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Der E-Postbrief: teuer, rechtlich bedenklich, nur bedingt brauchbar

Chancen und Risiken des neuen E-Postbriefs

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Stand: 28. Juli 2010

Der neue E-Postbrief soll den rechtssicheren Austausch elektronischer Dokumente ermöglichen. Der Hauptnutzen ist vorläufig aber ein anderer: Empfänger, die noch keinen ePost-Account besitzen, bekommen die von der Post gedruckten und kuvertierten E-Postbriefe automatisch in Papierform zugestellt. Für bis zu dreiseitige Schreiben fallen dafür keine Zusatzgebühren an. Datenschützer warnen trotzdem vor dem Online-Postservice. Wir stellen Möglichkeiten, Gefahren und Kosten der neuen Hybridpost vor.

Die gute Nachricht vorweg: In der Version "klassische Zustellung per Postbote" lassen sich per E-Postbrief bis zu dreiseitige Schreiben in Schwarz-Weiß-Qualität innerhalb Deutschlands zum Standard-Briefporto (0,55 Euro) verschicken. Die Kosten für das Drucken, Falzen und Kuvertieren übernimmt dabei die Post. Die übrigen Begleitumstände des neuen Postdienstes sind hingegen alles andere als erfreulich.

Während die bundesweite elektronische Kommunikationsplattform "De-Mail" von Telekom, GMX und Web.de den Regelbetrieb noch nicht aufgenommen hat, prescht die Deutsche Post mit dem "E-Postbrief" bereits offensiv in den Massenmarkt vor. Die konkurrierenden Online-Plattformen wollen perspektivisch den rechtssicheren Austausch elektronischer Dokumente erleichtern, um die Internetnutzung für Geschäftsleute und Verbraucher, aber auch für Behörden und Bürger bequemer und vertrauenswürdiger zu gestalten. Nebenbei sollen Bürger bei ihren Behördengängen seltener die Ämter verstopfen.

Hintergrund: Unterschied zu konventionellen E-Mails

Der Hauptzweck einer abgesicherten Kommunikation zwischen registrierten und individuell identifizierten Anwendern besteht darin ...

  • die Herkunft der Nachricht bzw. der Datei zu dokumentieren ("Wer hat unterschrieben?"),

  • den Zugang einer Nachricht und dessen Zeitpunkt festzuhalten ("Ist das Schreiben tatsächlich zugestellt worden - und wenn ja: wann?") und

  • die Echtheit des Inhalts ("Wurde tatsächlich der vorliegende Inhalt unterschrieben?") und damit letztlich

  • die rechtliche "Verbindlichkeit der Willenserklärung" zu beweisen.

All das ist bei einfachen (das heißt unverschlüsselten und unsignierten) E-Mails nicht annähernd gewährleistet. Offiziell sorgt erst eine qualifizierte digitale Signatur mit qualifizierter Anbieterkennzeichnung für verlässliche E-Mails. Doch obwohl es mittlerweile zahlreiche Signaturlösungen gibt, ist die Akzeptanz selbst unter Geschäftsleuten sehr gering.

Ernste Daten- und Verbraucherschutz-Bedenken

E-Postbrief-LogoFür Abhilfe sorgen sollen sichere E-Mail-Umgebungen wie "De-Mail" und der "E-Postbrief". Das Postangebot fungiert darüber hinaus zugleich auch als internetbasierte "Hybridpost": Falls der Empfänger (noch) keine E-Post-Mailadresse hat, übernimmt die Post das Drucken, Falzen, Kuvertieren und die Auslieferung des Briefes in Papierform: Die als E-Mail abgeschickte Nachricht landet also letztlich im Briefkasten des Empfängers.

Ob dabei für alle Beteiligten am Ende tatsächlich mehr Sicherheit herauskommt, muss beim derzeitigen Stand der Dinge bezweifelt werden: Während Datenschützer bei dem von der Bundesregierung favorisierten "De-Mail" die nicht durchgehende Verschlüsselung auf dem Übermittlungsweg kritisieren, bemängeln Verbraucherschützer beim E-Postbrief neben der extrem umständlichen Anmeldeprozedur vor allem mehrere umstrittene Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Aus juristischer Sicht bedenklich sind insbesondere ...

  • die Pflicht zur täglichen Kontrolle des E-Posteingangs, auch während Urlaub und Krankheit,

  • die mögliche Weitergabe der Kundendaten an Geschäftspartner der Post,

  • die Verkürzung des Briefgeheimnisses auf das vergleichsweise niedrige Niveau des Fernmeldegeheimnisses sowie

  • das Aufbewahren von Kundendaten trotz Löschen eines Kundenkontos.

Ähnliche Bedenken gibt es aber auch gegenüber dem De-Mail-Dienst, die mittlerweile bis zum Boykottaufruf gehen.

Registrierung per Handy und PostIdent-Verfahren

Wer sich von Datenschutz-Bedenken nicht abschrecken lässt, sieht sich beträchtlichen Zugangshürden gegenüber, die derzeit erst nach etwa einer Woche überwunden sind. Hinzu kommt: Wer noch nicht volljährig ist und/oder kein Handy besitzt, bekommt von vornherein keine ePost-Mailadresse.

Alle anderen müssen sich einem schon fast absurd komplizierten und umständlichen Registrierungsverfahren unterziehen:

  • Im ersten Schritt sichern Sie sich Ihre persönliche ePost.de-Mailadresse. Dafür müssen Sie auf der Post-Website Name, Anschrift und Mobilfunknummer (!) hinterlegen.

  • Erst wenn Sie eine daraufhin per SMS an Ihr Mobiltelefon übermittelte "HandyTAN" ins Registrierungsformular eingetragen haben, dürfen Sie Ihre ePost-Mailadresse (Standardformat: "max.mustermann@epost.de") auswählen und das dazugehörige Passwort vereinbaren.

  • Nach ein paar Tagen bekommen Sie Post von der Post: Darin befindet sich ein "Registrierungscode", den Sie auf der Registrierungsseite eintragen.

  • Daraufhin wird ein "Postident-Coupon" angezeigt. Den wiederum drucken Sie aus, gehen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass zur nächsten (PostIdent-fähigen!) Postfiliale und lassen sich dort identifizieren.

  • Einige Tage nach der Überprüfung werden Sie per SMS über die Aktivierung Ihres Nutzerkontos informiert.

  • Unabhängig von der PostIdent-Prozedur bekommen Sie außerdem einen zweiten Brief, dem Sie ein "Entsperrpasswort" entnehmen können.

  • Ein dritter Brief schließlich enthält eine "AdressTAN", mit deren Hilfe Sie im Nutzerkonto Ihre Postanschrift bestätigen.

Immerhin: Gebühren fallen für die Registrierungs- und Identifizierung-Prozedur nicht an.

Apropos: Die Nutzung kostenpflichtiger Dienste rechnet die Deutsche Post über ein Guthabenkonto ab, das im Kundenbereich der Online-Plattform per Lastschrift, Kreditkarte oder Giropay aufgeladen werden kann.

Handhabung und Preise

Das Abholen und Versenden von E-Postbriefen erfolgt über eine klassische Webmail-Oberfläche, die insgesamt wenig Überraschungen bietet:

Bild vergrößernDie Webmail-Bedieneroberfläche der ePost

Für Geschäftskunden mit hohem Mailaufkommen wird es ein separates Gateway geben.

Demo für Einsteiger

Wer sich vorab einen Eindruck vom Handling der Web-Oberfläche machen möchte, kann sich die sehr kleinschrittige Flash-Demo anschauen, die sich offenbar an Privatanwender mit (sehr) wenig E-Mailerfahrung wendet. Da der Ablauf des Tutorials nicht beeinflusst werden kann, sollten Sie beim Abspielen der Demo einige Geduld mitbringen.

Aufschlussreicher ist da schon die aktuelle Preisliste, die mancherorts bereits für Erheiterung gesorgt hat: Denn mit stolzen 0,55 Euro für die elektronische Zustellung soll ein flüchtiger E-Postbrief genauso teuer sein wie der Versand eines Standardbriefs! Aus Sicht der meisten Anwender dürfte sich damit der "Einstieg in die neue Dimension der elektronischen Schriftkommunikation" (O-Ton Post) bereits erledigt haben. Erfreulich an solchen Mondpreisen ist allenfalls, dass die hohen Zustellkosten als Spam-Bremse wirken dürften.

Günstiger im Vergleich zu den üblichen Postkonditionen sind hingegen Zusatzleistungen wie das "Einwurf-Einschreiben" (1,60 Euro statt 1,90 Euro) und vor allem das "Einschreiben mit Empfangsbestätigung" (1,60 Euro statt 4,58 Euro für das klassische "Einschreiben mit Rückschein").

Bild vergrößernMondpreise und Appetizer: die aktuelle ePost-Preisliste

Lohnen könnte sich der E-Postbrief für manche Privatleute und Kleinunternehmer allenfalls in der Version "klassische Zustellung per Postbote": Solange für die Basisfunktionen der Hybridpost (bis zu drei Seiten in Schwarz-Weiß-Qualität) über das normale Briefporto hinaus keine Gebühren anfallen, lässt sich die Bequemlichkeit der elektronischen Kommunikation mit den Vorteilen der Papierpost verbinden: Schließlich sparen Sie sich nicht nur den Weg zum nächsten Briefkasten, sondern auch das Drucken, Falzen und Eintüten sowie den Einkauf des dazugehörigen Verbrauchsmaterials!

Nicht zuletzt kommen auf diese Weise auch "internetferne Adressaten" häufiger in den Genuss elektronischer Nachrichten. Denken Sie nur an Familienrundbriefe, die Sie standardmäßig per E-Mail übermitteln: Mit ein paar Mausklicks mehr machen Sie daraus einen E-Postbrief, der im Handumdrehen an den älteren Teil der Verwandtschaft in Papierform verschickt wird.

Montags keine Post

Ausgedruckte E-Postbriefe werden - zumindest vorerst - nicht am Montag zugestellt. Die Post verlautbart, dass die Druckzentren am Wochenende nicht besetzt seien. Erst wenn genügend Kunden den E-Post-Service nutzen, werde "die nächste Ausbaustufe" gestartet. Laut "Focus" braucht ein freitags nach 18 Uhr abgesendeter E-Postbrief derzeit vier Tage, um am Zielort einzutrudeln.

Fazit

Angesichts hoher Preise und zweifelhafter Geschäftsbedingungen ist der E-Postbrief in seiner bisherigen Form grundsätzlich noch nicht zu empfehlen. Allerdings bietet der Ex-Monopolist bereits jetzt einen vergleichsweise günstigen Einstieg in die komfortable Welt der Hybridpost. Kostenlose Faxsendungen verspricht die Post auch.

Hinzu kommt: Wer perspektivisch Wert auf die persönliche ePost-Adresse im Format "Vorname.Nachname@epost.de" legt, sollte sie trotz aller Bedenken möglichst bald registrieren. Mit dem Freischalten können Sie sich dann bis zum 31. Dezember 2010 Zeit lassen. Sollten Sie Ihre ePost-Adresse freigeschaltet haben, aber noch nicht regelmäßig nutzen, deaktivieren Sie am besten sicherheitshalber die öffentliche Adressanzeige im öffentlichen ePost-Adressverzeichnis.

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bei all dem gerede über Sicherheitsbedenken, hat schon mal jemand (außer der Post)
über die wirtschaftlichen folgen nachgedacht?

-Briefzusteller werden verschwinden
-noch mehr Postfilialen werden geschlossen
-mittbewerber werden geschnitten
-Briefkästen (die gelben Dinger),werden abgeschafft. müssten ja von irdendwehm gelehrt werden.
-Großunternehmen können einsparen in der Verwaltung (Entlassungen von Mitarbeitern).

fehlt nur noch, wie machen wir das mit dem Paketdienst? Virtueller Wahrenversand, wir
arbeiten dran. *zwinker*

E-Postbrief eventuell für Private Leute im Moment ein Konzept, mehr aber auch nicht.
Ich bin sehr viel im Ausland, und für mich wäre der E-Postbrief sehr interessant gewesen, leider werden die Tans die per SMS versand werden anscheinend nicht ins Ausland versand. Wer weiss mehr.

Gestern gab es überhaupt die erste Rechnung von E-Post. Sie wurde angekündigt durch eine SMS, die mich während einer Autofahrt erreichte. Zu Hause angelangt, benötigte ich dann ca. 15 Minuten, ehe ich die Rechnung überhaupt sehen konnte! Mit dieser wurde mir umwerfend korrekt mitgeteilt, dass ich in den vergangenen 2 Monaten exakt 0,55 € von meinem Konto verbrauchte. Leider war die Rechnung nicht den Vorschriften im Geschäftsverkehr entsprechend digital signiert. Im Einzelnen gabe es folgende Etappen:

Rechner hochfahren
Einloggen in das E-Postfach via Internet
Die aufwändigen Verschriften über Kennwortgestaltung beachten, die angabelich vom BSI kommen (Groß/Kleinschreibung, Sonderzeichen, Ziffern -Mix - während man, sofern Deckung vorhanden, mit einer "normalen" PIN auch 2,5 Millionen Euronen transferieren kann
Begleitschreiben zur Rechnung lesen
Das Klammersymbol anklicken für den Anhang, es erfolgt Fehlermeldung im roten Kasten
Hotline anrufen und sich belehrten lassen, dass man für die Rechnung auch eine andere Ansicht als die voreingestellte auswählen kann
ander Ansicht ausgewählt - o Schreck, lt. Betreff ist der Anhang über 13.000 KB groß
macht nix, habe VDSL 25
pdf.datei kommt, ist aber nur 13 KB groß, Programmier-Basteler haben sich auch dabei wieder vertan, waren mutmaßlich wieder zum Fachinformatiker umgeschulte Metzgergesellen
Rechnung angesehen, Endsumme von 0,55 € zur Kenntnis genommen
Abschlussfrage gestellt: Was soll dieser Scheiß, mit Behörden kann man via E-Post ohnedies nicht (angeblich noch nicht) korrespondieren, und mit dem Ausland schon gar nicht. Aber wohl noch immer besser als das Geschwafel über den DE-Brief und ungelegte Eier, das schon so lange von subventionierten Sprücheklopfern beherrscht wird.

Der Verfasser dieses Artikels betreibt hier ein geschäftsschädigendes Verhalten.
Ist das der Neid oder Unwissenheit ?
Ich tippe eher auf letzteres.
Bevor man solche Artikel veröffentlicht, ganze Teile der Bevölkerung verunsichert, kann man nur sagen der Verfasser lebt
noch im tiefsten Mittelalter.
Er sollte sich vor der nächsten Veröffentlichung erst mal genauer mit dieser Materie befassen, bevor er wieder antwortet.

Hallo,
dass die E-Post "ohne Softwareinstallation auskommt" ist vorbei argumentiert. Man benötigt durchaus Software, einen Browser, um Zugang zur Internet-Anwendung zu bekommen. Bei dieser Anwendung versuchten deren Bastler, das Rad neu zu erfinden. Ist "man" zunächst doch davon ausgegangen, dass alleine die Struktur einer E-Postadresse < name@epost.de > auf eine E-Mailadresse schließen lässt und ein ordentlicher E-Mail-Client für die Korrespondenz einsetzbar sei. Dem ist mitnichten so.

Das "Problem" liegt m.E. in erster Linie jedoch darin, dass "man" an einen Anwenderkreis aus Gelegenheits-Briefeschreibern an private Empfänger dachte. Firmen- und behördliche Adressaten werden damit weiterhin nicht "qualifiziert digital signiert" erreichbar sein, wie sie es auch bisher schon in den meisten Fällen ablehnten, solche E-Mails zu erreichen. Es bleibt vorerst nur, in solchen Fällen eine normale Zustellanschrift einzusetzen, den E-Postbrief ausdrucken und mit Boten zustellen zu lassen. Technisch umständlich und mit längerer Laufzeit versehen als der 100-jährige Einschreibebrief. Und dafür werden Millionen für die Werbung zum Fenster hinausgeworfen. Kein Wunder bei diesem Aufsichtsratsvorsitzenden Professor der Post, der offenbar seit 15 Jahren "vom Lesen befreit" ist und den Hörern am schönen Bodensee unbekannt. Ob er mal beim Kollegen Zumwinkel nachfragen wird, was dieser wohl vor hatte?

Abweichend von der sonst üblichen Praxis beim PostIdent-Verfahren erlebte ich: a) Missachtung des Barcodes, stattdessen Dateneingabe mit 1-Fingersystem
b) Prüfung auf Deckungsgleichheit der Unterschrift mit 10 Jahre altem Ausweis

Das Problem der Nichtanerkenntnung qualifiziert digital signierter E-Mails bei Behörden lässt sich auch mit E-Post nicht umgehen. Auch hier werden diese "Diplomverwaltungsinformatiker" und "Fachinformatiker" nach Umschulung als arbeitsloser Metzgergeselle oder mehlstauballergischer Bäcker geistig nicht mitkommen und weiterhin "aus Sicherheitsgründen" das gute, alte Fax in eiligen Angelegenheiten empfehlen.

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir wollten Ihnen ganz bestimmt nicht nahelegen, zum E-Postbrief zu wechseln - schon gar nicht, wenn Sie mit Ihrem Dienstleister zufrieden sind.
Das ändert allerdings nichts daran, dass der E-Postbrief - einmal abghesehen von den im Beitrag ja ausführlich beschriebenen Kinderkrankheiten - auch seine Stärken hat: Er kommt ohne Softwareinstallation aus, ist in der Basisversion billiger als der von Ihnen genannte Anbieter (so kostet der ePost-Standardbrief 0,55 Euro *inklusive* MWSt.) und kann mit qualifizierter elektronischer Signatur verschickt werden. Bei aller berechtigten Kritik an der Post-Lösung sollte das nicht unerwähnt bleiben.
Freundliche Grüße
Robert Chromow

Den "komfortablen Einstieg in die Welt der Hybridpost" habe ich bereits vor über 2 Jahren machen können! So lange nutze ich bereits den Online-Briefversand (Hybridpost) des Brief-online-Portals (www.briefonlineportal.de) und bin sehr zufrieden! Egal, ob Rechnungen, Angebote oder größere Mailingaktionen - das Handling dieses Online-Briefversands ist extrem anwenderfreundlich und zeitsparend: Anleitungen im PDF-Format sowie Videos erleichtern den sofortigen Einstieg. Die Registrierung ist mit wenigen Mouseclicks erledigt (im Gegensatz zur Anmeldung für den E-postbrief). Der Preis stimmt, Übertragung der Daten mit hohem Sicherheitsstandard (128-Bit-Verschlüsselung mit SSL und SFTP)!
Warum sollte ich jetzt den E-Postbrief der Deutschen Post nutzen?

Hallo,

auch wir beziehen hier zu den gemachten Äußerungen Stellung.

Dass unsere AGB in den letzten Tagen immer wieder für Diskussionen gesorgt haben, ist uns nicht entgangen. Dazu gibt es nun eine FAQ, die für Klärung sorgt: http://go.post.de/w4hao

Die FAQ geht im Besonderen auf die Anmerkungen zu folgenden Punkten ein:

- tägliche Kontrolle des E-POSTBRIEF Eingangs
- Besonderheiten beim Löschen von Daten
- Weitergabe von Daten an Dritte
- Briefgeheimnis und Datenschutz beim E-POSTBRIEF

Darüber hinaus kann ich Ihnen Auskunft zum Thema Geschäftskunden und E-POSTBRIEF geben. Bis zum vierten Quartal gibt es den E-POSTBRIEF ausschließlich für Privatkunden. Ab November 2010 können sich auch Geschäftskunden E-POSTBRIEF Adressen sichern.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Schwertner vom Serviceteam E-POSTBRIEF

E-Post - Qualität des Dienstes und des Portals

Im Grunde genommen eine gute Idee.
Jedoch ist es leider so, dass die Umsetzung einfach grottenschlecht ist. Das Userinterface ist einfach mal eine Zumutung, die Formatierungen ein Witz und die ganze Ablaufsteuerung ist einfach mal unterirdisch. Ein Fax zu verschicken ein reines Abenteuer.

Ich habe aus besagten Gründen den Dienst eine Weile nicht genutzt, musste dann aber mal schnell ein Fax verschicken und und das gelang wiederum selbstredend nicht. Irgendwelche blöden Fehlersequenznummern die keiner versteht. Einfach nur eine Zumutung.

Ich habe das Fax dann von einem anderen Faxdienst (DUS.net) innerhalb von 1 Minute versendet.

Leute diese epost.de WEBsite ist ein gutes Beispiel wie man es NICHT machen sollte.

Aus welchen Gründe auch immer, meint e-post vor einem Brief an normale Adressen, eine selbskreierte Seite stellen zu müssen. Diese Seite sieht aus, als hätte ein Club von Legasthenikern Buchstabenmikado mit Klebezetteln gespielt. Da muss man sich als Absender einfach mal schämen. Ich habe einen von mir auf diese Art und Weise verschickten Brief einmal bei einem Kunden von mir gesehen, das war einfach nur peinlich...

Ich stelle mich gern der Kritik und lasse mich eines besseren belehren...

Nach meinem Eindruck ist dieser e-post.de Dienst noch nicht mal aus der Beta-Phase raus. Die Seiten sollten mal normalen Menschen zur Kritik gereicht werden, dann käme da auch etwas brauchbares bei raus und nicht so ein verspielter Technik-Dreck....

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Musil
musil63@gmail.com
+49 5534 300301

Das aktuelle Angebot der Epost richtet sich übrigens ausschließlich an Privatpersonen. Von den zwei zuständigen Auskunftsstellen konnten mir niemand sagen, ob man eine privat gesicherte Epost- E-Mail-Adresse später in eine geschäftlich genutzte Adresse umwandeln kann. Das wäre aber ziemlich wichtig für die vielen Freiberufler, die unter ihrem Namen firmieren müssen. Interessant ist die Epost doch ohnehin fast nur für die geschäftliche Nutzung. Die Angebote für die geschäftliche Nutzung kommen aber erst im Oktober, November oder Dezember, wenn man sich dann endlich (hoffentlich) ein stimmiges Konzept überlegt hat. Dem Eindruck "unausgegoren" kann ich mich nur anschließen, obwohl ich sehr auf eine bessere Alternative zu E-Mails mit digitaler Signatur gehofft hatte.

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