Preise kalkulieren: vom Einkaufs- bis zum Verkaufspreis

Eine Praxis-Einführung in die Handelskalkulation - mit Excel-Kalkulationsrechner

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Stand: 14. Juni 2013 (aktualisiert)

Wie kalkulieren Sie Ihre Preise? Hand aufs Herz - wissen Sie, wo Ihre Kosten aufhören und Ihr Gewinn beginnt? In dieser Einführung zeigen wir Ihnen, wie Sie als Händler Ihre Preise kalkulieren, ohne "drauf zu zahlen".

Worin liegt der Unterschied zwischen Einkaufspreis und Einstandspreis? Wie bestimmen Sie Gemeinkosten und Selbstkosten? Wie legen Sie Ihren Gewinnzuschlag fest? Nach diesem Kurs beherrschen Sie die Grundzüge von Vorwärts-, Rückwärts und Differenzkalkulation und stellen sicher, dass Sie einen Verkaufspreis kalkulieren, der Ihren Kunden entgegenkommt und Ihnen einen angemessenen Gewinn ermöglicht. Außerdem können Sie sich Excel-Tabellen herunterladen, die Ihnen als Kalkulationshilfe wertvolle Dienste leisten und das Händlerleben etwas einfacher machen werden.

Kalkulieren ist ein Muss - auch wenn der Verkaufspreis noch gar nicht feststeht.

Die komplette Zuschlagskalkulation vom Brutto-Listeneinkaufspreis des Lieferanten bis hin zum "offiziellen" eigenen Listenverkaufspreis inklusive aller Steuern, Rabatte und Skontoabzüge werden nur die wenigsten Einzelhändler für jedes einzelne Produkt vornehmen. Die Grundlagen der Handelskalkulation sollten Sie aber in jedem Fall beherrschen, wenn Sie im Handel Geld verdienen wollen.

Das gilt auch und gerade dann, wenn der Markt die Verkaufspreise weitgehend diktiert: Wenn Ihre Verkaufspreise also vor allem davon bestimmt werden, was beim jeweiligen Verkaufsgespräch oder der Verhandlung "drin" ist oder wenn Sie - wie bei Ebay-Auktionen - nach Abgabe Ihres Angebots auf die Höhe des endgültigen Verkaufspreises gar keinen Einfluss mehr haben.

Immerhin können Sie dann auf Basis einer nüchternen Nachkalkulation bei künftigen Beschaffungen zielgerichtete Verhandlungen führen oder die Ausgangskonditionen (Startpreis, "Sofort-kaufen"-Preis) für weitere Auktionen treffen - weil Sie Ihre Gewinnschwelle genau kennen und nicht nur grob überschlagen haben.

Das geschäftliche Risiko schaffen Sie zwar auch mit der besten Kalkulation nicht aus der Welt: Aber wenn Sie sich über die einzelnen Rechengrößen Ihrer Preisermittlung im Klaren sind, stochern Sie bei Ihren Geschäftsentscheidungen wenigstens nicht im Nebel.

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