EÜR ganz praktisch: So geht Einnahme-Überschussrechnung

Wir zeigen Ihnen ganz praktisch, wie Sie die vereinfachten Buchführungsvorschriften für Freiberufler und Kleingewerbetreibende umsetzen

Von: Robert Chromow
Stand: 6. März 2013 (aktualisiert)
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Die meisten Freiberufler und Kleingewerbetreibenden kommen in den Genuss der vereinfachten Buchführungsvorschriften. Was bei der sogenannten Einnahmenüberschussrechnung zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Kurs.

Die Buchführung gehört zu den ungeliebtesten Aufgaben von Selbstständigen. Dabei hat die Gewinnermittlung von Unternehmen verglichen mit dem Verfahren bei Angestellten durchaus ihre Vorzüge: Während das Arbeitnehmer-Einkommen vom Arbeitgeber automatisch an das Finanzamt gemeldet werden und die meisten Abzüge ("Werbungskosten") erst nachträglich und bei Vorlage einzelner Belege möglich sind, genügt bei Selbstständigen und Gewerbebetrieben grundsätzlich die eigenhändige Gewinnermittlung.

Sämtliche Belege über Einnahmen und Ausgaben sowie Kontoauszüge müssen selbstverständlich auch gesammelt werden: Sie bleiben aber im eigenen Büro! Sofern keine routinemäßige oder verdachtsbedingte Betriebsprüfung stattfindet, erfolgt die Besteuerung von Selbstständigen also grundsätzlich aufgrund eigener summarischer Angaben!

Da Freiberufler und Kleinunternehmer außerdem nicht zur kaufmännischen ("doppelten") Buchführung verpflichtet sind, hält sich der Papierkram für die Einkommensteuererklärung in überschaubaren Grenzen: Bestimmte Vorschriften über die Form der laufenden Aufzeichnungen gibt es bei der Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) nicht. Mehr noch: Solange die Betriebseinnahmen 17.500 Euro pro Jahr nicht überschreiten, brauchen Sie noch nicht einmal bei der Gewinnermittlung am Ende des Jahres bestimmte Vorschriften zu beachten! Sind die Einnahmen höher, ermitteln Sie Ihren steuerlichen Gewinn (oder Verlust) mithilfe eines amtlichen Formulars ("Anlage EÜR").

Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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einfache EÜR

Hallo,

easy-easy-easy.
Der Artikel suggeriert Einfaches, weil er sich um das Wichtige drückt.

Er sagt nicht, warum man das Formular "Anlage EÜR" heißt. Anlage zu was?
Der Artikel verschweigt, dass man eine EÜR machen muss.

Dann versteht sich auch das Wort "Anlage".

Der Artikel verschweigt, wo ein GbR-Gesellschafter seine Einkünfte angibt.
Wo er die Ausbuchungen, in der Regel sein eigenes Honorar, angibt.
Fremdleistungen sind nämlich Leistungen Dritter!
Also unter der Position schon mal nicht!

Der Easy-Artikel versteht alle GbRs und Freiberufler-Konstrukte als Sparverein.
Sparverein für den Staat.

Veröffentlichen Sie doch endlich mal ein Muster, wo die eigenen Honorare verbucht werden!

Mit ärgerlichem Gruß

Gerhard Della

Antwort: einfache EÜR

Hallo Herr Della,
vielen Dank für Ihre kritische Rückmeldung: Es tut mir leid, dass Sie die für Sie wichtigen Informationen nicht gefunden und sich darüber geärgert haben.

Dass und warum eine EÜR gemacht werden muss, erfahren Sie auf der Startseite:
http://www.akademie.de/wissen/kurs-einnahme-ueberschussrechnung

Abgesehen davon haben Sie völlig Recht: Der Beitrag richtet sich an Freiberufler, Kleingewerbetreibende und ähnliche Einzelunternehmer. Die Besonderheiten von Personen- und Kapitalgesellschaften werden nicht behandelt. Ein Folgeartikel mit diesem Schwerpunkt ist bereits in Planung.

Vorab zu Ihrer "Honorar"-Frage: Die Veröffentlichung eines eigenen "Musters" ist dafür nicht erforderlich:

Unterjährige Entnahmen (= "eigene Honorare") von GbR-Gesellschaftern gelten nicht als Betriebsausgaben: Vielmehr handelt es sich buchhalterisch um Privatentnahmen. Deren Aufzeichnung ist im Rahmen der EÜR grundsätzlich nicht erforderlich. Im Beitrag heißt es dazu:

------------ Zitat ----------------
In den Zeilen 77 und 78 schließlich tragen Sie die Summe aller privaten Entnahmen und Einlagen. Diese Angaben sind für Sie aber nur dann von Belang, wenn Sie bei Ihren Betriebsausgaben mehr als 2.050 Euro Schuldzinsen geltend machen, die nicht Investitionen dienten.
----------Zitat-Ende --------------

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem von Ihnen kritisierten Beitrag auf der Seite
http://www.akademie.de/wissen/kurs-einnahme-ueberschussrechnung/sachlich...
unter der Überschrift "Schuldzinsermittlung".

Nochmal vielen Dank für Ihre hilfreiche Rückmeldung: Bei nächsten Update des Beitrag werde ich auf das Problem der Privatentnahmen etwas ausführlicher eingehen.

Viele Grüße
Robert Chromow

Kleinunternehmer EÜR

Wirklich ein sehr informativer Beitrag. Wie ist das eigentlich bei einer formlosen EÜR, sprich wenn man die Kleinunternehmer-Regelung nutzt?

Die Steuererklärung mach ich über Elster, aber die EÜR muss man trotzdem dem Finanzamt per Post schicken?

Was ist bei der Einnahmen Bezeichnung Ratsam? Nur die Rechnungsnummer oder noch den Kundennamen oder noch ein paar Sätze zur Dienstleistung?
Und sollte man bei den Einnahmen/Ausgaben die Belege/Rechnungen dazu packen oder reichen die Beträge auf der EÜR?

LG
Micha

Antwort: Kleinunternehmer EÜR

Hallo Micha,
danke für die freundliche Rückmeldung: Ja, die formlose Kleinunternehmer-EÜR (bei Betriebseinnahmen von bis zu 17.500 Euro) muss in Papierform ans Finanzamt geschickt werden. Die Möglichkeit zur elektronischen Übermittlung ist nicht vorgesehen.

Eine Auflistung einzelner Rechnungen ist ebenso wenig erforderlich wie die Differenzierung nach bestimmten Lieferungen oder Dienstleistungen. Belege brauchen Sie erst recht nicht abzugeben.

Allerdings kann das Finanzamt von Ihnen zusätzliche Informationen erfragen. Im Zweifelsfall droht eine Betriebsprüfung:
http://www.akademie.de/wissen/betriebspruefungen
Manche Kleinunternehmer, die sich keinen Steuerberater leisten können oder wollen, gehen daher zu Beginn ihrer Tätigkeit mit sämtlichen Unterlagen zum Finanzamt und fragen den Sachbearbeiter, welche Angaben sie machen sollen. Am besten ist es aber immer noch, sich an einen Steuerberater oder eine/n andere/n Steuerexpertin/en zu wenden.

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Danke für Ihre Antwort. Wenn

Danke für Ihre Antwort.

Wenn auf eine Auflistung einzelner Rechnungen zu verzichten ist, ist denn dann nicht nur eine Zeile bei Einnahmen, wo alle eingegangenen Beträge aus Rechnungen des Jahres zusammengefasst sind, ein bisschen wenig?

Die Ausgaben werden ja auch alle einzeln aufgelistet.
LG
Micha

Antwort: Danke für Ihre Antwort. Wenn

Hallo Micha,
zunächst einmal: Die Ausgaben werden auch nicht "alle einzeln aufgelistet". Sie dürfen Ihre Ausgaben nach Ihren eigenen Vorstellungen sinnvoll in Kategorien zusammenfassen (z. B. Miete, Werbung, Büromaterial ...)

Auch die Zusammenfassung aller Einnahmen in einer einzigen Position ist keineswegs "ein bisschen wenig": Selbst das amtliche EÜR-Formular sieht auf der Einnahmenseite im Prinzip nur die Unterscheidung zwischen umsatzsteuerpflichtigen und umsatzsteuerfreien Betriebseinnahmen vor - sowie einige Privatnutzungen, die als Betriebseinnahmen gewertet werden (z. B. die Privatnutzung des Geschäftswagens und andere "Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen").

Um sich einen Eindruck zu verschaffen, dass das Finanzamt wirklich mit summarischen Angaben zufrieden ist, werfen Sie am besten selbst einmal einen Blick aufs EÜR-Formular:
https://www.formulare-bfinv.de/ffw/action/invoke.do?id=034046_13
... oder fragen direkt bei Ihrem Finanzamt nach.

Viele Grüße
Robert Chromow

EÜR unter 17.500

Hallo,

gibt es Vorgaben wie eine formlose EÜR (bei unter 17.500) mindestens aussehen muss? Muss man z.b. diese Sach-Konten anlegen oder reicht es bei Einnnahmen alle eingegangenen Rechnungen aufzulisten und bei Ausgaben alle gezahlten Rechnungen?

Braucht das FA diese EÜR Liste oder reichen denen dann einfach die Zahlen in der Einkommenssteuererklärung?

Wenn man etwas über Jahre abschreibt, ist es dann legitim das man das selbst ausrechnet und dann jedes Jahr als Ausgaben dazunimmt? Ode rmuss man sowas gesondert aufführen?

Und wo ich gerade alle Fragen stelle, ist es richtig, dass man bei den Ausgaben die Nettopreise angeben bzw. teilweise von z.b. Kassenbons errechnen muss, obwohl man selbst keine MwSt abführt? (Aufgrund der Kleinunternehmerregelung)

Vielen Dank und LG

Antwort: EÜR unter 17.500

Hallo,
das sind aber viele Fragen auf einmal. Vorweg: Eine Einzelfallberatung ist auf diesem Weg nicht möglich - daher nur ganz allgemein:

1. Solange die Betriebseinnahmen 17.500 Euro nicht überschreiten, müssen Sie keine Vorgaben über Form und Inhalt einer EÜR beachten.

2. Ihre formlose EÜR müssen Sie beim Finanzamt einreichen (zusammen mit der "Anlage S" (= Einkünfte aus _s_elbstständiger Arbeit) oder "Anlage G" (= Eunkünfte aus _G_ewerbebetrieb).

3. Ihre Abschreibungen (= Absetzungen für Abnutzung, AfA) rechnen Sie selbst aus. Eine Liste über Ihr Anlagevermögen legen Sie bei.

4. Wenn Sie umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer sind, brauchen Sie keine Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer zu berücksichtigen: Als Betriebsausgaben werden die Bruttopreise Ihrer Einkäufe anerkannt.

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Interessant

Hallo,

wird auch das Thema "kontieren" bei E/Üler behandelt?

Worauf muss man da achten? Habe von einem Steuerberater erfahren, das man das nicht unbedingt müste, da auf den Rechnungen Belegnummern drauf sind.

Danke für Infos.

Antwort: Interessant

Hallo,
und vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Leider habe ich nicht verstanden, was Sie mit "kontieren" im Zusammenhang mit "Belegnummern" meinen!?

So viel kann ich aber sagen: An einem bestimmten Standard-Kontenrahmen müssen sich EÜRechner nicht orientieren. Die einzige Einnahmen- und Ausgaben-Gliederung, auf die der Fiskus Wert legt, ist die des EÜR-Formulars. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Kapitel "Sachliche Gliederung und EÜR-Formular"http://www.akademie.de/wissen/kurs-einnahme-ueberschussrechnung/sachliche-gliederung

Alles Gute und freundliche Grüße
Robert Chromow

Super Artikel!

Damit geht EÜR wirklich einfach.

EÜR erstellen

Hi,
EÜR wirklich einfach und vor allem gleich mit elektronischer Anmeldung beim Finanzamt erstellen geht doch am besten online z.B. www.mein-tagwerk.de ist speziell für Freiberufler geschnitzt.

Antwort: EÜR erstellen

Vielen Dank für den Hinweis auf das Online-Werkzeug, das bestimmt seine Vorzüge hat. Wer Wert auf die Steuerfunktion legt, muss aber mindestens 18 Euro pro Monat (= 216 Euro im Jahr) auf den Tisch legen. Das nur der Vollständigkeit halber. :-)
Freundliche Grüße
Robert Chromow

Antwort: EÜR erstellen

Absolut korrekt! :)

Sehr gelungen...

Interessant, informativ und auch für Nichtbuchhalter sehr verständlicher Artikel. Kompliment!
Gruß
Markus

Sehr gut! Ich werde meine Belege ab sofort nach Ihrem System ablegen, das scheint sehr übersichtlich zu sein.

Vielen Dank, Philipp K.,

Sie haben völlig Recht: Die von Ihnen zitierte Aussage traf in der Tat nicht mehr zu. Bitte entschuldigen Sie die Irritation der Fehler wurde gleich beseitigt. Ganz herzlichen Dank für Ihren Hinweis!"

beste Grüße
S. Hengel
Redaktion akademie.dee

Hallo Herr Chromow,
S.6 des Kurses: "Einnahmen und Ausgaben werden mit ihren Bruttowerten erfasst. Selbst wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, ist eine Unterteilung nach Nettowert und Mehrwertsteuer
nicht erforderlich."
In Zeile 10 des EÜR-Formulars gehören aber die Nettoeinnahmen, in Zeile 12 getrennt davon die vereinnahmten Umsatzsteuerbeträge. Habe ich da etwas nicht richtig verstanden?
Gruß,
Philipp K.

Hallo Markus K.,
wenn sie mit "dem Programm" OpenOffice EÜR meinen, dann: Nein. "OpenOffice EÜR" ist keine Auftragsverwaltung, sondern eine PC-gestützte Einnahmenüberschussrechung.
Falls Sie eine Fakturierungs-Freeware suchen, könnte der Beitrag ...
"Rechnung/2: Bequeme Auftragsverwaltung zum Nulltarif"
http://www.akademie.de/direkt?pid=36967
für Sie interessant sein.
Vielleicht hilft Ihnen das ja weiter.
Freundliche Grüße
Robert Chromow

Hallo, kann man mit dem Programm auch Rechnungen für Kunden ausdrucken?
Gruß Marcus.K.

Ja, Sie vermuten völlig richtig: OpenOffice EÜR ermittelt die Werte der Tabelle "USt Monat" automatisch und korrekt aus den im betreffenden Zeitraum eingegebenen Belegen. Ich habe das gerade noch einmal anhand von OpenOffice EÜR in der Version 1.11 unter OpenOffice 2.2 getestet.
Bitte beachten Sie, dass es die Version 1.11 inzwischen in zwei verschiedenen Varianten gibt: Einmal für OpenOffice vor Version 3 und einmal für OpenOffice ab Version 3:
http://www.uwe-mock.de/downloads-mainmenu-45.html
Sind Sie sicher, dass Sie die richtige OpenOfficeEÜR-Version verwenden? Falls ja und das Problem weiterhin auftritt, wenden Sie sich am besten direkt an den Anbieter Uwe Mock:
http://www.uwe-mock.de/kontakt-mainmenu-34.html
Eine Bitte: Lassen Sie uns wissen, woran es gelegen hat?
Danke und freundliche Grüße
Robert Chromow

Hallo!
OpenOffice EÜR wäre vielleicht eine tolle Freeware, aber entweder bediene ich sie falsch, oder sie funktioniert nicht richtig - jeeenfalls wäre ein kleiner Tip zur Bedienung dieser Tabelle "USt Monat:" ganz hilfreich. Ich gehe davon aus, dass in dieser Tabelle die Werte aus den bereits eingegebenen Belegen übernommen und zusammengerechnet werden, damit ich meine UstVA damit machen kann. Leider steht überall dort, wo ich die Zahlen gern ablesen könnte, nur "#WERT!". Ich weiß nicht, was mir das sagen soll. Muß ich irgendwas tun, um die Rechnung anzustoßen? Oder soll ich die Zahlen hier selber eintragen? Vielen Dank für einen kleinen Tip!

PS
ein Nachtrag. Mein Posting vom 04.02.2009 17:06:40 ist nicht anonym
Rainer Schöpf, schoepf.r@web.de

Absolut praxisorientierter Kurs, hilf mir sofort einzusteigen und die nützlichen Tips um zu setzen.
Tolle Tips für kostenlose Hilfetools und Software. Sogar die Bedienungsanleitung der kostenlos erhältlichen Software ist als Videoclip mit dabei.
Für mich 1 mit Stern.

Vielen Dank für Ihre einmal mehr umgehende und nette Antwort.
So in etwa wie von Ihnen vorgeschlagen werde ich es handhaben.
Ihnen auch alles Gute!
mabi

Hallo mabi,
schön, mal wieder etwas von Ihnen zu hören. Und: Danke für das nette Feedback!
Zu Ihrer Frage: Im Allgemeinen werden die "Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen"
http://bundesrecht.juris.de/ao_1977/__147.html so interpretiert, dass Kontoauszüge in der von der Bank gedruckten Papierform vorliegen müssen.
In der Praxis dürften bei nicht buchführungspflichtigen Unternehmen aber auch elektronische Auszüge genügen. Ein selbst erstellter Papierausdruck genügt allerdings nicht: Sie müssen auch die elektronische Version in unveränderter Form abspeichern und bis zu einer eventuellen Betriebsprüfung aufbewahren. Nach Auskunft des Bundesverbands deutscher Banken behalten sich die Finanzämter eine Einzelfallprüfung zur steuerrechtlichen Anerkennung elektronischer Kontoauszüge vor.
Also: Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, nehmen Sie notfalls die sich "summierenden Extrakosten" auf sich. Nach meiner ganz unmaßgeblichen Meinung reichen aber auch die eigenhändigen Ausdrucke.
Apropos Extrakosten: Ihre Bank darf nicht ohne Weiteres auf elektronische Auszüge umstellen und einfach die Kosten für Papierausdrucke auf Sie abwälzen! Am besten prüfen Sie zunächst einmal, ob die gebührenpflichtige Umstellung überhaupt zulässig ist!
Viel Erfolg und herzliche Grüße
Robert Chromow

Hallo Herr Chromow,
nach wie vor meine Anerkennung für diesen inzwischen etwas ältern, aber immer noch sehr informativen Überblick über die EÜR!
Da ich keinen passenderen Ort für meine folgende Frage gefunden habe,diese also hier.

betr. Finanzamttauglichkeit von Kontoauszügen:
Sind inzwischen auch am eigenen PC erzeugte Ausdrucke der von der Bank oder Kommunikationsdienstleister online zur Verfügung gestellten Kontoauszüge (pdf-Format) finanzamttauglich?
Gab es hierzu irgendwann eine Gesetzesänderung?

(Hintergrund meiner Frage: Meine Bank hat nach meinem Internetanbieter nun ebenfalls definitiv auf Online-Auszüge umgestellt. Ich würde mir gern die sich summierenden Extrakosten für die Zustellung von Kontoauszügen in Papierform sparen.)

Mit vielen Grüßen,
mabi

> Ganz prima, ganz toll !

Vielen Dank für das - wenn auch ironische - Feedback... :-)

Ihrer Beurteilung des deutschen Steuerrechts möchte ich wahrhaftig nicht widersprechen. Doch auch der beste Steuerberater ändert nichts daran, dass Selbstständige über ein Mindestmaß an Buchführungswissen verfügen müssen. Und eben dieses Basis-Know-how vermittelt dieser Kurs. Warum Sie daraus ein Plädoyer gegen das Hinzuziehen eines Steuerberaters konstruieren, leuchtet mir nicht ein. Zumal Steuerberater es erfahrungsgemäß zu schätzen wissen, wenn ihre Klienten zumindest in groben Zügen wissen, welche Steuer- und Buchführungspflichten es gibt und gezielte Fragen nach Optimierungsmöglichkeiten stellen können (bzw. die Experten-Vorschläge verstehen).
Freundliche Grüße
Robert Chromow
--
Redaktionsteam gruenderoffensive.de
http://www.gruenderoffensive.de

Ganz prima, ganz toll ! Viel Spaß mit dem Finanzamtsprüfer wenn der die letzten 3 bis 10 Jahre prüft und Unsummen von Euch wiederhaben will. Wenn es alles so einfach wäre, warum gibt es dann die Steuerberater ? Die deutschen Steuergesetze sind die schwierigsten auf der Welt, aber der deutsche Durchschnittsbürger ist ja auch gleichzeitig der schlauste. Zu Gerichtsterminen sollte man auch keine Rechtsanwälte mehr beauftragen !

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