Krimis mit außergewöhnlichen Ermittlerfiguren

Nicht in allen Krimis stehen die üblichen Kommissare, Detektive und Polizisten im Zentrum

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Stand: 8. November 2013

Die Liga der außergewöhnlichen Ermittlerfiguren

Man könnte ein ganzes Buch mit ihnen füllen, mit den Figuren, die abseits stehen von den üblichen Kommissaren, Detektiven und Polizeiprozeduren. Figuren, die aus den verschiedensten Gründen aus dem Rahmen fallen: Weil sie dumm oder ungeschickt sind. Oder sich merkwürdig verhalten. Keine Menschen sind. Oder Unsympathen. Oder einen Beruf haben, der auf den ersten Blick so gar nichts mit Ermittlungen und Verbrechen zu tun hat.

Weil die werten Sonderlinge aber nicht das komplette Secret Service bevölkern sollen, arbeiten wir uns in einer Art Grobraster von der offensichtlichsten Kategorie der außergewöhnlichen Ermittler, den Tieren, über die Laienermittler weiter zu den Stümpern, und dann von den Antihelden zu den fantastischen Ermittlern vor.

Und hier kommt sie, die zugegebenermaßen sehr subjektive und bei Weitem nicht vollständige Vorstellung der Liga der außergewöhnlichen Ermittlerfiguren.

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Lausige Ermittler – Tiere als Detektive

Sorry, übler Kalauer. Denn zum einen habe ich keine ermittelnde Laus gefunden, zum anderen sind Tiere ermittlungstechnisch Vollprofis – inklusive Weltruhm und Bestsellerstatus. So zum Beispiel das außergewöhnlich kluge Schaf Mrs. Marple, das in Leonie Swanns „Glennkill“ (Debüt-Glauser 2006) zusammen mit ihrer Herde den Mord am Schäfer aufklärt. Oder Akif Pirinccis herablassender Kater Francis, der in „Felidae“ einen Mörder unter seinesgleichen überführt und tötet. Natürlich ist auch das tierische Ermittlertrio Mrs. Murphy, Pewter und Tucker (zwei Katzen und ein Corgi) nicht zu vergessen, das Rita Mae Browns Postbeamtin Mary Minor Harristeen beim Lösen von Mordfällen hilft.

Wer den Begriff „Tierkrimi“ googelt, stellt fest, dass das Genre äußerst produktiv ist. Außer diversen Katzen und Hunden ermitteln u.a. Schweine, Erdmännchen, Gänse und mit Bug Muldoon sogar ein Käfer.

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Über die Autorin:

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Iris Leister lernte das Handwerk des Drehbuchschreibens unter anderem an der UCLA in Los Angeles. Sie war außerdem jahrelang eine der Stammautorinnen des interaktiven Hörspielkrimis "Der Ohrenzeuge" auf RBB Radio Fritz. Nach diversen Kurzgeschichten hat Iris Leister im Mai 2008 ihren ersten Roman veröffentlicht, zu dem sie den gleichnamigen Blog Novembertod betreibt. Ihr Mystery-Thriller "Die unsterbliche Beute" wurde 2009 zum Drehbuchpreis DER CLOU für das beste Krimi-Konzept nominiert.

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