auch tun!

  • Hersteller, Lieferanten, Kunden, Auftraggeber

    Nutzen Sie Ihr geschäftliches Netzwerk, wenn Sie denn eines haben. Sie könnten beispielsweise all Ihre Kunden anschreiben/anrufen und um einen Link bitten. Vielleicht fällt ein kleines Incentive dafür ein - um Beispiel ein Sondergutschein für die nächste Bestellung oder ein praktisches kleines Geschenk.

    Und wenn Sie für Ihren Online-Shop ansonsten keine weiteren Links aufbauen: Besorgen Sie sich wenigstens Hersteller-Links.

  • Geschäftsbeziehungen entwickeln und nutzen

    Entwickeln Sie Geschäftsbeziehungen zu anderen Firmen in der gleichen Branche, mit denen Sie nicht in direkter Konkurrenz stehen. Dann lösen Sie ein Problem für Ihre neue Partner - zum Beispiel in Form eines nützlichen Artikels für deren Besucher.

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Wie immer von Sasa Ebach: Ein sehr interessanter und hilfreicher Beitrag. Werde versuchen, manches davon für meinen http://blog.mongol-tour.de umzusetzen. Danke!

Lieber Anonym,

wenn Sie Be*******n mit Marketing gleichsetzen, dann wohl ja. Müssen Sie Ihre Arbeit denn nicht vermarkten? Und sei es auch nur Ihre private Meinung, mit der Sie die Leser Ihres Blogs beeinflussen (wozu auch immer).

Was genau wurde denn im letzten Beitrag schwer kritisiert? Kann mich gar nicht mehr erinnern.

Woher der Pessimismus? Mit Blogs und G ist es noch lange nicht vorbei. Vielleicht können Sie mal genauer beschreiben, wo der Schuh drückt?

Crashing for Links: Na Klasse - und wegen solchen Deppen steht unsereins dann 3 Stunden im Stau und hat gar keine Zeit mehr, an der Website zu arbeiten... :-(

Sind für euch Blogs nur noch Werkzeug zum Bescheißen?

Da gefiel mir der letzte Beitrag dieses Autors - der ja schwer kritisiert wurde, noch besser. Aber hier gibt es sicher nun ein paar Leser, die das für bare Münze nehmen. Und dann ist es bald vorbei mit Blogs und Google (was allerdings auch gar nicht so schlecht wäre).

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Über den Autor:

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Saša Ebach ist leidenschaftlicher Programmierer mit starkem Hang zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn er seinen SEO-Hut auf hat, nennt er sich "Der viSEOcoach". In seiner freien Zeit (von der es nie gen ...

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