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Wie Sie den wahren Wert von Links erkennen

Konkrete Signale für wirklich wertvolle Link-Seiten: Woran Sie gute Link-Seiten erkennen

Um herauszufinden, wie wertvoll ein Link tatsächlich ist, brauchen wir nur ein wenig Zeit und eine gute Portion gesunden Menschenverstand ("GMD"). Es ist nämlich durchaus möglich, einen guten Link tatsächlich zu erkennen, einen sinnvollen Preis für das Setzen eines Links zu berechnen, oder, falls Sie statt auf Link-Kauf auf Tausch setzen, genau abzuschätzen, wie viel an Zeit und Energie das Setzen des Links wert ist. Alle Informationen, die wir für eine gute Beurteilung benötigen, liegen direkt vor unserer Nase. Wir müssen sie nur erkennen und verwenden.

Umgekehrt können Sie so auch ein gutes Argument für den Link-Verkauf gewinnnen und Ihre Käufer oder Tauschpartner davon überzeugen, dass Ihr "PR 4"-Link mehr wert ist als der "PR 8"-Link von einem anderen Anbieter.

Es ist eigentlich ganz einfach.

Was ist der beste Link, den wir für unsere Seite bekommen können - können wir das irgendwo nachschlagen? Ja, können wir - bei Google. Der beste Link für eine spezielle Phrase ist ein Link von der Seite, die bei dieser Phrase auf Platz 1 steht. Denn diese Seite macht anscheinend schon alles richtig. Sonst wäre sie ja nicht auf Platz 1, oder?

Vor einigen Wochen habe ich einen umfangreichen Artikel über die Anfertigung eines IT-Angebotes geschrieben. Das Ziel war, mich dafür entsprechend in den Suchmaschinen zu positionieren und fortan ein paar zusätzliche Besucher auf meiner Seite begrüßen zu dürfen. In dem Artikel kommen alle wichtigen Wortkombinationen für die Erstellung von Angeboten bezüglich IT-Dienstleistungen vor. So zum Beispiel die Phrase "website angebot erstellen". Weil der Artikel alle wichtigen Begriffe enthält und das Gebiet nur moderat umkämpft ist, habe ich damit sofort den ersten Platz bei Google erobert. Hier die Ergebnisse vom 7. Juni 2007:

Bild vergrößernScreenshot der Suchergebnisse bei Google

Mal angenommen, Sie möchten bei dieser Phrase auch in die Top 10 oder vielleicht sogar auf Platz 1. Welche Seite wäre dann Ihr idealer Linkpartner? Meine Seite, denn sie ist bereits auf Platz 1. Nehmen wir weiter an, dass ich Ihnen keinen Link zu Ihrer Seite geben will, weil wir direkte Konkurrenten sind - was machen Sie dann? Das Nächstbeste ist wohl, Sie fragen Nummer 2, dann 3, 4, 5 usw. Selbst ein Link von Platz 30 mit PageRank 1 kann, sofern er themenrelevant ist, besser sein als irgendein "PR 8"-Link von einem Linkverzeichnis, das mit Ihrem Thema nichts zu tun hat.

Unter dem Strich bedeutet das: Wenn es eine Seite schon auf die vorderen Plätze bei einer Suchanfrage gebracht hat, dann muss diese Seite etwas richtig gemacht haben. Auch ohne zu wissen was, kann ich davon ausgehen, dass ein Link von dieser Seite gut sein muss.

Signal 2: Allgemeine Ranking-Kraft einer Webseite

Wie stark ist die Seite wirklich? Kann es nicht sein, dass ein Link von der Nummer 2 vielleicht noch besser für Ihre Seite ist, als ein Link von der Nummer 1?

Wie können wir das herausfinden? Ganz einfach: Wir prüfen, wie gut diese spezielle Seite bei anderen Anfragen zu diesem Thema gerankt ist. Wir geben einfach mal ein: "webdesign angebot", "angebot erstellen", "it angebot schreiben" usw. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und beobachten Sie die Suchergebnisse ganz genau. Können Sie Muster erkennen? Gibt es Seiten, die zwar nicht bei Ihrem Wunschbegriff auf Platz 1 auftauchen, aber bei allen möglichen Variationen davon unter den ersten 10 Positionen zu finden sind? Wenn ja, dann ist ein Link von der Nummer 2 vielleicht tatsächlich mehr wert als einer von der Nummer 1, die zwar bei Ihrem Wunschbegriff auf dem ersten Platz zu finden ist, aber sonst immer nur deutlich tiefer.

Signal 3: Allgemeine Ranking-Kraft der gesamten Website

(Achten Sie auf die Schreibweise: Website vs. Webseite - eine Website hat viele Webseiten.) Unter "Signal 2" legen wir Wert auf die einzelnen Seiten einer Website. Unter Signal 3 wollen wir die Kraft einer Domain berücksichtigen.

Wie können wir die Ranking-Kraft der gesamten Website ermitteln? Hier der Trick: Wenn Sie die Domain prüfen, suchen Sie am besten ein Dutzend der für Sie wichtigen Unterseiten heraus und notieren sich die Titel der Seiten. Im Titel hinterlegen Suchmaschinenoptimierer in aller Regel die Begriffe, für die sie gelistet werden wollen. Suchen Sie diese Begriffe heraus. Dann starten Sie eine Suche nach jedem dieser Suchbegriffe und notieren die resultierenden Positionen. Hier mal ein abstraktes Beispiel: Wir möchten einen Link von einer Website kaufen und haben dafür genau 100 Euro Budget. Es kommen zwei Websites in Frage: Website 1 und Website 2. Beide Seitenbetreiber möchten jedoch genau 100 Euro haben. Wir können uns also nur einen Link leisten. (Am besten wäre es natürlich, beide zu kaufen.) Welcher ist der Beste? Hier die Daten unserer Analyse:

Website 1 hat einen PageRank von 6. Website 2 hat einen PageRank von 4. Genauer gesagt, jede Seite von Website 1 hat einen um 2 Punkte höheren PageRank als Website 2. Wenn wir den PageRank als alleiniges Kriterium für die Beurteilung der Linkqualität heranziehen würden, wäre die Entscheidung einfach. Aber wir sind schlauer:

Jetzt testen wir die Rankingkraft der beiden Websites mit jeweils fünf Begriffen. Das heißt, wir suchen uns fünf Seiten auf jeder Website, die wir als wichtig für diese Website erachten. Dann prüfen wir die Begriffe im Titel und vielleicht sogar noch die Begriffe im Meta-Description-Tag. Wir extrahieren die Phrasen mit den relevanten Begriffen. Ich zeige Ihnen das mal an meiner eigenen Startseite.

Bild vergrößernSeiten auf Begriffe prüfen: Aus Titel und Meta-Description relevante Phrasen extrahieren

Der Titel ist rot unterstrichen. Er lautet: "Webdesign, Webentwicklung und Suchmaschinenoptimierung in Köln". Es ist wohl offensichtlich, dass ich gerne für die Phrasen "webdesign köln", "webentwicklung köln" und "suchmaschinenoptimierung köln" eine gute Positionierung erreichen möchte. Da haben wir schon die ersten drei Phrasen, die wir in unseren Test einbeziehen können.

Machen Sie das Gleiche bei Ihren eigenen Wunschseiten. Suchen Sie die wichtigsten Seiten der Website raus und extrahieren die Phrasen aus dem Titel. Dann geben Sie die Phrasen in die Suche ein und notieren sich hinter jeder Phrase die Position. Nach einer Weile erhalten Sie eine Tabelle mit Seiten, Begriffen und Positionen. Ich habe in meinem Beispiel nur fünf Begriffe getestet. In der Realität sollten Sie deutlich mehr testen, um einen besseren Durchschnitt zu erhalten.

Beispiel:

Berechnung für Website 1:

  • Website1 Seite 1 Begriff 1 Position: 1

  • Website1 Seite 1 Begriff 2 Position: 5

  • Website1 Seite 2 Begriff 3 Position: 9

  • Website1 Seite 3 Begriff 4 Position: 7

  • Website1 Seite 3 Begriff 5 Position: 6

  • Durchschnitt Website1 = (1 + 5 + 9 + 7 + 6) / 5 = 5,6

Berechnung für Website 2:

  • Website 2:

  • Website2 Seite 1 Begriff 1 Position: 3

  • Website2 Seite 2 Begriff 2 Position: 2

  • Website2 Seite 2 Begriff 3 Position: 3

  • Website2 Seite 3 Begriff 4 Position: 1

  • Website2 Seite 4 Begriff 5 Position: 2

  • Durchschnitt Website2 = (3 + 2 + 3 + 1 + 2) / 5 = 2,2

Website 1 ist bei den Begriffen, unter denen sie selbst gerne hoch platziert werden möchte, im Durchschnitt auf Platz 5,6 gelistet, Website 2 aber auf Platz 2,2, also im Durchschnitt wesentlich besser. Die Entscheidung sollte klar sein. Wir sollten unsere 100 Euro in Website 2 investieren, obwohl sie vielleicht bei unserem Wunschbegriff (aus Signal 2) schlechter gelistet ist und insgesamt einen kleineren PageRank hat.

Sie sehen also, dass es unter Umständen nicht ausreicht, sich nur die Signale der einzelnen Seiten anzugucken. Es kann auch wichtig sein, sich für eine Website zu entscheiden, die eine durchschnittlich höhere Dominanz in den Suchergebnissen hat. Außerdem stellen wir in diesem Beispiel fest, dass die Seite mit dem durchschnittlich höheren PageRank gar nicht durchschnittlich höher in den Ergebnissen liegt. Ein Indiz mehr dafür, dass wir uns nicht auf den PageRank alleine verlassen sollten.

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Zustimmung zu: Vergessen Sie den Pagerank

Saša Ebach's Einschätzung ist - wenn auch aus 2007 - noch heute zutreffend. An einem einfachen Beispiel läßt sich das zeigen. Schauen wir uns dazu die Google-Suchergebnisse zu einem gewissen "Michael Turgut" an. Unter den Top 10 befindet sich nicht nur an erster Stelle die Webseite von Michael Turgut, sondern auch die Webseite einer Kanzlei Hogrefe, die jedoch im Vergleich zu allen anderen Webseiten, die auf der ersten Ergebnisseite von Google zu dem Suchbegriff "Michael Turgut" angezeigt werden, einen Pagerank von null hat. Auch die Anzahl des Keywords "Michael Turgut" ist bei den anderen Suchergebnissen nicht viel niedriger als bei der Kanzlei Hogrefe. Der wesentliche Unterschied liegt im Content und in dessen Aktualität über "Michael Turgut". Google bewertet also die Informationen über den Suchbegriff "Michael Turgut" auf Webseiten höher, wenn sie regelmäßig ergänzt werden und inhaltlich für Nutzer interessant oder wichtig zu sein scheinen.

Pagerank

Seit 2012 oder auch 2011 hat Google mit den Update "Panta" ansage gemacht!
Da kannst noch so viel Content haben.
Wichtig ist das deine Seite auf Smart-Fone gut zu sehen ist, keine Flashsripte usw.

Der Pagerank ist tot... es lebe der Pagerank

Immer wieder liest man in den einschlägigen Foren daß der Pagerank überhaupt keine Bedeutung mehr hat und auch keinen Einfluss auf das Ranking. Ich habe jedoch andere Erfahrungen gemacht. Auf der Seite
crazy-list.de wurde aktiv Linktausch betrieben. Mittlerweile hat die Seite PR5 und laut Hochrechnung beim nächsten Update PR6.

mag sein ,dass das Bild welches die Platz 1 Position darstellt, merkwürdige Wortkombinationen zeigt. Trotzdem sind die gemachten Ausführungen von der Sache her richtig, würde ich sagen. Sogar sehr richtig!
Wenn ich einen Webmaster, der eine solche gute Seite hat (also der perfekte Link für mich)frage, ob er für 100 Euro einen Link auf die Startseite z.B. setzt, und er macht's. Dann ist das OK und Google vollkommen Wurscht. Also wenn ich zum Beispiel Sportklamotten verkaufe, und adidas.de setzt einen Link von mir auf deren Seite, dann ist das einfach genial. Nur für 100 Euro nicht zu machen, leider..;-)

Vielen Dank für diesen informativen Artikel! Sicher sind manche Bedenken an einigen Stellen angebracht. Doch insgesamt sollte es für jeden, der ein wenig nachdenkt, nachvollziehbar sein, dass eben der von Google angezeigte PageRank-Wert ("grüner Balken") tatsächlich nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein kann. Dafür sagt dieser Wert zu wenig aus (was nützt einer Schreibwaren-Seite ein Link von www.mueseum.de, selbst wenn die Domain einen PR von 10 hätte).

Ich konnte hier viele nützliche Infos finden und bin sicher, dass diese mir bei meiner Optimierung sehr helfen werden. Danke!

(Und bloß nicht offline nehmen, diesen Artikel, ich hab ihn grad gebookmarked ;-))

sehr schön schlüssig und bündig erklärt. dankeschön!

Ein "toller" Tipp zur Suchmaschinenoptimierung:

http://www.larskasper.de/webdesign/tips/meta-pagerank/

"Es ist möglich, den PageRank™-Wert einer Seite unabhängig von den eingehenden Links festzulegen. Dafür muß man ein META-Element folgender Art und mit gewünschtem ganzzahligen Wert von 0 bis 10 im HEAD-Bereich der einzelnen HTML-Seite eingeben:

"

:-)

hi zusammen, denke auch dass herr ebach nicht nur 'werbung in eigener sache' betreiben will sondern doch eine gewisse hilfestellung bieten möchte und als solches habe ich zumindest den artikel auch wahrgenommen. es ist doch selbstverständlich dass jeder autor auch das ziel verfolgt mit seiner meinung zu dem was er berichtet bekannt zu werden und das ist in meinen augen auch vollkommen legitim !! ..also dem anonymen kommentator sei gesagt ...dass es ihm ja keiner verbietet nicht auch mit artikel auf sich oder das was er anbietet aufmerksam zu machen ..so wie das auch bereits hr. ebach getan hat. das ist meine meinung zur diskussion (und das sage ich obwohl ich mich auch beruflich mit den neuen medien insbesondere aber auch mit seo beschäftige und es nicht auszuschliessen ist dass ich vielleicht in irgendeiner art und weise zumindest in gewisser hinsicht mit herrn ebach in konkurrenz trete ?!) gruss christian b.

Einige Informationen in diesem Artikel sind völlig korrekt und können helfen, der PageRank-Hysterie Herr zu werden. Andererseits fallen zentrale Faktoren unter den Tisch oder werden aus meiner Sicht nicht ganz korrekt dargestellt. Insofern liegt die "Wahrheit" (wenn es denn eine solche gibt) irgendwo in der Mitte zwischen Anonymus-Kommentar (klar, wo gibts hier ein Feld zur Namens- oder gar URl-Eingabe?) und der Meinung des Autors.
Loewenherz
www.seo-scene.de

Sehr interessant! Bisher wunderte ich mich mitunter über Google-Suchergebnisse und Rankinganzeigen. Jetzt blick ich schon ein wenig mehr dahinter.

Huch, ich meinte natürlich

- dann haben Sie gewisse wirtschaftliche Realitäten NICHT erkannt

Ihr Sasa Ebach

Lieber Anonym,

danke für die deutliche Kritik. Ich will mal auf ein paar Kritikpunkte Bezug nehmen.

1) Starke Schwankungen

Ich habe das in den letzten ca. 5 Jahren schon öfter erlebt. Gerade als der PageRank noch eine stärkere Bedeutung hatte, so ca. 2003. Da hatte ich Seiten, die hatten einen PR von 2 oder 3. Dann bekamen sie von einem Blog mit PR 7 einen Link von der Startseite und Ruck Zuck ist der PR der Seite nach oben gegangen. Sogar das Ranking hatte sich damals stark verbessert. Bis der Link von der Startseite des Blogs ins Archiv gegangen ist. Das alles passierte innerhalb der Zeit, in der sich auch der Toolbar-PageRank aktualisiert hatte, sodass ich das schön beobachten konnte.

Dieses Phänomen beobachte ich heute nicht mehr. Dennoch, auch wenn die Zahlen in dem Beispiel ein wenig "dramatisch" sind, so ist doch was Wahres dran. Es steht ja auch nirgendwo, dass ich Anspruch auf absolute Wahrheit für diese Zahlen beanspruche, denn wenn es um den PageRank geht, dann raten wir alle!

2) Zum Widerspruch. PageRank sei kein Indikator für die Linkqualität. Lieber Anonym, wenn du eine bessere Quelle hast als den Chef des Suchalgorithmus (N.Y. Times), dann immer her damit. Zu behaupten etwas stimme nicht und dann nicht sagen warum, ist ein bisschen unfair. Wir sind doch auch alle neugierig darauf, ob es bessere Informationen/Quellen gibt ;)

3) Google möchte keinen Linkkauf. Gääähn. Nur weil Google etwas sagt, muss das nicht jeder befolgen. Google bestimmt doch nicht, wie das Internet aussehen soll. Zumindest nicht bei mir. Links werden gekauft, sogar ganze Websites werden aus "Rankinggründen" gekauft. Das ist halt so. Wenn das Ihr Konkurrent macht und Ihnen dadurch 40 % Ihrer Kunden "klaut" und Sie daraufhin nichts unternehmen, dann ist das Ihre Entscheidung. Ihr Konkurrent wird sich freuen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch lieber keine Links kaufen müssen.

4) Bei Top-Suchbegriffen gibt es keine Seiten mit PageRank 2 auf Platz 1. Ich bezweifle, dass Sie das selbst getestet haben. Der Kollege Johannes Sistrix hat dazu anschauliche Daten veröffentlicht - Google Ranking Faktoren. Das Ergebnis scheint Ihre Vermutung auf den ersten Blick zu bestätigen. Aber bedenken Sie: Nur weil höher positionierte Seiten einen höheren PageRank haben, heißt das nicht automatisch, dass der PageRank dafür verantwortlich ist. Ich zitiere mal Herrn Sistrix

"Der PageRank von Seiten, die besser ranken ist deutlich höher als der von weiter hinten gefundener Seiten. Ob dies nun daran liegt, dass der PageRank kein natives Rankingkriterium ist, sondern erst von Google aus Quali- und Quantität der eingehenden Links berechnet wird und sich somit direkt von der letzten Grafik ableitet, oder, ob dem PageRank eine eigene Wertigkeit als Rankingfaktor zugemessen wird, ist unklar."

Bitte bleiben Sie kritisch.

5) Der wahre Grund für diese Publikation. Wenn Sie noch nicht verstanden haben, dass jeder Autor, der für eine Publikation schreibt, damit auch (in welcher Form auch immer) Marketing betreibt, dann haben Sie gewisse wirtschaftliche Realitäten erkannt. Jeder Autor - hier und auch in allen anderen Publikationen - schreibt um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Selbst wenn es sich um einen Kommentar in einem Forum zu einem reinen Hobbythema handelt, so will der Autor vermutlich seine Agenda weiter voranbringen: z.B. seine "Meinung verkaufen".

Trotzdem, ich will ja fair sein. Wenn Sie mir die Adresse Ihrer Website mitteilen, dann schreibe ich im nächsten Artikel über Sie.

Ich habe als Beispiel die eigene Homepage genommen, um eben niemand anderem "auf die Füße zu treten".

6) Google geht streng dagegen vor und hat vor kurzem sogar versprochen, dass entsprechende Hinweise, die über Googles Webmastertool-Account kommen, sogar von Menschen ausgewertet würden. Ja, das ist mal wieder typisch für Google. Dem kleinen Webmaster wieder Angst machen. Wir wissen doch schon, wie das funktioniert. Die Kleinen werden abgestraft und die Großen dürfen machen, was sie wollen. Oder glauben Sie etwa, dass Google im Ernst Seiten wie eBay (für den Subdomainspam) oder Amazon (für die duplizierten Inhalte) aus dem Index schmeißt?

Wenn in Zukunft mehr Menschen daran arbeiten gekaufte Links zu erkennen, dann wird es Zeit, dass Sie nur noch solche Links kaufen, die eben von Menschen nicht als solche erkennbar sind. Wie das geht? Darauf werde ich in einem zukünftigen Artikel auch noch eingehen. Bis dahin ein Tipp: Statt einfach nur einen Link zu kaufen, schreiben Sie einen kleinen Artikel und lassen Sie diesen bei einer anderen Website nahtlos integrieren. Das könnte eine Art Empfehlungsartikel sein. Unmöglich zu erkennen, wenn es richtig gemacht wird, denn die Google-Mitarbeiter können schließlich nicht in die Köpfe der Linkverkäufer schauen.

7) Ich habe Ihre Kritik vorsichtig zur Kenntnis genommen ;)

Ihr Sasa Ebach

Der Beitrag widerspricht sich an zentralen Stellen:
Es heisst:
>[..Die PageRank-Formel. Für sie zählt nicht nur die Menge der Links, sondern vor allem auch deren Qualität..] (was im übrigen nicht richtig ist!)
dann ein paar Sätze weiter unten:
>[...nur ein einziges Signal berücksichtigt, nämlich die Linkpopularität...]
Linkpopularität bedeutet nur, wie viele Links auf eine Seite gehen, das hat mit der Qualität nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Der Artikel lautet: "Vergessen Sie den PageRank..." und selber schreibt der Autor:
[...lediglich eine Annäherung an den echten Wert]
Wer sich schon länger mit der Thematik "Google" beschäftigt und sein Geld wirklich (!) mit Suchmaschinenoptimierung verdient, weiß, dass die beschriebenen starken Schwankungen Unsinn sind. Wir alle (naja, fast) wissen, dass der Toolbarwert "alt" ist. Wir wissen aber auch, dass er sich langsam und relativ stabil bewegt. Wir wissen auch, dass bei Top-Suchbegriffen keine Seiten mit PageRank 2 auf Platz 1 stehen (zumindest sieht man nach dem nächsten Toolbar-Update, dass der PR kräftig gestiegen ist).

Der extra Kasten, in dem der Autor jammert, dass er mit Linkkäufen und -verkäufen Probleme hat, weil sein PR sinkt, drängt einem den wahren Grund für derartige Publikationen auf. Wer das erste Bild seiner "Platz 1" Position genauer ansieht, wird den spammigen Text erkennen, den er in Google hinterlassen hat. Keine empfehlenswerte Arbeit. Schade, dass akademie.de nicht mehr auf Ihre Autoren achtet :-(

Und noch ein letztes: Zu behaupten, Linkkauf (oder -verkauf) sei OK, der werfe einen Blick in die Hinweise für Webmaster bei Google oder in einschlägige Blogs von Google-Mitarbeitern. Google geht streng dagegen vor und hat vor kurzem sogar versprochen, dass entsprechende Hinweise, die über Googles Webmastertool-Account kommen, sogar von Menschen ausgewertet würden.

Alles zusammengenommen würde ich daher persönlich den Artikel inhaltlich eher vorsichtig zur Kenntnis nehmen und ihn eher in der Richtung sehen, was er wahrscheinlich sein soll: Ein Werbebeitrag eines Webdesigner aus Köln... ;-)

Mir war der pagerank von google noch nie ausreichend als Qualitätsbeurteilung; deshalb habe ich mir außerdem die compete toolbar installiert, die vielseitigere Auswertungen anbietet.
hajota

Da wird sich Google aber freuen, da man ja gekaufte Links derzeit rausfiltern möchte und dementsprechend in den Suchergebnissen bestrafen möchte.

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Über den Autor:

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Seit 2007 ist Saša Ebach in den verschiedensten Rollen im Bereich des operativen Linkaufbaus, aber auch als Coach und Vermittler tätig. Saša Ebach leitet die Linkaufbau-Agentur als Linkbuilding-Servic ...

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