Untertabellen
Relationale Datenbanken bestehen in weiten Teilen aus 1:n-Beziehungen zwischen Tabellen. Da liegt es auf der Hand, diese Beziehungen für den Benutzer auch transparent und einfach bedienbar abzubilden. Haupt- und Unterformulare, welche zudem schnell und übersichtlich erzeugt werden können, sind die geeignete Technik dafür.
Als Beispiel sollen hier Teile der Nordwind-Datenbank dienen, die allerdings etwas modifiziert wurden, was den Kunden betrifft. Da sowohl der Name der Kontaktperson als auch die Adresse im Nordwind-Original direkt in der Kunden-Tabelle enthalten waren, konnte dort jeweils nur ein Wert gespeichert sein. Mehrere Kontaktpersonen oder mehrere Adressen (Rechnungs-, Lieferungs-, Postadresse) waren grundsätzlich unmöglich. Das entspricht nicht den üblichen Anforderungen im wirklichen Leben.
Zudem soll hier noch die Möglichkeit aufgenommen werden, Kunden-Kontakte und -Besprechungen inhaltlich festzuhalten. Auch dabei sind natürlich mehrere Datensätze je Kunde Voraussetzung.
Master- und Detail-Tabellen
Das folgende Bild zeigt die neue Struktur dieser Datenbank mit ihren Tabellen und Feldern. Wesentlicher Punkt dabei ist, dass alle Tabellen mit den Kunden über das Feld kndCode verknüpft sind und tblKunden also für alle anderen Detail-Tabellen die Master-Tabelle ist.
Beziehungen in der Beispiel-Datenbank
Untertabellen
Schon in der Ansicht der Tabelle tblKunden selbst unterstützt Access seit der Version 2000 solche 1:n-Beziehungen mit einer Untertabelle.
Unterdatenblätter einer Tabelle
Diese wird wie im obigen Bild angezeigt, wenn Sie auf das [+]-Zeichen vor jedem Datensatz klicken. Sie können die dann angezeigte Untertabelle jederzeit im Tabellen-Entwurf in der Eigenschaft Unterdatenblattname ändern.
