E-Mail-Betreffs machen nur Sinn, wenn sie aussagekräfig sind. Im Alltag herrscht in Betreffzeilen jedoch häufig gähnende Inhaltsleere vor. Oft fehlt die Betreffzeile sogar ganz. Am Beispiel von Outlook zeigen wir, wie Sie als Empfänger solcher Mails selbst nachträglich Hand anlegen können, um wichtige E-Mail einfacher wiederzufinden.
Aussagekräftiger BetreffWarum nur nehmen sich so wenige Menschen einen Augenblick Zeit für die Formulierung einer aussagekräftigen Betreffzeile? Dabei sollten die Vorteile doch hinlänglich bekannt sein:
Die Wahrscheinlichkeit, mit seiner Botschaft nicht im Werbemüll unterzugehen, wächst beträchtlich.
Im günstigsten Fall machen Sie den Empfänger sogar neugierig auf den Inhalt.
Sowohl der Empfänger als auch Sie selbst werden später bei Bedarf viel schneller auf die Nachricht zugreifen können. Wer weiss denn nach ein paar Wochen noch, dass sich hinter "Re: AW: Fw: Anfrage" die Auftragsbestätigung und Konditionen des lukrativen Folgeauftrags verbirgt?
Auf die Schreibgewohnheiten Ihrer Mitmenschen haben Sie natürlich selten Einfluss. Bei manchen E-Mailprogrammen können Sie jedoch empfangene (und versendete) Nachrichten nachträglich bearbeiten. Am Beispiel von Outlook soll das demonstriert werden (Outlook Express ermöglicht übrigens keine Nachbearbeitungen):
Versteckte Editiermöglichkeit
Auch wenn die Kopf-Informationen in geöffneten Mailfenstern nicht als editierbar erscheinen, können Sie
-
direkt Eingaben in der Betreffzeile vornehmen (einfach mit der Maus in den Betreff klicken, losschreiben und / oder löschen),
Manuell geänderte Betreffzeile einer E-Mail - der Original-Betreff wurde in diesem Fall der Vollständigkeit halber in eckigen Klammern beibehalten.
über den Menüpunkt "Bearbeiten" - "Nachricht bearbeiten" den Textinhalt der E-Mail ändern bzw. um Kommentare und Anmerkungen ergänzen sowie
per Doppelklick auf das "An"-, "CC"- und "BCC"-Feld sogar Teile der Header-Informationen beeinflussen (nur die Datumsfelder und die "Von"-Zelle lassen sich auf diesem Weg nicht manipulieren).
